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Ernst Toller auf einer Fotografie von Swaine A. um 1934 (© Bayerische Staatsbibliothek München / Porträtsammlung)
Dotierung: 5.000 Euro
Eigene Bewerbung: nein
Vergabe: alle zwei Jahre
Ort: Neuburg a.d.Donau
Organisation: Ernst-Toller-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Lions Club und der Stadt Neuburg an der Donau
Kontakt:

Ernst-Toller-Preis

Wegen seiner Beteiligung an der Münchner Räterepublik, verbringt Ernst Toller vier Jahre, von 1920 bis 1924, im Gefängnis Niederschönfeld in der Nähe von Neuburg an der Donau. Während dieser Zeit entstehen seine wichtigsten literarischen Werke, unter anderem Das Schwalbenbuch. Diese Verbindung Tollers zur Stadt ist ausschlaggebend für die Gründung der Ernst-Toller-Gesellschaft in Neuburg an der Donau im Jahr 1993. Ziel der Gesellschaft ist es, Tollers Werk wieder ins kulturelle Gedächtnis zu rufen.

Seit ihrem Gründungsjahr, vergibt die Gesellschaft alle zwei Jahre den Ernst-Toller-Preis für „besondere literarische Leistungen im Grenzbereich von Literatur und Politik“, da Toller selbst zugleich Politiker und Schriftsteller war. 2009 wird der Preis an Gerhard Polt verliehen, 2013 an Christoph Ransmayr und 2015 an Katja Petrowskaja. Als weitere Preisträgerinnen und Preisträger sind zu nennen Albert Ostermaier, Biljana Srbljanovic, Felix Mitterer, Juli Zeh, Günter Grass und Wolf Biermann.



Externe Links:

Das Schwalbenbuch

Protagonisten der Räterepublik in Bayern in der BLO

Revolution 1918/19 im Historischen Lexikon Bayerns

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