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Urkunde für die Kunstförderpreise von Jochen Süßmuth, Akademie der Bildenden Künste München
Dotierung: 6.000 €
Eigene Bewerbung: nein
Vergabe: jährlich
Ort: München
Organisation: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Kontakt:

Bayerische Kunstförderpreise

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Verliehen werden die Bayerischen Kunstförderpreise in der Hochschule für Fernsehen und Film in München © Steffen Leiprecht / Kunstministerium

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vergibt seit 1965 Kunstförderpreise an junge SchriftstellerInnen, um den literarischen Nachwuchs zu fördern: „Die Förderpreise sollen junge, begabte Autorinnen und Autoren auf ihrem eingeschlagenen Weg bestärken und ein Anreiz zur weiteren schriftstellerischen Entfaltung sein.“

Bis 1980 wird jeweils nur ein Preis im Jahr vergeben, seitdem werden meist drei Kunstförderpreise in der Sparte Literatur verliehen, neuerdings auch für literarische Comics und Graphic Novels. Die Dotierung eines der drei Preise übernahm von 1997 bis 2010 die Kester-Haeusler-Stiftung. Außerdem werden jährlich Kunstförderpreise in den Sparten Musik und Tanz, Bildende Kunst und Darstellende Kunst vergeben.

Die PreisträgerInnen dürfen nicht älter als 40 Jahre sein und müssen einen Erstwohnsitz in Bayern haben und bereits durch literarische Veröffentlichungen hervorgetreten sein. Über die Auswahl der Kandidaten entscheidet eine Fachjury. Vorschläge von Dritten können berücksichtigt werden, Eigenbewerbungen sind jedoch nicht möglich. Berücksichtigt werden die Gattungen Prosa, Lyrik, Drama/Hörspiel und die Genres Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbuch von literarischem Rang; zudem die literarische Übersetzung. Die Kunstförderpreise sind jeweils mit 6.000 Euro dotiert und die Ausgezeichneten bei der weiteren künstlerischen Entwicklung unterstützen und dazu ermutigen.

 

PreisträgerInnen

2018: Helwig Arenz, Anne Freytag, Dominik Wendland

2017: Paul-Henri Campbell, Mara-Daria Cojocaru, Kristina Pfister

2016: Pierre Jarawan, Mercedes Lauenstein, Jan Schönherr

2015: Silke Kleemann, Lilian Loke, Tobias Roth, Barbara Yelin

2014: Kenah Cusanit, Joshua Groß, Susanne Krones, Manuel Niedermeier

2013: Martin Beyer, Jonas Lüscher, Christian Schloyer

2012: Lydia Daher, Christian Lorenz Müller, Elias Wagner

2011: Katharina Eyssen, Veronika Rothfuß, Max Scharnigg

2010: Stephan Knösel, Tom Schulz, Benjamin Stein

2009: Beate Teresa Hanika, Anja Utler, Benedict Wells

2008: Karin Fellner, Stefanie Geiger, Luis Ruby

2007: Maximilian Dorner, Kilian Fitzpatrick & Nikolai Vogel, Daniel Grohn, Thomas von Steinaecker

2006: Nuran David Calis, Nora Gomringer, Katja Huber

2005: Lena Gorelik, Volker Klüpfel & Michael Kobr, Jens Petersen

2004: Ewald Arenz, Wieland Freund, Claudia Klischat

2003: Heike Geißler, Holger Helbig, Lars Vollert

2002: Lisbeth Exner, Thomas Lang, Christine Wunnicke

2001: Klaus Böldl, Fridolin Schley, Katrin Stehle

2000: Susanne Lange, Susanne Schedel, Maike Wetzel

1999: Rainer Eder, Michael Lentz, Elmar Tannert

1998: Wolfgang Bauer, Norbert Niemann, Bernhard Setzwein

1997: Friedrich Ani, Ulrike Draesner, Elke Link & Sabine Roth

1996: Werner Fritsch, Andreas Neumeister

1995: Nevfel Cumart, Georg M. Oswald

1994: Klaas Huizing, Dagmar Leupold

1993: Franz Dobler, Helmut Haberkamm

1992: Robert Fischer, Michael von Killisch-Horn, Tanja Kinkel

1991: Ludwig Steinherr, Thomas Strittmatter

1990: Kerstin Specht, Reinhold Ziegler

1989: Georg Brun, Susanne Röckel

1988: Matthias Politycki, Peter Schallmey

1987: Gerhard Falkner, Lukas Hammerstein, Andreas Nohl

1986: Hans Pleschinski

1985: Bettina Blumenberg, Margit Irgang

1984: Fitzgerald Kusz

1983: Gerhard Köpf

1982: Alfred Gulden, Jörg Krichbaum, Michael Krüger

1981: Wolfgang Gabel, Godehard Schramm

1980: Udo Steinke

1977: Mathias Schröder

1976: Rainer Malkowski

1975: Hans-Dieter Schäfer

1973: Ulf Miehe

1972: Uwe Dick

1971: Manfred Bieler

1970: Herbert Rosendorfer

1969: Herbert Schmidt-Kaspar

1967: Horst Bienek

1966: Alexander Kluge

1965: Johannes Rüber



Externe Links:

PreisträgerInnen 1965ff.

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Kester-Haeusler-Stiftung

 

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