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Neue Gesellschaft für Literatur Erlangen

Die Neue Gesellschaft für Literatur Erlangen e.V. (NGL) wird am 21. Juni 1976 auf Anregung des Verbands Deutscher Schriftsteller (VS) als Fördergesellschaft für Literatur in Erlangen gegründet. Zu den Initiatoren gehören unter anderem Heinz Ehemann, Ludwig Fels, Koschka Hildenbrand, Fitzgerald Kusz, Wolf Peter Schnetz, Godehard Schramm, Ginka Steinwachs und der Verleger Klaus Renner.

Im Jahr 1987 wird die Mitgliederzahl auf 50 begrenzt und der Beitritt auf den fränkischen Raum beschränkt. Voraussetzung ist das Vorliegen einer Buchpublikation oder einer vergleichbaren literarischen Tätigkeit. Die Autoren treffen sich im Turnus von 6 bis 8 Wochen abwechselnd bei einem der Mitglieder zu einem Arbeitsaustausch und zu Werkstattlesungen. Zu ihren Aufgaben zählt die NGL vor allem den Schriftstelleraustausch, die Textbesprechung und -kritik, aber auch die Herausgabe von Anthologien. Gleichzeitig steht auch die Mitwirkung bei literarischen Projekten und Förderung von Literatur in der Region im Mittelpunkt. Seit Oktober 2007 ist Nevfel Cumart erster Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Literatur Erlangen e.V.

Zwischen 1980 und 2000 veröffentlicht die NGL insgesamt neun Anthologien, zuletzt Fund im Sand (2000). Zum 1000jährigen Stadtjubiläum von Erlangen entsteht die Hörbuch-CD Ach Erlangen mit literarischen Schlaglichtern auf historische Momente der Erlanger Stadtgeschichte. Zum 30-jährigen Jubiläum erscheint die Anthologie 30, in der Mitglieder der NGL Einblicke in ihr Schreiben ermöglichen.

Der Neuen Gesellschaft für Literatur gehört eine Reihe namhafter Autoren von überregionalem Ruf an, darunter Ewald Arenz, Habib Bektas, Nevfel Cumart, Harald Grill, Helmut Haberkamm, Fitzgerald Kusz, Christoph Meckel, Inge Obermayer und Wolf Peter Schnetz. Als bereits verstorbene Mitglieder sind Inge Meidinger-Geise und Peter Horst Neumann zu nennen. Die NGL ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften in Deutschland.


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