Einsendeschluss: 31.01.2018
Dotierung: Insgesamt 1.500 Euro verteilt auf mehrere Preisträger
Eigene Bewerbung: ja
Vergabe: jährlich
Ort: Nürnberg
Organisation: Literaturzentrum Nord, KUNO e.V., Kulturläden der Stadt Nürnberg
Kontakt:

Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden

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Der Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden wird seit 1990 vergeben. Anfangs ist der Preis ein Projekt des Kulturladens Nord. Inzwischen hat er sich als Preis aller Nürnberger Kulturläden etabliert. In Nürnberg gibt es elf Kulturläden, die als Kulturzentren Raum für Begegnungen und kulturelle Veranstaltungen bieten. Als erster Kulturladen Nürnbergs wird 1975 der Kulturladen Süd eröffnet. Der Kulturladen Nord ist besonders in der Literaturvermittlung engagiert und wird vom Verein KUNO e.V. getragen.

Der Literaturpreis wird zur Förderung von NachwuchsschriftstellerInnen vergeben. Voraussetzungen sind, dass die Kandidatinnen und Kandidaten nicht jünger als 16 Jahre und nicht älter als 30 Jahre sind und zum Zeitpunkt der Bewerbung ihren Wohnsitz in Mittelfranken haben.

Neben dem Preisgeld gibt es eine Veröffentlichung des prämierten Textes in der Literaturzeitschrift Wortlaut, eine Teilnahme in einer professionellen Schreibwerkstatt, eine Einladung zur Nürnberger Mittagslesung und die Produktion eines Podcast-Beitrags zu gewinnen.

Bis Ende Januar eines jeden Jahres können Lyrik- und Prosatexte zu allen Themen an KUNO e.V. geschickt werden. Eine Jury wählt aus den Einsendungen sechs bis neun Arbeiten aus, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung von ihren AutorInnen vorgelesen werden. Aus den FinalistInnen wählt die Jury die PreisträgerInnen. Außerdem wird ein Publikumspreis vergeben.

Aus Anlass des 30. Literaturpreises der Nürnberger Kulturläden 2018 vergibt der VS Mittelfranken zusätzlich den Hermann-Kesten-Preis (dotiert mit 150 Euro).

 

Preisträgerinnen und Preisträger

Den 22. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden erhalten 2010 Anja Zeltner für ihre Geschichte Geklaute Liebeslieder, (1. Preis und Publikumspreis), Melissa Feurer für ihre Kurzgeschichte Am Seidenen Faden (2. Preis) und der Erlanger Lyriker Sebastian Hahn (3. Preis). Die Siegertexte werden in der 16. Ausgabe von Wortlaut veröffentlicht.

Im Rahmen der Verleihung des 23. Literaturpreises der Nürnberger Kulturläden wurden Carolin Hensler (1. Preis), Joseph Reinthaler (2. Preis), Christian Grohganz (3. Preis) und Katrin Endres (Publikumspreis). Die ausgezeichneten Texte erscheinen in Wortlaut 17. Die Jury bilden 2011 die Autorinnen Angela Baumann, Barbara Horn und Madeleine Weishaupt, die Autoren Christian Schloyer und Leonhard F. Seidl sowie die Lektorin Marion Voigt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 24. Literaturpreises der Nürnberger Kulturläden 2012 sind Sebastian Heider, Roland Halbig und Johannes Hielscher. Sebastian Heider erhält den 1. Preis für seine Geschichte Taumel. Der 2. Preis sowie der Publikumspreis gehen an Roland Halbig für seine Gedichte. Den dritten Preis erhält Johannes Hielscher für den Text Gerade Vierecke. In der Jury sitzen Germanist Manuel Illi, Madelene Weishaupt, Leonard F. Seidl, Marion Voigt und Günter Körner vom Pegnesischen Blumenorden.

Zum Jubiläum 2013 gewinnen Denis Leifeld (1. Preis für das Gedicht Spektronisch), Meera Theunert  (2. Preis für die Kurzgeschichte Drei Seiten) und Saskia Hinze (3. Preis für die Kurzgeschichte Mein Stück Sommer) den 25. Wettbewerb. Den Publikumspreis erhält Immanuel Reinschlüssel aus Fürth für seinen Prosatext Das Klappern. Die Jury bilden Angela Baumann, Madelene Weishaupt, Leonard F. Seidl, Marion Voigt, Günter Körner, Manuel Illi und Christian Schloyer. Die Festrede zum Jubiläumsabend hält die renommierte Autorin Christiane Neudecker.

Der 26. Literaturpreis wird 2014 an Lukas Spranger (1. Preis für den Text In Zeiten des selbstkühlenden Biers oder Thermodynamik), Jule Weber (2. Preis für einen Lyrikzyklus) und Katharina Robitzkat (3. Preis für den Text Was bleibt) verliehen. Der Publikumspreis, gestiftet vom Verband Deutscher Schriftsteller VS (in ver.di) Regionalgruppe Mittelfranken wird Lisa Lindner für ihren Text Sie glauben, wir seien verrückt zugesprochen. Die Gewinnertext erscheinen in der 20. Ausgabe der Zeitschrift Wortlaut. Die Festrede hält Mundartautor Helmut Haberkamm. In der Jury sitzt diesmal Autorin Ariane Böckler an der Stelle von Angela Baumann.

2015 wird der 27. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden verliehen. Den Festvortrag zur Preisverleihung hält diesmal die Autorin Pauline Füg. Ausgezeichnet werden Lara Sielmann mit dem 1. Preis für ihre Geschichte Auf der anderen Seite, Sonja Medicus mit dem 2. Preis für ihre Prosaminiaturen sowie Karolin Berg für ihre skurrilen Fragmente und Hanna Quitterer für ihre Kurzgeschichte Verschwinden mit je einem 3. Preis. Die Jury tritt in der Besetzung des Vorjahres auf.

Der 28. Literatur der Nürnberger Kulturläden wird an Thomas Perle (1. Preis für die Kurzgeschichte mutterkörper), Emil Rosenberger (2. Preis für die Kindergeschichte Ohrenschwein!), Jasinta Langer (3. Preis für ihren Text Ein Bild von Efeu) und Lea Laube (Publikumspreis für ihre Lyrik). Die Siegertexte sowie die Festrede von Ulrike Schäfer erscheinen im Sommer 2016 in der 22. Ausgabe von Wortlaut. Lyriker und Redakteur der Nürnberger Zeitung Thomas Heinold ergänzt die Jury.

2017 geht der 1. Preis der Nürnberger Kulturläden an eine Wiederholungstäterin: Hanna Quitterer (2015: 3. Preis) gewinnt den Wettbewerb mit ihrem Prosatext Geheimnisse und keine Worte. Den 2. Preis erhält Franziska Schnauffer für Das Parkett der roten Schuhe. Je ein 3. Preis geht an Thomas Hauser (Text Des Fremden Ring) und Chiona Hufnagel (Text Alles ist Unstreblichkeit). Der Publikumspreis wird ebenfalls an Chiona Hufnagel verliehen.



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