Bernhard Heckler
Bernhard Heckler, geboren 1991, ist ein Münchner Autor und Feuilletonist. (Wahn-)witzige Plots und eine rasante Sprache zeichnen seine Texte aus.
Werdegang
Bernhard Heckler studiert in Regensburg, Istanbul, Wien und München Politikwissenschaft und Journalismus. Zwischen 2017 und 2019 absolviert er im Rahmen des Masterstudiengangs Journalismus der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Seit 2024 ist er Redakteur im Ressort Feuilleton & Medien der Süddeutschen Zeitung. Er lebt in München.
Wichtige Werke (Auswahl)
Hecklers Debütroman Das Liebesleben der Pinguine erscheint 2021 bei Tropen (Klett-Cotta) und handelt von Liebe und Beziehungen in der digitalen Welt. 2025 folgt sein zweiter Roman Die beste Idee der Welt (Verlag Antje Kunstmann), in dem eine Gruppe von Underdogs den irrwitzigen Plan fasst, eine Wrestling-Show aufs Oktoberfest bringen.
Stil / Rezeption
„Vielleicht hundertfünfzigtausend Euro. Das ist die größte Geldsumme, die ich mir konkret vorstellen kann. Damit könnte ich zwei Jahre bequem leben. Das wiederum ist die größte Lebenszeitspanne, die ich mir vorstellen kann. Ich sollte mal ein bisschen Fantasie wagen, bei Gelegenheit.“ (Die beste Idee der Welt) Dass es Autor Bernhard Heckler nicht an Fantasie mangelt, beweist die Plotdichte dieses Romans, den Kabarettistin Eva Karl Faltermeier eine „Hommage an die gute bayerische Popkultur“ nennt. Wiesn-Wahnsinn, Helmut-Dietl-Verehrung und „(Bier)-Bauchgefühl“ (Heckler) verdichten sich zu einem rasanten Ritt durch die Münchner Halbwelt. Der Ich-Erzähler, der unter Pseudonymen auftritt („Heinz Hammer“, „Xaver von Croetz“), gibt sich schwer zu fassen: Taz-Rezensent Andreas Rüttenauer betont nicht nur den (Irr-)Witz des Romans, sondern auch das „Spiel mit der Erzählerrolle“.
Bereits sein Debüt Das Liebesleben der Pinguine, in dem Heckler eine Vielzahl von Themen „unterhaltsam gegeneinander schneidet“ (Antje Weber, Süddeutsche Zeitung), wird für sein Tempo und seine Komik gelobt: „Auf 200 Seiten lässt der Journalist Heckler so viele Zufälle passieren, dass es schwerfällt, ihn nicht für diese Dreistigkeit zu feiern“, erklärt Rezensentin Lydia Herms (Deutschlandfunk Nova).
Preise & Auszeichnungen
Bernhard Heckler ist Stipendiat der FAZIT-Stiftung und Absolvent der Bayerischen Akademie des Schreibens: Im Jahr 2016 nimmt er im Literaturhaus München am Seminar für Studierende teil, im Jahr 2022 am Seminar „Die große Tour“ für Romanautoren und -autorinnen. 2023 erhält er das Stipendium Literatur-TANDEM-letterario der Heimann Stiftung sowie das Literaturstipendium der Landeshauptstadt München. 2025 ist Heckler für den Deutschen Reporterpreis nominiert.
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Bernhard Heckler, geboren 1991, ist ein Münchner Autor und Feuilletonist. (Wahn-)witzige Plots und eine rasante Sprache zeichnen seine Texte aus.
Werdegang
Bernhard Heckler studiert in Regensburg, Istanbul, Wien und München Politikwissenschaft und Journalismus. Zwischen 2017 und 2019 absolviert er im Rahmen des Masterstudiengangs Journalismus der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Seit 2024 ist er Redakteur im Ressort Feuilleton & Medien der Süddeutschen Zeitung. Er lebt in München.
Wichtige Werke (Auswahl)
Hecklers Debütroman Das Liebesleben der Pinguine erscheint 2021 bei Tropen (Klett-Cotta) und handelt von Liebe und Beziehungen in der digitalen Welt. 2025 folgt sein zweiter Roman Die beste Idee der Welt (Verlag Antje Kunstmann), in dem eine Gruppe von Underdogs den irrwitzigen Plan fasst, eine Wrestling-Show aufs Oktoberfest bringen.
Stil / Rezeption
„Vielleicht hundertfünfzigtausend Euro. Das ist die größte Geldsumme, die ich mir konkret vorstellen kann. Damit könnte ich zwei Jahre bequem leben. Das wiederum ist die größte Lebenszeitspanne, die ich mir vorstellen kann. Ich sollte mal ein bisschen Fantasie wagen, bei Gelegenheit.“ (Die beste Idee der Welt) Dass es Autor Bernhard Heckler nicht an Fantasie mangelt, beweist die Plotdichte dieses Romans, den Kabarettistin Eva Karl Faltermeier eine „Hommage an die gute bayerische Popkultur“ nennt. Wiesn-Wahnsinn, Helmut-Dietl-Verehrung und „(Bier)-Bauchgefühl“ (Heckler) verdichten sich zu einem rasanten Ritt durch die Münchner Halbwelt. Der Ich-Erzähler, der unter Pseudonymen auftritt („Heinz Hammer“, „Xaver von Croetz“), gibt sich schwer zu fassen: Taz-Rezensent Andreas Rüttenauer betont nicht nur den (Irr-)Witz des Romans, sondern auch das „Spiel mit der Erzählerrolle“.
Bereits sein Debüt Das Liebesleben der Pinguine, in dem Heckler eine Vielzahl von Themen „unterhaltsam gegeneinander schneidet“ (Antje Weber, Süddeutsche Zeitung), wird für sein Tempo und seine Komik gelobt: „Auf 200 Seiten lässt der Journalist Heckler so viele Zufälle passieren, dass es schwerfällt, ihn nicht für diese Dreistigkeit zu feiern“, erklärt Rezensentin Lydia Herms (Deutschlandfunk Nova).
Preise & Auszeichnungen
Bernhard Heckler ist Stipendiat der FAZIT-Stiftung und Absolvent der Bayerischen Akademie des Schreibens: Im Jahr 2016 nimmt er im Literaturhaus München am Seminar für Studierende teil, im Jahr 2022 am Seminar „Die große Tour“ für Romanautoren und -autorinnen. 2023 erhält er das Stipendium Literatur-TANDEM-letterario der Heimann Stiftung sowie das Literaturstipendium der Landeshauptstadt München. 2025 ist Heckler für den Deutschen Reporterpreis nominiert.
