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STADTKULTUR Netzwerk bayerischer Städte e.V.

Im Jahr 1976 wird auf Anregung des Bayerischen Städtetages in Nürnberg der Arbeitskreis gemeinsame Kulturarbeit bayerischer Städte e.V. (AKGK) gegründet. Als ein Modellversuch kooperativer Kulturarbeit zwischen den bayerischen Städten und Gemeinden leistet er in den ersten Jahrzehnten wichtige kulturelle Aufbauarbeit für die bayerischen Kommunen. Seit 2001 hat der Arbeitskreis seinen Sitz in Ingolstadt. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist es, die kommunalen Kulturinteressen durch Vernetzung und Gemeinschaftsprojekte zu befördern und Impulse für neue kulturelle Entwicklungen in Bayern zu setzen.

Um den kulturellen Austausch seiner Mitglieder zu unterstützen, unterhält der Arbeitskreis eine Angebotsbörse als internes Informations- und Koordinationsportal. Das Portal wird von den Kommunen und verschiedenen öffentlichen Einrichtungen des Kultursektors genutzt. Neben Tagungen und Fortbildungen zu aktuellen Themen veranstaltet der Verein bayernweite Kulturfestivals. So startet im Jahr 2004 die Reihe Die Literaturlandschaften Bayerns unter dem Motto „Worte mit und ohne Anker“ (Hans Arp), die aufgrund ihres großen Erfolgs 2006 mit dem Thema „Wo befreundete Wege zusammenlaufen“ (Hermann Hesse) fortgesetzt wird. Im Zuge der beiden Festivals hat der Arbeitskreis mit der Literaturdatenbank Bayern auch einen öffentlich zugänglichen Wissenspool zur literarischen Geschichte der bayerischen Städte geschaffen. Im Jahr 2008 folgt mit den KUNSTRÄUMEN BAYERN erstmals ein Festival zur Bildenden Kunst, an dem sich 68 bayerische Städte und Gemeinden und weit über 200 Künstlerinnen und Künstler beteiligen.

Der AKGK ist der erste Besitzer der Domain www.literaturportal-bayern.de, er beginnt schon früh mit dem Aufbau eines Online-Portals für die bayerische Literatur und gibt wichtige Impulse, als diese Aktivitäten im Jahr 2010 an der Bayerischen Staatsbibliothek gebündelt werden. In der Folge ist er maßgeblich an der Gründung der Literaturstiftung Bayern beteiligt, die den literarischen Initiativen im Freistaat finanziell unter die Arme greifen will.

Im Herbst 2010 veranstaltet er mit LITERATUR UPDATE BAYERN ein Literaturfestival ganz neuer Art: Im Fokus stehen die junge Literatur und neue Vermittlungsformen – vom Poetry Slam über Handylyrik und Literaturfilme bis hin zur Wortkunst. Von Mai bis September 2012 findet das nächste bayernweite Kulturfestival stattfinden, das diesmal allen kulturellen Sparten offen steht: Stadt.Geschichte.Zukunft setzt sich bei Veranstaltungen und Projekten im öffentlichen Raum mit der Alltagsgeschichte und auch der Zukunft des Lebens in den Städten künstlerisch auseinander.

Neben der eigenen Projekttätigkeit beteiligt sich der Arbeitskreis auch an Projekten seiner Mitgliedsstädte mit überregionalem Charakter. So ist er beispielsweise Partner des Musikwettbewerbs creole – weltmusik aus bayern, der als regionaler Vorentscheid des Bundeswettberwerbs creole – weltmusik aus deutschland 2011 zum dritten Mal von der Stadt Nürnberg veranstaltet wird.

Im November 2011 beschließt der Arbeitskreis eine Umbenennung in STADTKULTUR Netzwerk bayerischer Städte e.V., da dieser Name die Funktion des Vereins treffender bezeichnet: die Vernetzung der Kulturarbeit der Städte Bayerns – von Traunstein bis Würzburg, von Bobingen bis Weiden, zusammengebracht und koordiniert von der Geschäftsstelle aus in Ingolstadt.

Fotos (c) STADTKULTUR Netzwerk bayerischer Städte e.V.


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