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Jean Paul auf einem Stahlstich von Carl August Schwerdgeburth (© Bayerische Staatsbibliothek / Porträtsammlung)
Dotierung: 15.000 Euro
Eigene Bewerbung: nein
Vergabe: alle zwei Jahre
Ort: München
Organisation: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Kontakt:

Jean-Paul-Preis

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Preisverleihung 2011 im Gartensaal des Münchener Prinzregententheaters (© Wolfgang Maria Weber)

Im Jahr 1983 ruft der Freistaat Bayern den „Bayerischen Literaturpreis“ zu Ehren von Jean Paul ins Leben, der mit einer Preissumme von 15.000 Euro verbunden ist. Der Jean-Paul-Preis wird alle zwei Jahre zur Würdigung des literarischen Gesamtwerks einer/s deutschsprachigen Schriftstellerin/Schriftstellers vergeben. Den Preis verleiht das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst auf Vorschlag einer Jury. Bis 2002 wird im Wechsel damit der Karl-Vossler-Preis für deutschsprachige wissenschaftliche Darstellungen von literarischem Rang verliehen.

Den Jean-Paul Preis haben schon Friedrich Dürrenmatt, Herbert Rosendorfer und Uwe Dick erhalten. 2009 wird der oberpfälzische Schriftsteller und Satiriker Eckhard Henscheid ausgezeichnet, 2011 nimmt ihn Brigitte Kronauer für ihre „sprachliche Virtuosität und Unverwechselbarkeit“ entgegen. 2013 wird Petra Morsbach ausgezeichnet als eine „herausragende wie unprätentiöse Erzählerin“ (Kunstminister Ludwig Spaenle), „die mit scharfem Blick die Gegenwart erkundet“.

Von links nach rechts: Preisträger Uwe Dick 2007 (© Peter Hemza), Preisträger 2009 Eckhard Henscheid mit Laudator und Preisträger 2001 Gerhard Polt (© Lissy Mitterwallner), Preisträgerin 2011 Brigitte Kronauer (© Wolfgang Maria Weber)

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger des Jean-Paul-Preises sind:

1983: Hans Egon Holthusen
1985: Friedrich Dürrenmatt
1987: Botho Strauß
1989: Horst Bienek
1991: Hermann Lenz
1993: Gertrud Fussenegger
1995: Siegfried Lenz
1997: Günter de Bruyn
1999: Herbert Rosendorfer
2001: Gerhard Polt
2003: Thomas Hürlimann
2005: Sarah Kirsch
2007: Uwe Dick
2009: Eckhard Henscheid
2011: Brigitte Kronauer
2013: Petra Morsbach
2015: Gerhard Roth



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