Nach-Denken über eine Reise nach Lwiw im August 2026
Im Rahmen der Initiative Eine Brücke aus Papier unternahm die Autorin Dagmar Leupold im August 2026 eine Reise nach Lwiw. Ihre Eindrücke bilden den Ausgangspunkt für den folgenden literarischen Essay:
*
Das Licht hat viele Namen: Eddy, Jaryna, Mykhailo, Oksana
Blutjunger Veteran ist ein Oxymoron. Nicht so poetisch wie die barocken Topoi brennender Schnee und eisiges Feuer, sondern eher prosaisch. Die Wirklichkeit selbst ist, das lernt man rasch in der Ukraine, ein Oxymoron, also die – gewaltsam aufgezwungene – Gleichzeitigkeit sich eigentlich ausschließender Zustände: Friedlicher Kampfgeist zum Beispiel. Oder nationalistischer Kosmopolitismus. Oder geknebelte Freiheit.
Dieses Jahr führte uns die „Brücke aus Papier“, eine Initiative des Vereins Kulturallmende e.V., der seit vielen Jahren Begegnungen von ukrainischen und deutschsprachigen Autorinnen und Autoren ermöglicht, nach Lwiw, das frühere Lemberg. Die Stadt hat Wunden, aber keine klaffenden wie Charkiw, Odessa oder Cherson, sondern provisorisch verarztete: Spanholzplatten und Metallfolien über zerschossenen Fenstern. In fünf Tagen kein einziger Luftalarm, auf den Straßen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln business as usual, es ist, als wollten die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die hierher Geflüchteten ihren Widerstand durch Gelassenheit demonstrieren, die Botschaft: mein Leben geht so weiter, wie ich es will, solange, bis du es mir nimmst. Die relative Unwahrscheinlichkeit von Luftangriffen prädestiniert die Stadt für die Ansiedlung großer Rehabilitationszentren, die sich im fünften Kriegsjahr weit in die Fläche ausdehnen: Es gibt eigene Gebäude respektive Stationen für die Behandlung von Gefolterten, für Mental Health, für traumatisierte Kinder, für Gehirnverletzte, für Amputierte: Kriegs-Bauboom, noch ein Oxymoron.
Wir besuchen zwei Rehabilitationszentren, „Superhumans“, eine private, und „Unbroken“, eine städtische Einrichtung, beide in der Peripherie der ehemaligen galizischen Hauptstadt gelegen. Beide Namen können durchaus programmatisch verstanden werden, drücken sie doch die Entschlossenheit aus, sämtliche Herausforderungen zu meistern und sich nicht brechen zu lassen. In dem Essay Der lange Abschied von der Angst (er dauert seit dreihundert Jahren an) ruft Oksana Sabuschko, eine der bedeutendsten zeitgenössischen ukrainischen Autorinnen, ihren Mitbürger*innen und Leser*innen zu:
Lasst uns nicht Lug und Trug verfallen, macht uns taub dagegen. Lasst uns nicht die Liebe zu uns selbst verlieren. Denn das wäre doch ziemlich blöd, wenn man so viel aushält und mit Würde erträgt, und dann alles eine halbe Generation vom Sieg entfernt <<für ein Nichts>> aufzugeben, für ganz und gar nichts. Für einen Schwall fremder Worte mit verdrehten Bedeutungen, schmutzig und erstickend wie eine Staubwolke. Lasst uns die Toten nicht verraten. Und auch nicht die Lebenden. Und die, die einst noch geboren werden.
Dieser Geist ist allgegenwärtig, spürbar selbst im Kreis der Kriegsversehrten in den Rehabilitationszentren wie auch unter den – teils schwer gezeichneten – Autoren, die unter dem Label „Verteidiger der Ukraine“ an zwei Nachmittagen aus ihren Texten vorlesen. Einem, Mykhailo, fehlt ein Auge, das durch ein Glasauge ersetzt wurde und so locker sitzt, dass es mitten im Lesen herausfällt und von einem Zuhörer in der ersten Reihe aufgehoben und zurückgegeben wird. Mykhailo steckt es ungerührt mit der einzigen Hand – und auch diese besteht nur noch aus einem, in vielen Operationen rekonstruierten Finger – in die kleine Bauchtasche, die er trägt. Lächelt dem hilfreichen Zuhörer zu und fährt fort. Es sind Texte, in denen es um Fronterlebnisse geht, um Kameraden, die gefallen sind, um verlorene Kämpfe.
