Heide von Horix-Schwesinger
Heide von Horix-Schwesinger (1928-2022) ist Musiklehrerin, Referentin und Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge. Zu ihren literarischen Veröffentlichungen zählen sowohl theologische als auch dichterische Werke.
Werdegang
Heide von Horix-Schwesinger wird in Augsburg geboren. Ihre Sommerferien verbringt sie auf dem Gut Untermantel (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab) und in Weiden, das die Autorin später in zahlreichen Gedichten verewigt („Herbst in Weiherhammer“, „Ferien in Mantel“, „Sonntag in Weiden“). Das Abitur legt Heide von Horix-Schwesinger in Augsburg am Maria-Theresia-Gymnasium ab. Sie studiert Musik und Katholische Theologie und absolviert Konzertreisen im In- und Ausland, danach ist sie als Musiklehrerin tätig. 1952 heiratet Heide von Horix den Kunstmaler Maximilian Schwesinger (†2001). Sie lebt in Augsburg und ist Referentin der Katholischen Erwachsenenbildung und Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge. 1986 nimmt sie am Internationalen Kongress Christlicher Künstler (SIAC) in Rom teil, wo sie bei einer Audienz Papst Johannes Paul II. persönlich begegnet.
Wichtige Werke (Auswahl)
Zu ihren theologischen Veröffentlichungen zählt Frieden durch dich. Gedanken zum Gottesdienst der Sonntage und Feste (1982), zu ihren dichterischen Werke Herzzeitlose. 36 Gedichte (1998) und Blaue Schiffe. Gedichte (2005). Einige ihrer Gedichte stehen in der Anthologie Bibliothek deutschsprachiger Gedichte, weitere erscheinen in verschiedenen Anthologien wie Luft unter den Flügeln (Irseer Pegasus), Baustellen des Himmels (St. Michaelsbund), Keine laute Provinz (zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen). Seit 1982 arbeitet sie an den Kalenderwerken des Verlages Butzon & Berckere, Kevelaer, mit.
Im Mai 2001 nimmt Heide von Horix-Schwesinger an den 17. Weidener Literaturtagen teil. Zum Abschluss widmet sie dem „homo litteratus“ dieses Literaturfestivals, Bernhard M. Baron, das Gedicht „Wörtertage“, das der anwesende Prof. Dr. Dietz-Rüdiger Moser in seiner Zeitschrift Literatur in Bayern (Nr. 64/Juni 2001, S. 45) veröffentlicht.
Heide von Horix-Schwesinger beim Empfang des Weidener Oberbürgermeisters am 12. Mai 2001 i.R. der 17. Weidener Literaturtage, historischer Sitzungssaal im Alten Rathaus, mit Autorengastgeschenk (Fürstenberg-Porzellantasse mit Silhouette von Max Reger). Rechts: Autorinnen Helene Flöss (Brixen/Südtirol) und Tanja Dückers (Berlin) © Archiv der Weidener Literaturtage
Preise & Auszeichnungen
2011 erhält sie den Preis der Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichts.
Mitgliedschaften
Heide von Horix-Schwesinger war Mitglied beim Verband Deutscher Schriftsteller (VS), Regionalgruppe Schwaben.
Sekundärliteratur:
Baron, Bernhard M. (2001): Oberpfälzer Literaturg'schichten. Audio-CD. Radio Ramasuri, Weiden. Text & Sprecher: Bernhard M. Baron ©
Radio Ramasuri.
Ders. (20074): Weiden in der Literaturgeographie. Eine Literaturgeschichte (Weidner Heimatkundliche Arbeiten Nr. 21). Pressath, S. 81-83.
Ders. (2015): Heide von Horix-Schwesinger. Hommage auf eine lyrische Wahl-Oberpfälzerin. In: Oberpfälzer Heimat 60 (2016), S. 149-162.
De Gruyter, Walter (2012): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2012/2013. 68. Jg. Bd. 2. Berlin/Boston, S. 457.
Fassl, Peter; Herrmann, Berndt (Hg.) (1996): Keine laute Provinz. Zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen. Konrad Verlag, Weißenhorn.
Hagestedt, Lutz (Hg.) (2013): Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Bd. 20. Biographisch-bibliographisches Handbuch, München.
Heide von Horix-Schwesinger in der Augsburger Allgemeinen Zeitung, (o.J.).
Schiller, Sybille (2005): Gedichte schreiben ist wie Singen im Wald. Die Lyrikerin Heide von Horix-Schwesinger verfügt über außergewöhnliches Sprachgefühl. In: Augsburger Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2005.
„ton“ (2005): Gedichte, die mitten ins Herz treffen. Heide von Horix-Schwesinger las aus ihrem neuen Buch. In: Augsburger Allgemeine, Feuilleton, 26. Oktober 2005.
