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Verleihung des 17. Internationalen Max und Moritz-Preises 2016 in neun Kategorien

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Max und Moritz-Gala – 17. Int. Comic-Salon Erlangen 2016 (c) Internationaler Comic-Salon Erlangen – Foto: Georg Pöhlein, 2016

Am Abend des 27. Mai wurde im Erlanger Markgrafentheater der Max und Moritz-Preis 2016 vergeben. Der Max und Moritz-Preis, von der Stadt Erlangen im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Comic-Salons verliehen, gilt als wichtigste Auszeichnung für Comic-Kunst und grafische Literatur im deutschsprachigen Raum. Im Vorfeld der Preisverleihung war eine Liste mit 25 von Jury und Publikum nominierten Titeln bekannt gegeben worden.

Der Preis für den Besten deutschsprachigen Comic-Strip geht an Das Hochhaus. 102 Etagen Leben von Katharina Greve, als Bester deutschsprachiger Comic wird Madgermanes von Birgit Weyhe (avant-verlag) ausgezeichnet, der Beste internationale Comic ist Ein Sommer am See von Mariko Tamaki und Jillian Tamaki (Übersetzung: Tina Hohl, Reprodukt). Mit besonderer Spannung wird traditionell die Wahl der/des Besten deutschsprachigen Comic-Künstlerin/-Künstlers (dotiert mit 5.000,- Euro) erwartet. In dieser Kategorie wurde Barbara Yelin (aktuell: Irmina, Reprodukt) ausgezeichnet.

Der Max und Moritz-Preis für den Besten Comic für Kinder geht in diesem Jahr an Kiste von Patrick Wirbeleit und Uwe Heidschötter (Reprodukt), den Sonderpreis für die Beste studentische Comic-Publikation (dotiert mit 1.000,- Euro) erhalten die Macherinnen und Macher von Wunderfitz von der Münster School of Design. Zum vierten Mal wurde in diesem Jahr ein Max und Moritz-Publikumspreis ausgelobt, für den im Internet nominiert und abgestimmt werden konnte. Sieger in dieser Kategorie ist die Mangaka Mikiko Ponczeck mit Crash 'n' Burn (Tokyopop).

Mit dem Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk wurde – wie schon im Vorfeld der Preisverleihung bekannt gegeben – die französische Künstlerin Claire Bretécher geehrt. Sie konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich an der Preisverleihung teilnehmen. Aus Sicherheitsgründen war dies auch einem der beiden Träger des Spezialpreises der Jury nicht möglich: Der ehemalige „Charlie Hebdo“-Zeichner Luz hat in seinem Buch Katharsis den Schmerz über die Ermordung seiner Zeichner-Freunde verarbeitet. Mit einem weiteren Spezialpreis der Jury wurde der Berliner avant-verlag für seine Verdienste um die Pflege kulturellen Erbes ausgezeichnet.

Die Max und Moritz-Gala wurde von Hella von Sinnen und dem Schweizer Journalisten und Comic-Experten Christian Gasser moderiert. Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, überreichte die Auszeichnungen in den verschiedenen Kategorien.

Der Jury für den Max und Moritz-Preis gehörten in diesem Jahr an: Christian Gasser (Autor und Dozent an der Hochschule Luzern – Design & Kunst), Brigitte Helbling (Journalistin, Arbeitsstelle für Graphische Literatur, Hamburg), Andreas C. Knigge (Journalist und Publizist, Hamburg), Isabel Kreitz (Comic-Zeichnerin, Hamburg), Lars von Törne (Journalist, Berlin), Christine Vogt (Direktorin der Ludwiggalerie Oberhausen) und Bodo Birk (Internationaler Comic-Salon Erlangen).

Die DATEV eG ist im Jahr 2016 zum ersten Mal Titelsponsor des Internationalen Comic-Salons Erlangen. Als IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren Mandanten wie z.B. mittelständische Unternehmen und kommunale Verwaltungen, gehört die über 40.000 Mitglieder vertretende Genossenschaft zu den größten privaten Arbeitgebern der Metropolregion Nürnberg und gleichzeitig zu den wichtigsten Softwarehäusern Europas.

Leseproben der nominierten Titel sind bei http://www.mycomics.de und auf http://www.comic-salon.de verfügbar.


Externe Links:

Gesamte Pressemitteilung zur Preisverleihung mit Laudationes und persönlicher Würdigung


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