Joshua Groß
Joshua Groß wird 1989 in Grünsberg geboren und lebt heute in Nürnberg. In seinen Werken beschäftigt er sich oft mit dem, was Realität bedeutet, er lässt seine Protagonisten in virtuelle Welten eintauchen oder baut sich selbst als Figur in seine Texte ein.
Werdegang
Der Autor studiert Politikwissenschaft, Ökonomie und Ethik der Textkulturen. Joshua Groß publiziert einige Texte in verschiedenen Magazinen, Anthologien und Kunstpublikationen und schreibt regelmäßig für die Zeitschrift Metamorphosen.
Wichtige Werke (Auswahl)
Er veröffentlicht auch eigene Bücher, darunter beispielsweise seinen Debütroman Der Trost von Telefonzellen aus dem Jahr 2013. Andere Werke von ihm sind u.a. Faunenschnitt oder Paradox, zwischen zwei Hügeln, beide Werke von 2016. Zusammen mit Johannes Hertwig und Andy Kassier ist er Herausgeber der Anthologie Mindstate Malibu (2018) und zusammen mit Moritz Müller-Schwefe Herausgeber von Wir wurden kosmisch (2019). Es beginnt eine produktive Phase für Joshua Groß: z.B. erscheint 2020 der Roman Flexen in Miami, 2022 Prana Extrem und 2024 Plasmatropfen (alle bei Matthes & Seitz).
Stil / Rezeption
Seine Bücher sind dabei nicht immer nur Text: Magische Rosinen (2014) und Faunenschnitt enthalten zusätzlich Bilder, die bei Faunenschnitt durch Schmetterlingsbindung zunächst versteckt sind und erst durch Aufschneiden der Seiten betrachtet werden können. Inhaltlich beschäftigt sich Groß in seinen Werken oft mit dem, was Realität bedeutet, er lässt seine Protagonisten in virtuelle Welten eintauchen oder baut sich selbst als Figur in seine Texte ein.
Preise & Auszeichnungen
2014 wird Joshua Groß mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur ausgezeichnet, der durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vergeben wird. Im gleichen Jahr erhält er den Förderpreis des Wolfram-von-Eschenbach-Preises. 2016 wird Groß mit dem Förderpreis der Kulturstiftung Erlangen gewürdigt. 2018 wird ihm der Anna-Seghers-Preis und das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für Schriftstellerinnen und Schriftsteller verliehen. Im Rahmen der 42. Tage der deutschsprachigen Literatur erhält er im gleichen Jahr auf Empfehlung der Literaturkritikerin Insa Wilke zudem eine Nominierung für den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2021 wird ihm der Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg für den Roman Flexen in Miami verliehen.
Externe Links:
Joshua Groß wird 1989 in Grünsberg geboren und lebt heute in Nürnberg. In seinen Werken beschäftigt er sich oft mit dem, was Realität bedeutet, er lässt seine Protagonisten in virtuelle Welten eintauchen oder baut sich selbst als Figur in seine Texte ein.
Werdegang
Der Autor studiert Politikwissenschaft, Ökonomie und Ethik der Textkulturen. Joshua Groß publiziert einige Texte in verschiedenen Magazinen, Anthologien und Kunstpublikationen und schreibt regelmäßig für die Zeitschrift Metamorphosen.
Wichtige Werke (Auswahl)
Er veröffentlicht auch eigene Bücher, darunter beispielsweise seinen Debütroman Der Trost von Telefonzellen aus dem Jahr 2013. Andere Werke von ihm sind u.a. Faunenschnitt oder Paradox, zwischen zwei Hügeln, beide Werke von 2016. Zusammen mit Johannes Hertwig und Andy Kassier ist er Herausgeber der Anthologie Mindstate Malibu (2018) und zusammen mit Moritz Müller-Schwefe Herausgeber von Wir wurden kosmisch (2019). Es beginnt eine produktive Phase für Joshua Groß: z.B. erscheint 2020 der Roman Flexen in Miami, 2022 Prana Extrem und 2024 Plasmatropfen (alle bei Matthes & Seitz).
Stil / Rezeption
Seine Bücher sind dabei nicht immer nur Text: Magische Rosinen (2014) und Faunenschnitt enthalten zusätzlich Bilder, die bei Faunenschnitt durch Schmetterlingsbindung zunächst versteckt sind und erst durch Aufschneiden der Seiten betrachtet werden können. Inhaltlich beschäftigt sich Groß in seinen Werken oft mit dem, was Realität bedeutet, er lässt seine Protagonisten in virtuelle Welten eintauchen oder baut sich selbst als Figur in seine Texte ein.
Preise & Auszeichnungen
2014 wird Joshua Groß mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur ausgezeichnet, der durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vergeben wird. Im gleichen Jahr erhält er den Förderpreis des Wolfram-von-Eschenbach-Preises. 2016 wird Groß mit dem Förderpreis der Kulturstiftung Erlangen gewürdigt. 2018 wird ihm der Anna-Seghers-Preis und das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für Schriftstellerinnen und Schriftsteller verliehen. Im Rahmen der 42. Tage der deutschsprachigen Literatur erhält er im gleichen Jahr auf Empfehlung der Literaturkritikerin Insa Wilke zudem eine Nominierung für den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2021 wird ihm der Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg für den Roman Flexen in Miami verliehen.
