Leonhard Frank
Der überzeugte Sozialist und Pazifist Leonhard Frank (1882-1961) arbeitet als Publizist sowie Schriftsteller und zählt zu den Autoren, deren Werke während der Bücherverbrennung der NS-Zeit zum Opfer fallen. Er flieht über einen langen Weg durch Westeuropa in die USA und lässt sich ab den 1950er-Jahren wieder in München nieder. Frank gilt bis zuletzt als scharfer Kritiker der laut ihm erfolglosen Entnazifizierung der BRD.
Werdegang
Leonhard Franks Vater ist der Schreinergeselle Johann Frank, seine Mutter Marie, geborene Bach, eine Arbeiterin, die im Jahr 1914 unter dem Pseudonym Marie Wegrainer ihre Autobiografie Der Lebensroman einer Arbeiterfrau. Von ihr selbst geschrieben publiziert (was ihr Sohn ... mehr ›
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