Ingolstadt: Marieluise-Fleißer-Haus
Das von dem Großvater erworbene Geburtshaus der Marieluise Fleißer dient heute als Dokumentationsstätte: Es macht Leben und Werk anhand von Texten, Fotografien, originalen Dokumenten und Objekten aus dem persönlichen Besitz der Dichterin erfahrbar.
Im Jahr 1861 erwirbt der Schmied Andreas Fleißer ein Haus in der Kupferstraße 18 in Ingolstadt, das schon im Stadtmodell von 1573 als Bürgerhaus zu sehen ist, und richtet darin eine Schmiede mit Eisenwarengeschäft ein. 1901 wird dort seine Enkelin Marieluise Fleißer geboren. Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin im Jahr 2001 eröffnet die Stadt Ingolstadt in dem Haus, das in vielen Teilen so original wie möglich belassen wird, eine Dokumentationsstätte für Marieluise Fleißer. Zudem dargestellt sind die Geschichte des Hauses, der Familie Fleißer sowie die Bedeutung des Vaters für die Autorin, die sie im Stück Der starke Stamm literarisch umgesetzt hat. Kindheit, Ausbildung und Studium sind ein wichtiger Themenkreis, aber auch die Ingolstädter Dramen, deren Aufführungen oft für großes Aufsehen sorgten – man denke nur an den Skandal um das Stück Pioniere in Ingolstadt. Im Fleißerhaus finden zudem regelmäßig Wechselausstellungen, Vorträge und Lesungen statt.
Im November 2011 gibt der Ingolstädter Kulturreferent Gabriel Engert bekannt, dass die Dokumentationsstätte deutlich erweitert wird: Insgesamt 18 Umbauphasen, die eine Verkleinerung ehemals repräsentativer Räume mit sich bringen, lassen das einstmals am Rand der Stadt, mittlerweile im Zentrum gelegene Haus in seiner heutigen Gestalt erscheinen. Interssante Exponate und ein reichhaltiges audiovisuelles Medienangebot rund um die Ingolstädter Literatin dokumentieren die Geschichte eines historischen Bürgerhauses, des althergebrachten Schmiedehandwerks und die schillernde Epoche der Marieluise Fleißer. Ein virtueller Rundgang durch das Haus ist auf der Website des Marieluise-Fleißer-Hauses abrufbar. Der Marieluise-Fleißer-Spaziergang führt analog und digital durch die Lebensspuren der Schriftstellerin in Ingolstadt, angeregt durch ähnliche Projekte in Städten wie Augsburg (Brecht) und München (Bachmann).
Das von dem Großvater erworbene Geburtshaus der Marieluise Fleißer dient heute als Dokumentationsstätte: Es macht Leben und Werk anhand von Texten, Fotografien, originalen Dokumenten und Objekten aus dem persönlichen Besitz der Dichterin erfahrbar.
Im Jahr 1861 erwirbt der Schmied Andreas Fleißer ein Haus in der Kupferstraße 18 in Ingolstadt, das schon im Stadtmodell von 1573 als Bürgerhaus zu sehen ist, und richtet darin eine Schmiede mit Eisenwarengeschäft ein. 1901 wird dort seine Enkelin Marieluise Fleißer geboren. Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin im Jahr 2001 eröffnet die Stadt Ingolstadt in dem Haus, das in vielen Teilen so original wie möglich belassen wird, eine Dokumentationsstätte für Marieluise Fleißer. Zudem dargestellt sind die Geschichte des Hauses, der Familie Fleißer sowie die Bedeutung des Vaters für die Autorin, die sie im Stück Der starke Stamm literarisch umgesetzt hat. Kindheit, Ausbildung und Studium sind ein wichtiger Themenkreis, aber auch die Ingolstädter Dramen, deren Aufführungen oft für großes Aufsehen sorgten – man denke nur an den Skandal um das Stück Pioniere in Ingolstadt. Im Fleißerhaus finden zudem regelmäßig Wechselausstellungen, Vorträge und Lesungen statt.
Im November 2011 gibt der Ingolstädter Kulturreferent Gabriel Engert bekannt, dass die Dokumentationsstätte deutlich erweitert wird: Insgesamt 18 Umbauphasen, die eine Verkleinerung ehemals repräsentativer Räume mit sich bringen, lassen das einstmals am Rand der Stadt, mittlerweile im Zentrum gelegene Haus in seiner heutigen Gestalt erscheinen. Interssante Exponate und ein reichhaltiges audiovisuelles Medienangebot rund um die Ingolstädter Literatin dokumentieren die Geschichte eines historischen Bürgerhauses, des althergebrachten Schmiedehandwerks und die schillernde Epoche der Marieluise Fleißer. Ein virtueller Rundgang durch das Haus ist auf der Website des Marieluise-Fleißer-Hauses abrufbar. Der Marieluise-Fleißer-Spaziergang führt analog und digital durch die Lebensspuren der Schriftstellerin in Ingolstadt, angeregt durch ähnliche Projekte in Städten wie Augsburg (Brecht) und München (Bachmann).
