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Frequenz: jährlich
Auflage: 3.000 Exemplare
Preis: Einzelheft: 12 Euro; Abonnement (3 Ausgaben inkl. Versand in Deutschland): 34 Euro
Ort: Weßling
Hg.: Anton Leitner
Verlag: Anton G. Leitner Verlag Weßling
Inhalt: Lyrik, Essay, Kritik
Kontakt:
Anton G. Leitner
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DAS GEDICHT

Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik

Seit 1993 erscheint Das Gedicht, Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik, im Anton G. Leitner Verlag Weßling. Anton G. Leitner gründet die Zeitschrift mit Ludwig Steinherr, ist ab 1994 für 14 Jahre der alleinige Herausgeber und teilt sich seit 2008 die Edition mit jährlich wechselnden Mitherausgebern (2008: Markus Bundi, 2009: Friedrich Ani, 2010: Ulrich Johannes Beil, 2011: Arno Rautenberg). Das Gedicht erscheint einmal im Jahr in Buchform mit einem Umfang von ca. 160 Seiten.

Das Gedicht versteht sich als „plurales Poesie-Organ, das einem möglichst breiten Publikum zeitgenössische deutschsprachige Lyrik näherbringen möchte.“ Seit dem Jahr 2000 erscheint jede Ausgabe mit einem neuen Themenschwerpunkt (z.B. Bd. 18/2010: „Die Poesie von Licht und Schatten“; Bd. 19/2011: „Götterschöner Freudenfunken“). Zum jeweiligen Themenkomplex werden Gedichte und Essays bekannter, wie auch bislang unbekannter zeitgenössischer Autoren versammelt.

Der Aufbau der Zeitschrift gliedert sich in zwei bis drei große Teile: Nach einem Editorial der Herausgeber sind im ersten Teil „Lyrik“ die Gedichtbeiträge abgedruckt. Alle Gedichte haben einen inhaltlichen Bezug zum übergeordneten Motto des Bandes. Dieses Motto wird im ersten Teil in mehrere thematische Unterpunkte aufgegliedert, denen dann jeweils passend die Gedichte zugeordnet werden. Der zweite Teil der Zeitschrift „Essay“ bündelt alle nicht-lyrischen Beiträge zum Thema, wie etwa poetologische Aufsätze, Gespräche, Besprechungen von Künstlern etc. In jeder zweiten Ausgabe von Das Gedicht folgt dann ein dritter Teil „Kritik“, in dem der Herausgeber und einige andere Autoren die wichtigsten lyrischen Neuerscheinungen der letzten zwei Jahre beleuchten.

Anton G. Leitner gelingt es mit Das Gedicht, die zeitgenössische Lyrik in die Presse und somit in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Internationale Aufmerksamkeit und Diskussion erregt zum Beispiel zur Jahrtausendwende Leitners „Liste der deutschsprachigen Jahrhundertdichter“ (Das Gedicht, Bd. 7, 1999/2000). Die achte Ausgabe von Das Gedicht mit dem Schwerpunktthema Erotik („Vom Minnesang zum Cybersex. Geile Gedichte“) avanciert nach Zensurversuchen einiger Buchhändler zum Verkaufsschlager.

Seit 2010 präsentiert sich Das Gedicht auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter und auf YouTube mit dem Lyrikkanal „dasgedichtclip“, auf dem man inszenierte Autoren-Performances und Live-Mitschnitte von Lesungen sowie poetologische Interviews („Dichtergespräche“) verfolgen kann.

Ausgaben
2013-2014: Pegasus & Rosinante. (Bd. 21)
2012-2013: Das Beste aus 20 Jahren. (Bd. 20)
2011-2012: Götterschöner Freudenfunken. (Bd. 19)
2010-2011: Die Poesie von Licht und Schatten. (Bd. 18)
2009-2010: Fürchte dich nicht – spiele! (Bd. 17)
2008-2009: Gefühlter Puls – rezeptfreie Gedichte. (Bd. 16)
2007-2008: Liebe mit allen Sinnen. Ich bin dein Nest, du bist mein Fest. (Bd. 15)
2006-2007: Die Arche der Poesie. Am schönsten ist ein Tierkonzert. (Bd. 14)
2005-2006: Alle meine Kinder. Die Poesie der ersten Jahre. (Bd. 13)
2004-2005: Nackt. Leibes- und Liebesgedichte. (Bd. 12)
2003-2004: Pop und Poesie. (Bd. 11)
2002-2003: Politik und Poesie. Gedichte gegen Gewalt. (Bd. 10)
2001-2002: Göttlicher Schein. Heilige Gedichte. (Bd. 9)
2000-2001: Vom Minnesang zum Cybersex. Geile Gedichte. (Bd. 8)
1999-2000: Karl Krolow – Letzte Gedichte. Liste der Jahrhundertdichter. (Bd. 7)
1998-1999: Europa in der Schweiz. Vier Sprachen, eine Dichtung? (Bd. 6)
1997-1998: Das Gedicht in Europa. Poesie aus Lateinamerika. (Bd. 5)
1996-1997: Lyrik-Streit. (Bd. 4)
1995-1996: Drei-Länder-Ausgabe: Deutschland, Österreich, Schweiz. (Bd. 3)
1994-1995: Der Patient als Poet (Bd. 2)
1993-1994: Lyrik und Stasi (Bd. 1)

Kommentare

Jürgen Stieg am 17.07.2013 um 11:34

Schöne Tage! In Eggstätt war einmal ein kleines Kind aus Ungarn (Pócspetri), diese Junge ist schon ein berühmter Dichter mit schönen Erfolgen. Dieser Mann heisst Egri László.



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