Heide von Horix-Schwesinger (1928-2022) ist Musiklehrerin, Referentin und Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge. Zu ihren literarischen Veröffentlichungen zählen sowohl theologische als auch dichterische Werke.
Werdegang
Heide von Horix-Schwesinger wird in Augsburg geboren. Ihre Sommerferien verbringt sie auf dem Gut Untermantel (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab) und in Weiden, das die Autorin später in zahlreichen Gedichten verewigt („Herbst in Weiherhammer“, „Ferien in Mantel“, „Sonntag in Weiden“). Das Abitur legt Heide von Horix-Schwesinger in Augsburg am Maria-Theresia-Gymnasium ab. Sie studiert Musik und Katholische Theologie und absolviert Konzertreisen im In- und Ausland, danach ist sie als Musiklehrerin tätig. 1952 heiratet Heide von Horix den Kunstmaler Maximilian Schwesinger (†2001). Sie lebt in Augsburg und ist Referentin der Katholischen Erwachsenenbildung und Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge. 1986 nimmt sie am Internationalen Kongress Christlicher Künstler (SIAC) in Rom teil, wo sie bei einer Audienz Papst Johannes Paul II. persönlich begegnet.
Wichtige Werke (Auswahl)
Zu ihren theologischen Veröffentlichungen zählt Frieden durch dich. Gedanken zum Gottesdienst der Sonntage und Feste (1982), zu ihren dichterischen Werke Herzzeitlose. 36 Gedichte (1998) und Blaue Schiffe. Gedichte (2005). Einige ihrer Gedichte stehen in der Anthologie Bibliothek deutschsprachiger Gedichte, weitere erscheinen in verschiedenen Anthologien wie Luft unter den Flügeln (Irseer Pegasus), Baustellen des Himmels (St. Michaelsbund), Keine laute Provinz (zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen). Seit 1982 arbeitet sie an den Kalenderwerken des Verlages Butzon & Berckere, Kevelaer, mit.
Im Mai 2001 nimmt Heide von Horix-Schwesinger an den 17. Weidener Literaturtagen teil. Zum Abschluss widmet sie dem „homo litteratus“ dieses Literaturfestivals, Bernhard M. Baron, das Gedicht „Wörtertage“, das der anwesende Prof. Dr. Dietz-Rüdiger Moser in seiner Zeitschrift Literatur in Bayern (Nr. 64/Juni 2001, S. 45) veröffentlicht.
Heide von Horix-Schwesinger beim Empfang des Weidener Oberbürgermeisters am 12. Mai 2001 i.R. der 17. Weidener Literaturtage, historischer Sitzungssaal im Alten Rathaus, mit Autorengastgeschenk (Fürstenberg-Porzellantasse mit Silhouette von Max Reger). Rechts: Autorinnen Helene Flöss (Brixen/Südtirol) und Tanja Dückers (Berlin) © Archiv der Weidener Literaturtage
Preise & Auszeichnungen
2011 erhält sie den Preis der Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichts.
Mitgliedschaften
Heide von Horix-Schwesinger war Mitglied beim Verband Deutscher Schriftsteller (VS), Regionalgruppe Schwaben.
Baron, Bernhard M. (2001): Oberpfälzer Literaturg'schichten. Audio-CD. Radio Ramasuri, Weiden. Text & Sprecher: Bernhard M. Baron ©
Radio Ramasuri.
Ders. (20074): Weiden in der Literaturgeographie. Eine Literaturgeschichte (Weidner Heimatkundliche Arbeiten Nr. 21). Pressath, S. 81-83.
Ders. (2015): Heide von Horix-Schwesinger. Hommage auf eine lyrische Wahl-Oberpfälzerin. In: Oberpfälzer Heimat 60 (2016), S. 149-162.
De Gruyter, Walter (2012): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2012/2013. 68. Jg. Bd. 2. Berlin/Boston, S. 457.
Fassl, Peter; Herrmann, Berndt (Hg.) (1996): Keine laute Provinz. Zeitgenössische Lyriker und Erzähler aus dem Schwäbischen. Konrad Verlag, Weißenhorn.
Hagestedt, Lutz (Hg.) (2013): Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Bd. 20. Biographisch-bibliographisches Handbuch, München.
Heide von Horix-Schwesinger in der Augsburger Allgemeinen Zeitung, (o.J.).
Schiller, Sybille (2005): Gedichte schreiben ist wie Singen im Wald. Die Lyrikerin Heide von Horix-Schwesinger verfügt über außergewöhnliches Sprachgefühl. In: Augsburger Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2005.
„ton“ (2005): Gedichte, die mitten ins Herz treffen. Heide von Horix-Schwesinger las aus ihrem neuen Buch. In: Augsburger Allgemeine, Feuilleton, 26. Oktober 2005.

