Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V.
Die Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V. will Valentins und Liesl Karlstadts geistiges Erbe lebendig halten und die Erforschung und Darstellung des künstlerischen Wirkens der beiden fördern.
Geschichte
Schon Valentins Tochter Bertl Böheim-Valentin (1910-1985) wünscht sich eine Vereinigung, „die in großem und seriösem Stil Forschungen über das Leben, das Schaffen und das Volkssängerumfeld des ‚bayerischen Till Eulenspiegels‘ anstellt“, wie sie betonte, „und dadurch die Valentinforschung den Händen derjenigen entreißt, die sich an Valentin nur bereichern wollen ... Wer hat Mut und Energie genug“, so fragt sie, „um Schutz-Mann oder Schutz-Frau des ‚Don Quichotte der Kleinkunst‘ zu werden?“ Auch Karl Wanninger, der Chefredakteur der tz, fordert am 3. Februar 1978 – 30 Jahre nach Valentins Tod – eine „Schutzgemeinschaft Valentin gegen falsche Deuter, unerträgliche Schwätzer und Epigonen“.
Ende 2006 regt der Münchner Schriftsteller Alfons Schweiggert die Gründung einer derartigen Valentin-Schutzvereinigung an. Valentins Enkelin Anneliese Kühn und die Urenkelin Rosemarie Scheitler stimmen dem Vorschlag ebenso zu wie Rechtsanwalt Gunter Fette, Valentins Münchner Nachlassverwalter. Anlässlich des 125. Geburtstags Valentins am 4. Juni 2007 erfolgt dann im Geburtshaus Karl Valentins, Zeppelinstraße 41, die Gründung unter dem Namen „Karl Valentin-Gesellschaft n.e.V.“. Auf Anregung der Mitglieder wird der Name später zu „Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V.“ erweitert.
Schon der Münchner Schriftsteller Ernst Hoferichter warnt, Valentins Humor dürfe keinesfalls „zu einem Parteiprogramm und zu Laubsägearbeiten des Geistes verwässert werden“, weshalb eine bürokratisch gestaltete Vereinigung mit Satzung, Statuten, Geschäftsführer, Beirat und Kassenprüfer Valentin ganz sicherlich nicht wolle, aber durchaus Menschen, die sich für ihn einsetzen. Aus diesem Grund vermeidet die „Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V.“ solche bürokratischen Eindrücke und Aktivitäten und gründet sich als n.e.V., als „nicht eingetragener Verein“, also als eine Gruppe ähnlich Gesinnter, die ohne Vereinsmeierei untereinander in Kontakt stehen. Die Gesellschaft zählt auf das freiwillige, zwanglose Engagement der Mitglieder. Dazu gehören neben den Nachkommen Valentins und Liesl Karlstadts u.a. Valentin-Biografen und Schriftstellerinnen, Schauspieler, Kabarettistinnen und viele andere. Alle Mitglieder haben eine besondere Beziehung zu Karl Valentin und Liesl Karlstadts künstlerischem Wirken und engagieren sich dafür.
Tätigkeitsfelder
Ihre Ziele verfolgt die Gesellschaft durch Veranstaltungen und Publikationen über Leben und Werk Valentins und seiner Partnerin Karlstadt. 2007 wird von Alfons Schweiggert der Große Karl Valentin-Preis begründet, der aus NICHTS besteht und unregelmäßig verliehen wird. Die Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V. setzt sich außerdem dafür ein, dass München zur Stadt Valentins und Liesl Karlstadts erhoben wird.
Die Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V. will Valentins und Liesl Karlstadts geistiges Erbe lebendig halten und die Erforschung und Darstellung des künstlerischen Wirkens der beiden fördern.
Geschichte
Schon Valentins Tochter Bertl Böheim-Valentin (1910-1985) wünscht sich eine Vereinigung, „die in großem und seriösem Stil Forschungen über das Leben, das Schaffen und das Volkssängerumfeld des ‚bayerischen Till Eulenspiegels‘ anstellt“, wie sie betonte, „und dadurch die Valentinforschung den Händen derjenigen entreißt, die sich an Valentin nur bereichern wollen ... Wer hat Mut und Energie genug“, so fragt sie, „um Schutz-Mann oder Schutz-Frau des ‚Don Quichotte der Kleinkunst‘ zu werden?“ Auch Karl Wanninger, der Chefredakteur der tz, fordert am 3. Februar 1978 – 30 Jahre nach Valentins Tod – eine „Schutzgemeinschaft Valentin gegen falsche Deuter, unerträgliche Schwätzer und Epigonen“.
Ende 2006 regt der Münchner Schriftsteller Alfons Schweiggert die Gründung einer derartigen Valentin-Schutzvereinigung an. Valentins Enkelin Anneliese Kühn und die Urenkelin Rosemarie Scheitler stimmen dem Vorschlag ebenso zu wie Rechtsanwalt Gunter Fette, Valentins Münchner Nachlassverwalter. Anlässlich des 125. Geburtstags Valentins am 4. Juni 2007 erfolgt dann im Geburtshaus Karl Valentins, Zeppelinstraße 41, die Gründung unter dem Namen „Karl Valentin-Gesellschaft n.e.V.“. Auf Anregung der Mitglieder wird der Name später zu „Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V.“ erweitert.
Schon der Münchner Schriftsteller Ernst Hoferichter warnt, Valentins Humor dürfe keinesfalls „zu einem Parteiprogramm und zu Laubsägearbeiten des Geistes verwässert werden“, weshalb eine bürokratisch gestaltete Vereinigung mit Satzung, Statuten, Geschäftsführer, Beirat und Kassenprüfer Valentin ganz sicherlich nicht wolle, aber durchaus Menschen, die sich für ihn einsetzen. Aus diesem Grund vermeidet die „Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V.“ solche bürokratischen Eindrücke und Aktivitäten und gründet sich als n.e.V., als „nicht eingetragener Verein“, also als eine Gruppe ähnlich Gesinnter, die ohne Vereinsmeierei untereinander in Kontakt stehen. Die Gesellschaft zählt auf das freiwillige, zwanglose Engagement der Mitglieder. Dazu gehören neben den Nachkommen Valentins und Liesl Karlstadts u.a. Valentin-Biografen und Schriftstellerinnen, Schauspieler, Kabarettistinnen und viele andere. Alle Mitglieder haben eine besondere Beziehung zu Karl Valentin und Liesl Karlstadts künstlerischem Wirken und engagieren sich dafür.
Tätigkeitsfelder
Ihre Ziele verfolgt die Gesellschaft durch Veranstaltungen und Publikationen über Leben und Werk Valentins und seiner Partnerin Karlstadt. 2007 wird von Alfons Schweiggert der Große Karl Valentin-Preis begründet, der aus NICHTS besteht und unregelmäßig verliehen wird. Die Valentin-Karlstadt Gesellschaft n.e.V. setzt sich außerdem dafür ein, dass München zur Stadt Valentins und Liesl Karlstadts erhoben wird.
