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Urkunde für die Kunstförderpreise von Jochen Süßmuth, Akademie der Bildenden Künste München
Dotierung: 5.000 Euro
Eigene Bewerbung: nein
Vergabe: jährlich
Ort: München
Organisation: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Kontakt:

Kunstförderpreise

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Alle Kunstförderpreisträger 2011 mit Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch

Der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vergibt seit 1965 Kunstförderpreise an junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller, um den literarischen Nachwuchs zu fördern: „Die Förderpreise sollen junge, begabte Autorinnen und Autoren auf ihrem eingeschlagenen Weg bestärken und ein Anreiz zur weiteren schriftstellerischen Entfaltung sein.“

Bis 1980 wird jeweils nur ein Preis im Jahr vergeben, seitdem werden meist drei Kunstförderpreise in der Sparte Literatur verliehen, neuerdings auch für literarische Comics. Die Dotierung eines der drei Preise übernahm von 1997 bis 2010 die Kester-Haeusler-Stiftung. Außerdem werden jährlich Kunstförderpreise in den Sparten Musik, Bildende Kunst und Darstellende Kunst vergeben.

Die Preisträger 2011 (von links): Katharina Eyssen, Veronika Rotfuß und Max Scharnigg (© Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst)

Die Preisträgerinnen und Preisträger dürfen nicht älter als 40 Jahre sein und müssen einen Erstwohnsitz in Bayern haben. Über die Auswahl der Kandidaten entscheidet eine Fachjury. Vorschläge von Dritten können berücksichtigt werden, Eigenbewerbungen sind jedoch nicht möglich. Berücksichtigt werden die Gattungen Prosa, Lyrik, Drama/Hörspiel und die Genres Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbuch von literarischem Rang; zudem die literarische Übersetzung.

Ausgezeichnet wurden bisher unter anderem Alexander Kluge (1966), Manfred Bieler (1971), Horst Bienek (1967), Herbert Rosendorfer (1970), Fitzgerald Kusz (1984), Kerstin Specht (1990), Dagmar Leupold (1994), Georg M. Oswald (1995), Werner Fritsch (1996), Ulrike Draesner (1997), Norbert Niemann (1998), Michael Lentz (1999), Susanne Lange (2000), Fridolin Schley (2001), Thomas Lang (2002), Jens Petersen (2005), Nora Gomringer (2006), Thomas von Steinaecker (2007), Anja Utler (2009), Benjamin Stein (2010), Katharina Eyssen (2011), Lydia Daher, Elias Wagner und Lorenz Christian Müller (2012), Christian Schloyer, Martin Beyer und Jonas Lüscher (2013). 2014 werden Kenah Cusanit und Manuel Niedermeier ausgezeichnet. Ein weiterer Preis wird auf Wunsch der Jury geteilt und an Joshua Groß sowie an Susanne Krones vergeben. 2015 wird der Preis an Barbara Yelin, Lilian Loke, Silke Kleemann und Tobias Roth vergeben, 2016 an Pierre Jarawan, Mercedes Lauenstein und Jan Schönherr, 2017 an Paul-Henri Campbell, Mara-Daria Cojocaru und Kristina Pfister.



Externe Links:

Bisherige PreisträgerInnen

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Die Kester-Haeusler-Stiftung

 

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