Einsendeschluss: 20.02.2018
Dotierung: je 6.000 Euro
Eigene Bewerbung: ja
Vergabe: jährlich
Ort: München
Organisation: Stadt München
Kontakt:

Arbeitsstipendien für Münchner Autorinnen und Autoren

Die Landeshauptstadt München vergibt 2015 erstmals zwei Arbeitsstipendien für literarische Projekte von Münchner Autorinnen und Autoren, die sich mit ihrem Werk bereits literarisch ausgewiesen haben und im Literaturbetrieb in Erscheinung getreten sind. In erster Linie werden Prosaprojekte aller Genres berücksichtigt (Romane, Erzählungen, Romanbiographien, literarische Essays), es werden aber auch anspruchsvolle Lyrikprojekte in die Auswahl einbezogen. Die Arbeitsstipendien sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert und werden jährlich vergeben.

Eine Eigenbewerbung ist erforderlich. Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein Wohnsitz in München (S-Bahn-Bereich), die bereits erfolgte Veröffentlichung von mindestens zwei eigenständigen literarischen Werken (nicht im Eigen- oder Selbstkostenverlag, nicht als Book on Demand oder im Internet). Außerdem muss das Projekt bis Ende des Ausschreibungsjahres unveröffentlicht sein. Jeder Bewerber und jede Bewerberin darf nur ein Projekt an das

Kulturreferat / Abteilung 1
Arbeitsstipendien Literatur
Burgstraße 4
80331 München

einreichen. Dabei müssen folgende Unterlagen in siebenfacher Ausfertigung mitgesandt werden: Eine 30-seitige Textprobe (à 1.800 Zeichen), ein Exposé des Projekts, eine Biobibliographie sowie Informationen über Entwicklungsstand des Manuskripts, voraussichtlichen Gesamtumfang und geplanten Zeitpunkt der Fertigstellung/Veröffentlichung, ggf. über einen Verlagsvertrag. Es können nur deutschsprachige Texte eingereicht werden.

Die Arbeitsstipendien sind eine wichtige Ergänzung der Münchner Preise und Stipendien im Bereich Literatur. Die seit 1991 vergebenen Literaturstipendien fördern ausdrücklich den literarischen Nachwuchs; der Tukan-Preis zeichnet als Buchpreis eine herausragende Neuerscheinung aus, und der Literaturpreis würdigt ein literarisches Gesamtwerk. Mit den Arbeitsstipendien soll den vielen Münchner Autorinnen und Autoren, die bereits mehrere Bücher veröffentlicht haben, der Freiraum für die Arbeit an neuen Projekten gegeben werden, insbesondere an solchen, die einen längeren Arbeitsprozess und Recherchen erforderlich machen.

 

Preisträgerinnen und Preisträger

Im Rahmen der ersten Verleihung der Arbeitsstipendien für Münchner Autorinnen und Autoren 2015 werden Fabienne Pakleppa für ihr Romanprojekt Rosalie will es so und Sylvia Kabus für ihr Romanprojekt Die Haut ausgezeichnet.

Im Jahr 2016 werden die Arbeitsstipendien an Kilian Leypold für sein Romanprojekt Miausch und Franz Maria Sonner für seine Novelle über Gustav Mendel, den Begründer der Genetik, verliehen.

2017 erhalten Christoph Poschenrieder für sein Romanprojekt Meyrink und die Macht des Wortes und Susanne Röckel für ihre Phantastischen Erzählungen jeweils ein Arbeitsstipendium.

 



Externe Links:

Aktuelle Ausschreibung

Preisträgerinnen und Preisträger 2015ff.

Jurybegründungen 2017

Jurybegründungen 2016

Jurybegründungen 2015

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