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Geburtsjahr: 1989
in Grünsberg
© William Minke

Joshua Groß

Joshua Groß wird 1989 in Grünsberg geboren. Er studiert Politikwissenschaft, Ökonomie und Ethik der Textkulturen.

Joshua Groß publiziert einige Texte in verschiedenen Magazinen, Anthologien und Kunstpublikationen und schreibt regelmäßig für die Zeitschrift Metamorphosen. Er veröffentlicht auch eigene Bücher, darunter beispielsweise seinen Debütroman Der Trost von Telefonzellen aus dem Jahr 2013. Andere Werke von ihm sind Faunenschnitt oder Paradox, zwischen zwei Hügeln, beide Werke von 2016. Zusammen mit Johannes Hertwig und Andy Kassier ist er Herausgeber der Anthologie Mindstate Malibu (2018). Seine Bücher sind dabei nicht immer nur Text: Magische Rosinen (2014) und Faunenschnitt enthalten zusätzlich Bilder, die bei Faunenschnitt durch Schmetterlingsbindung zunächst versteckt sind und erst durch Aufschneiden der Seiten betrachtet werden können. Inhaltlich beschäftigt sich Groß in seinen Werken oft mit dem, was Realität bedeutet, er lässt seine Protagonisten in virtuelle Welten eintauchen oder baut sich selbst als Figur in seine Texte ein.

2014 wird Joshua Groß mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur ausgezeichnet, der durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vergeben wird. Im gleichen Jahr erhält er den Förderpreis des Wolfram-von-Eschenbach-Preises. 2016 wird Groß mit dem Förderpreis der Kulturstiftung Erlangen gewürdigt. 2018 wird ihm der Anna-Segher-Preis verliehen. Im Rahmen der 42. Tage der deutschsprachigen Literatur erhält er auf Empfehlung der Literaturkritikerin Insa Wilke zudem eine Nominierung für den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Joshua Groß lebt heute in Nürnberg.

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek / Johanna Hadyk


Externe Links:

Literatur von Joshua Groß im BVB

Zum Autorenprofil des Verlags

Joshua Groß in der Wikipedia