Und immer wieder: um Tiere. Tiere, die den Soldaten nicht von der Seite weichen, auch in den Schützengräben nicht, und in den kurzen Regenerationspausen vom Schmerz und von der Angst ablenken. Einer wird Speedy Gonzales getauft, eine Hündin Steppenwölfin, sie suchen und spenden Nähe und Geborgenheit, wärmen, wenn die Kälte in die Knochen kriecht. An fast allen Krücken, Prothesen und Rollstühlen sind kleine Stofftiere befestigt, Koalas oder Teddys, im starken Kontrast zu den oft martialischen Tattoos, die fast alle tragen: Zur Hölle mit Russland, inmitten roter Flammen, die den ganzen Unterarm hochzüngeln, gehört noch zu den harmloseren.
Auf Licht zu bestehen, bedeutet nicht die Leugnung der Dunkelheit, in die der Aggressor das Land buchstäblich – durch gezielt verursachte Stromausfälle – und metaphorisch gebombt und geschossen hat. Auf Licht zu bestehen bedeutet vielmehr, dass das Recht darauf noch in den schwärzesten Momenten verteidigt wird. Licht ist weniger Helligkeit als Erhellung, Erkenntnis, nicht Abschaffung der Dunkelheit, sondern ihre Durchdringung. Unter den Texten finden sich auch bittere, abgründig verschattete, Zeugnisse einer tiefen Demoralisierung und Desillusionierung. Aber, notabene: festgehalten in Schrift, durch Sprache hinterlassungsfähig, teilbar und geteilt. Und dass die Erzählungen so unterschiedlich sind wir ihre individuellen Verfasser, belegt eine ungebrochene Selbstbehauptung: Auch dem Krieg gelingt es nicht, Biographien und Stimmen zu egalisieren, Unterschiede zu nivellieren. Mein Leben geht so weiter, wie ich es will, solange, bis du es mir nimmst.
Hoffnung ist Arbeit, schreibt Bloch. Selten hat sich mir die Bedeutung und Kraft dieses Satzes so sinnfällig erschlossen wie bei den Begegnungen mit den Autorinnen und Autoren, den Kämpfern, den Helfern, den Ärztinnen und Therapeuten dieses versehrten Landes. Den Lähmungserscheinungen, die in hoffnungslosen Lagen einzutreten pflegen, wird mit stauneswertem Elan und einer guten Portion Pragmatismus Paroli geboten, an Eddy lässt sich das studieren.
Der Endzwanziger meldete sich aus England freiwillig zum Sanitätsdienst, um bei der Evakuierung von Zivilisten in der Ostukraine zu helfen und wurde bei einem Drohnenangriff auf sein als Sanitätswagen gekennzeichnetes Auto schwer verletzt: Er verlor seinen linken Arm und sein linkes Bein. Er führt uns durch das Rehabilitationszentrum „Superhumans“, beginnend mit der Werkstatt, in der die Prothesen hergestellt werden. Modernste Technologie, die auf jede neue Art von Verwundung, die durch den Einsatz neuer Waffensysteme entsteht, in unfasslich kurzer Zeit mit der passenden Prothetik reagiert. Eddy federt mit seiner Prothese aus Leichtkarbon schwungvoll durch die Räume, der Schwung ist nicht allein kinetisch, sondern auch atmosphärisch, als Heiterkeit, spürbar. Sich im Krieg nicht unterkriegen lassen – das erfasst treffend den Kammerton, den Eddy anschlägt. Ein Kammerton, den die Patient*innen und Therapeut*innen, in schöner Analogie zu einem Orchester, mit anstimmen und teilen.
Die Lyrikerin und Drohnenpilotin Jaryna Tschornohus liest zum Abschluss in der lichtdurchfluteten Bibliothek des Zentrums aus ihrem Werk. Selten habe ich ein so aufmerksames Publikum erlebt wie die jungen Veteranen, die sich in ihren Rollstühlen im Halbkreis um die Dichterin versammeln: Sie spricht, das spüren sie, von ihnen, von ihren Erfahrungen, von ihren Traumata. „Soldaten sind keine Menschen, / sie sind Gras, das gemäht wird“ lautet ein Vers.
Nichts wird beschönigt, es ist gelebte Art Brut, dennoch: poetisch so transformiert und metabolisiert, dass die Erfahrungen auch denen vermittelt werden, die das Erlebte nicht teilen. Denn das ist die einzigartige Fähigkeit von Literatur: Über gestaltete Sprache – Bilder, Regelverstöße, Sphärenvermischung, hybride, „kreolische“ Neuschöpfungen – und Formgebung jenseits von räumlicher und zeitlicher Übereinstimmung Anteilnahme zu ermöglichen statt bloßer Kenntnisnahme. Das im Zeichenhaften Aufgehende transzendiert das Ereignishafte und ermöglicht Anschlussfähigkeit.
Brücken aus Papier, so fragil das Material erscheinen mag, stürzen nicht ein, solange wir – Alle – für ihre Stabilität und Begehbarkeit sorgen. Ein Kunststück – wagen wir es!
