Info
Geb.: 30. 9.1969 in Weiden i.d.OPf.
Foto: privat
Titel: Staatl. gepr. Techniker

Bernhard Weigl

Der im Markt Mantel (Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab) in der nördlichen Oberpfalz wohnende Schriftsteller Bernhard Weigl ist hauptberuflich als Fachplaner für ein Münchener Ingenieurbüro tätig.

Der historisch und kulturgeschichtlich interessierte und sozial engagierte Autor hat sich bereits mit zahlreichen historischen Sachbüchern (Historischer Rundgang durch die Gemeinde Mantel, 2002; Der Galgen ist mein Grab. Auf den Spuren der Räuberbande des Franz Troglauer durch Oberpfalz und Franken, 2005; Kirchenführer St. Moritz, 2008; Burg Parkstein, 2014) und verschiedenen Aufsätzen seit 1998 in der Jahresreihe Oberpfälzer Heimat, dem Oberpfälzer Heimatspiegel, aber auch in der Münchner Literaturzeitschrift Literatur in Bayern (2009) einen Namen gemacht.

2012 erscheint seine erste größere Erzählung Des Bauern letztes Hemd. Eine historische Erzählung aus der Oberpfalz. Die 90-seitige Erzählung beruht auf einem historischen Ereignis, das sich zwischen 1721 und 1723 – westlich von Weiden – auf dem Landsassengut Rupprechtsreuth abgespielt hat.

Im Dezember 2020 veröffentlicht Weigl einen Erzählband mit dem provokanten Titel Der Tod ist nichts für Deppen. Seltsame Geschichten über noch seltsamere Begegnungen. Tatsächlich haben einige Geschichten den Tod zum Thema. Es geht um seltsame Begegnungen im Zug, ein römisches Schleuderblei oder einen Mann, der einen echten Totentanz mitmachen muss. Bernhard Weigl eröffnet dem Leser einen etwas anderen Blickwinkel auf Leben, Tod, Schuld und Unschuld: mal bitterernst, mal kurios und sarkastisch, und allesamt zum Nachdenken anregend.

Darüber hinaus beteiligt er sich erfolgreich an verschiedenen literarischen Wettbewerben: Seine Kurzgeschichte Der Glanz des Wassertropfens auf einem frischen Lindenblatt erringt 2018 den 1. Preis beim Kurzgeschichtenwettbewerb des Pegnesischen Blumenordens Nürnberg (Abdruck in der vereinseigenen Zeitschrift Blattwerk). 2019 beteiligt sich der Autor mit der Kurzgeschichte Das Deppentier am Bubenreuther Literaturwettbewerb mit Veröffentlichung in einer Anthologie. Ebenfalls 2019 wird seine Kurzgeschichte „Ein Zimmer in Homs“ für die Anthologie Wunderwerk Text der Gruppe 48 e.V. (Rösrath/NRW) ausgewählt. Seine Kurzgeschichte Schatten zwischen den Gleisen, eingereicht für den Fürther Kurzgeschichtenwettbewerb „Antho?-Logisch!“ 2020, wird ebenfalls in einer darauf edierten Anthologie publiziert.

Der Schriftsteller, Regionalhistoriker, Heimatforscher und Dozent Bernhard Weigl arbeitet und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn im geschichtsträchtigen Markt Mantel in der nördlichen Oberpfalz, in dem schon die Augsburger Lyrikerin Heide von Horix-Schwesinger ihre Kindheits- und Jugendjahre verbracht hat.

Verfasser: Bernhard M. Baron / Bayerische Staatsbibliothek

Sekundärliteratur:

Stiegler, Holger (2021): „Noch keinem Serienkiller begegnet“. Es ist die Zeit zum Schreiben. Das hat jetzt auch Bernhard Weigl wieder gemacht [Interview]. In: Der neue Tag (Weiden i.d. OPf.), Kultur, 5. Februar.


Externe Links:

Zur Homepage des Autors

Literatur von Bernhard Weigl im BVB

Verlag Eckhard Bodner (Pressath)

Autorenlesung Bernhard Weigl (YouTube-Video)

Pegnesischer Blumenorden Nürnberg

Gruppe 48 e.V. (Rösrath/NRW)

Fürther Kurzgeschichtenwettbewerb

Bubenreuther Literaturwettbewerb