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Carl Amery bei einer Lesung im Tukan-Kreis im Dezember 1954 © Bayerische Staatsbibliothek / Fotoarchiv Timpe
Dotierung: 6.000 €
Eigene Bewerbung: nein
Vergabe: alle zwei Jahre
Ort: München
Organisation: Verband deutscher Schriftsteller in Bayern mit Unterstützung des Kulturreferats München, des Luchterhand Literaturverlages und von ver.di Bayern
Kontakt:

Carl-Amery-Literaturpreis

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Die Verleihung des Carl-Amery-Preises findet traditionell im Literaturhaus München statt.

Der Carl-Amery-Literaturpreis wird seit 2007 alle zwei Jahre vom Verband deutscher Schriftsteller in Bayern vergeben. Er soll an Person und Werk des bayerischen Schriftstellers Carl Amery erinnern, der politisch hochengagiert mit seiner Publizistik gegen restaurative Tendenzen in Kirche, Gesellschaft und Politik angekämpft und die Vorstellung einer friedlichen und ökologischen Politik vertreten hat.

„Eine unideologische Darstellung und Analyse gesellschaftlicher Wirklichkeit jenseits etablierter Erklärungsmuster und versprengter Erfahrungswelten verlangt (...) eine niemals sich zufrieden gebende sprachliche und formale Anstrengung, verlangt literarische Experimentierfreude und formale Intelligenz“, schreibt der Verband deutscher Schriftsteller in Bayern und formuliert damit die Grundvoraussetzungen für den Erhalt des Preises: Ausgezeichnet werden Autoren, deren Werk sich kritisch mit der Gegenwart auseinandersetzt und dabei literarisch neue Wege geht.

2015 entscheidet sich die Jury (Dr. Martin Hielscher, Dr. Thomas Kraft, Dr. Susanne Krones und der letzte Preisträger 2013 Ulrich Peltzer) für den Autor Norbert Niemann aus Chieming. Weitere PreisträgerInnen sind Feridun Zaimoglu (2007), Juli Zeh (2009) und Ilija Trojanow (2011). 2017 wird der Augsburger Schriftsteller Thomas von Steinaecker bei der Preisverleihung im Literaturhaus München ausgezeichnet.

 

PreisträgerInnen

2019: Karen Duve

2017: Thomas von Steinaecker

2015: Norbert Niemann

2013: Ulrich Peltzer

2011: Ilija Trojanow

2009: Juli Zeh

2007: Feridun Zaimoglu

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