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Die Urkunde für das Literaturstipendium von Professor Holger Felten, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Einsendeschluss: 15.02.2022
Dotierung: 7.000 Euro
Eigene Bewerbung: ja
Vergabe: alle zwei Jahre
Ort: München
Organisation: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Kontakt:

Arbeitsstipendien des Freistaats Bayern für Schriftstellerinnen und Schriftsteller

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Werkstattgespräch bei der Verleihung 2010. Von links nach rechts: Beate Schäfer (Jury), Kilian Leypold, Jörg Riehl, Thomas Glatz und Nora Gomringer (Jury); (© Wolfgang Maria Weber)

Das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für Schriftstellerinnen und Schriftsteller erhalten 2020 Martin Beyer aus Bamberg, die Münchner Björn Bicker und Sascha Chaimowicz sowie Pauline Füg aus FürthSlata Roschal aus Sauerlach und Andreas Thamm aus Nürnberg.

Die erste Verleihung der Arbeitsstipendien findet im September 2010 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München statt. Für ihre Arbeitsprojekte werden ausgezeichnet: Stefanie Geiger (Roman), Àxel Sanjosé (Lyrik), Thomas Lang (Erzählband), Kilian Leypold (Kinderbuch), Jörg Riehl (Jugendroman) und Thomas Glatz (Kurzprosa).

Seither vergibt der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst alle zwei Jahre bis zu sechs Arbeitsstipendien an Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf Vorschlag einer Jury. Pro Stipendium stehen 7.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel dienen dazu, begonnene literarische Werke ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang zu beenden. Die Werke sollen in deutscher Sprache verfasst sein.

Von links nach rechts: Nora Gomringer (Jury); Thomas Geiger (Jury) im Gespräch mit Stefanie Geiger und Àxel Sanjosé; Gruppenbild 2010: Kilian Leypold, Àxel Sanjosé, Clemens-Peter Haase (für Thomas Lang), Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Jörg Riehl, Thomas Glatz und Stefanie Geiger (Alle Fotos © Wolfgang Maria Weber)

Bewerben können sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit literarischen Vorhaben in den Sparten Prosa, dramatische Texte (TheaterHörspiel), Lyrik, Kinder- und Jugendliteratur und Comic/Graphic Novel. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen ihren Wohnsitz in Bayern haben. Eine Altersgrenze besteht nicht, doch soll die Entwicklungsfähigkeit des literarischen Gesamtwerks bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Weitere Voraussetzung ist, dass mindestens ein Werk bereits veröffentlicht wurde oder eine verbindliche Veröffentlichungsoption für das Vorhaben vorgelegt werden kann (Verlagsvertrag; dabei sind self-publishing- und print-on-demand-Projekte oder Vereinbarungen mit sog. Zuschussverlagen ausgeschlossen). Im Bereich dramatischer Texte gelten auch die Zusage eines Theaters oder einer Rundfunkanstalt, das Werk aufzuführen oder zu senden. Das Vorhaben im Bereich Comic/Graphic Novel sollte den Umfang einer Buchpublikation anstreben.

Eine erneute Bewerbung ist erst im dritten Turnus nach Erhalt eines Stipendiums möglich.

Die Bewerbungen sind ausschließlich auf elektronischem Wege einzureichen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Genauere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger

2010: Stefanie Geiger (Roman), Àxel Sanjosé (Lyrik), Thomas Lang (Erzählband), Kilian Leypold (Kinderbuch), Jörg Riehl (Jugendroman) und Thomas Glatz (Kurzprosa)

2012: Lena Gorelik (Roman), Nina Jäckle (Roman), Steffen Kopetzky (Roman), Petra Morsbach (Roman), Christine Pitzke (Roman) und Heiko Wolz (Jugendroman)

2014: Katharina Adler (Roman), Sandra Hoffmann (Roman), Fridolin Schley (Roman), Akos Doma (Roman), Denis Leifeld (Drama) und Thomas von Steinaecker (Roman)

2016: Carola Gruber (Roman), Andrea Heuser (Roman), Daniel Grohn (Roman), Carmen Stephan (Roman), Yi Luo (Graphic Novel) und Anja Utler (Narrative Poesie)

2018: Karin Fellner (Lyrik), Anne Maar (Roman), Joshua Groß (Roman), Pierre Jarawan (Roman) und Alke Stachler (Lyrik)

2020: Martin Beyer (Roman), Björn Bicker (Erzählband), Sascha Chaimowicz (Autofiktion), Pauline Füg (Lyrik), Slata Roschal (Lyrik) und Andreas Thamm (Jugendroman)

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