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Im Rahmen der Initiative Eine Brücke aus Papier unternahm die Autorin Dagmar Leupold im August 2026 eine Reise nach Lwiw. Ihre Eindrücke bilden den Ausgangspunkt für den folgenden literarischen Essay:
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Das Licht hat viele Namen: Eddy, Jaryna, Mykhailo, Oksana
Blutjunger Veteran ist ein Oxymoron. Nicht so poetisch wie die barocken Topoi brennender Schnee und eisiges Feuer, sondern eher prosaisch. Die Wirklichkeit selbst ist, das lernt man rasch in der Ukraine, ein Oxymoron, also die – gewaltsam aufgezwungene – Gleichzeitigkeit sich eigentlich ausschließender Zustände: Friedlicher Kampfgeist zum Beispiel. Oder nationalistischer Kosmopolitismus. Oder geknebelte Freiheit.
Dieses Jahr führte uns die „Brücke aus Papier“, eine Initiative des Vereins Kulturallmende e.V., der seit vielen Jahren Begegnungen von ukrainischen und deutschsprachigen Autorinnen und Autoren ermöglicht, nach Lwiw, das frühere Lemberg. Die Stadt hat Wunden, aber keine klaffenden wie Charkiw, Odessa oder Cherson, sondern provisorisch verarztete: Spanholzplatten und Metallfolien über zerschossenen Fenstern. In fünf Tagen kein einziger Luftalarm, auf den Straßen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln business as usual, es ist, als wollten die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die hierher Geflüchteten ihren Widerstand durch Gelassenheit demonstrieren, die Botschaft: mein Leben geht so weiter, wie ich es will, solange, bis du es mir nimmst. Die relative Unwahrscheinlichkeit von Luftangriffen prädestiniert die Stadt für die Ansiedlung großer Rehabilitationszentren, die sich im fünften Kriegsjahr weit in die Fläche ausdehnen: Es gibt eigene Gebäude respektive Stationen für die Behandlung von Gefolterten, für Mental Health, für traumatisierte Kinder, für Gehirnverletzte, für Amputierte: Kriegs-Bauboom, noch ein Oxymoron.
Wir besuchen zwei Rehabilitationszentren, „Superhumans“, eine private, und „Unbroken“, eine städtische Einrichtung, beide in der Peripherie der ehemaligen galizischen Hauptstadt gelegen. Beide Namen können durchaus programmatisch verstanden werden, drücken sie doch die Entschlossenheit aus, sämtliche Herausforderungen zu meistern und sich nicht brechen zu lassen. In dem Essay Der lange Abschied von der Angst (er dauert seit dreihundert Jahren an) ruft Oksana Sabuschko, eine der bedeutendsten zeitgenössischen ukrainischen Autorinnen, ihren Mitbürger*innen und Leser*innen zu:
Lasst uns nicht Lug und Trug verfallen, macht uns taub dagegen. Lasst uns nicht die Liebe zu uns selbst verlieren. Denn das wäre doch ziemlich blöd, wenn man so viel aushält und mit Würde erträgt, und dann alles eine halbe Generation vom Sieg entfernt <<für ein Nichts>> aufzugeben, für ganz und gar nichts. Für einen Schwall fremder Worte mit verdrehten Bedeutungen, schmutzig und erstickend wie eine Staubwolke. Lasst uns die Toten nicht verraten. Und auch nicht die Lebenden. Und die, die einst noch geboren werden.
Dieser Geist ist allgegenwärtig, spürbar selbst im Kreis der Kriegsversehrten in den Rehabilitationszentren wie auch unter den – teils schwer gezeichneten – Autoren, die unter dem Label „Verteidiger der Ukraine“ an zwei Nachmittagen aus ihren Texten vorlesen. Einem, Mykhailo, fehlt ein Auge, das durch ein Glasauge ersetzt wurde und so locker sitzt, dass es mitten im Lesen herausfällt und von einem Zuhörer in der ersten Reihe aufgehoben und zurückgegeben wird. Mykhailo steckt es ungerührt mit der einzigen Hand – und auch diese besteht nur noch aus einem, in vielen Operationen rekonstruierten Finger – in die kleine Bauchtasche, die er trägt. Lächelt dem hilfreichen Zuhörer zu und fährt fort. Es sind Texte, in denen es um Fronterlebnisse geht, um Kameraden, die gefallen sind, um verlorene Kämpfe.
Und immer wieder: um Tiere. Tiere, die den Soldaten nicht von der Seite weichen, auch in den Schützengräben nicht, und in den kurzen Regenerationspausen vom Schmerz und von der Angst ablenken. Einer wird Speedy Gonzales getauft, eine Hündin Steppenwölfin, sie suchen und spenden Nähe und Geborgenheit, wärmen, wenn die Kälte in die Knochen kriecht. An fast allen Krücken, Prothesen und Rollstühlen sind kleine Stofftiere befestigt, Koalas oder Teddys, im starken Kontrast zu den oft martialischen Tattoos, die fast alle tragen: Zur Hölle mit Russland, inmitten roter Flammen, die den ganzen Unterarm hochzüngeln, gehört noch zu den harmloseren.
Auf Licht zu bestehen, bedeutet nicht die Leugnung der Dunkelheit, in die der Aggressor das Land buchstäblich – durch gezielt verursachte Stromausfälle – und metaphorisch gebombt und geschossen hat. Auf Licht zu bestehen bedeutet vielmehr, dass das Recht darauf noch in den schwärzesten Momenten verteidigt wird. Licht ist weniger Helligkeit als Erhellung, Erkenntnis, nicht Abschaffung der Dunkelheit, sondern ihre Durchdringung. Unter den Texten finden sich auch bittere, abgründig verschattete, Zeugnisse einer tiefen Demoralisierung und Desillusionierung. Aber, notabene: festgehalten in Schrift, durch Sprache hinterlassungsfähig, teilbar und geteilt. Und dass die Erzählungen so unterschiedlich sind wir ihre individuellen Verfasser, belegt eine ungebrochene Selbstbehauptung: Auch dem Krieg gelingt es nicht, Biographien und Stimmen zu egalisieren, Unterschiede zu nivellieren. Mein Leben geht so weiter, wie ich es will, solange, bis du es mir nimmst.
Hoffnung ist Arbeit, schreibt Bloch. Selten hat sich mir die Bedeutung und Kraft dieses Satzes so sinnfällig erschlossen wie bei den Begegnungen mit den Autorinnen und Autoren, den Kämpfern, den Helfern, den Ärztinnen und Therapeuten dieses versehrten Landes. Den Lähmungserscheinungen, die in hoffnungslosen Lagen einzutreten pflegen, wird mit stauneswertem Elan und einer guten Portion Pragmatismus Paroli geboten, an Eddy lässt sich das studieren.
Der Endzwanziger meldete sich aus England freiwillig zum Sanitätsdienst, um bei der Evakuierung von Zivilisten in der Ostukraine zu helfen und wurde bei einem Drohnenangriff auf sein als Sanitätswagen gekennzeichnetes Auto schwer verletzt: Er verlor seinen linken Arm und sein linkes Bein. Er führt uns durch das Rehabilitationszentrum „Superhumans“, beginnend mit der Werkstatt, in der die Prothesen hergestellt werden. Modernste Technologie, die auf jede neue Art von Verwundung, die durch den Einsatz neuer Waffensysteme entsteht, in unfasslich kurzer Zeit mit der passenden Prothetik reagiert. Eddy federt mit seiner Prothese aus Leichtkarbon schwungvoll durch die Räume, der Schwung ist nicht allein kinetisch, sondern auch atmosphärisch, als Heiterkeit, spürbar. Sich im Krieg nicht unterkriegen lassen – das erfasst treffend den Kammerton, den Eddy anschlägt. Ein Kammerton, den die Patient*innen und Therapeut*innen, in schöner Analogie zu einem Orchester, mit anstimmen und teilen.
Die Lyrikerin und Drohnenpilotin Jaryna Tschornohus liest zum Abschluss in der lichtdurchfluteten Bibliothek des Zentrums aus ihrem Werk. Selten habe ich ein so aufmerksames Publikum erlebt wie die jungen Veteranen, die sich in ihren Rollstühlen im Halbkreis um die Dichterin versammeln: Sie spricht, das spüren sie, von ihnen, von ihren Erfahrungen, von ihren Traumata. „Soldaten sind keine Menschen, / sie sind Gras, das gemäht wird“ lautet ein Vers.
Nichts wird beschönigt, es ist gelebte Art Brut, dennoch: poetisch so transformiert und metabolisiert, dass die Erfahrungen auch denen vermittelt werden, die das Erlebte nicht teilen. Denn das ist die einzigartige Fähigkeit von Literatur: Über gestaltete Sprache – Bilder, Regelverstöße, Sphärenvermischung, hybride, „kreolische“ Neuschöpfungen – und Formgebung jenseits von räumlicher und zeitlicher Übereinstimmung Anteilnahme zu ermöglichen statt bloßer Kenntnisnahme. Das im Zeichenhaften Aufgehende transzendiert das Ereignishafte und ermöglicht Anschlussfähigkeit.
Brücken aus Papier, so fragil das Material erscheinen mag, stürzen nicht ein, solange wir – Alle – für ihre Stabilität und Begehbarkeit sorgen. Ein Kunststück – wagen wir es!
