Bauer-Verlag
Der Bauer-Verlag kann sich in der schnelllebigen Verlagswelt als regionaler Verlag mit einem breiten Verlagsspektrum behaupten. Der Schwerpunkt seines Programms liegt auf Lernhilfen und Kochbüchern sowie Sachbüchern, Stadtführern, Kinderbüchern, Prosa und Lyrik aus dem süddeutschen Raum.
Geschichte
Anlass für die Gründung des Bauer-Verlags 1993 ist die Unzufriedenheit des Lehrerehepaars Bauer mit der Qualität der Übungshefte für den Realschul-Probeunterricht ihres Sohnes. Mit Lehrerkollegen entwickeln sie in der Folgezeit die Übungshefte Ziel Realschule. Weitere Lern- und Übungshefte für andere Schularten folgen. Die Hefte orientieren sich gemäß dem Grundsatz des Bauer-Verlags „Aus der Praxis für die Praxis“ an den Erfordernissen der jeweiligen Lehrpläne und gehen auf aktuelle Lehrplanänderungen ein. Mit 25.000 verkauften Heften pro Jahr wird der Verlag zum deutschen Marktführer: 2013 belegen die Ostallgäuer im Segment „Fächerübergreifendes Lernen“ die ersten acht Ränge der beliebtesten Lernhilfen.
Der Schülerrückgang und die gezielte Nutzung des Internets durch die jeweiligen Schulen haben in diesem Bereich allerdings zu einem deutlichen Rückgang des Umsatzes beim Bauer-Verlag geführt. Ab 1994 erweitert der Verlag sein Repertoire. 1994 erscheint Lisl Martin-Schwaigers Die Jachenauer und ihr Pfarrer; 2007 Franz-Josef Körners Roman Das Gänsespiel über das mittelalterliche Leben in Kaufbeuren.
Tätigkeitsfelder
Der Bauer-Verlag wird zu einem wichtigen Ansprechpartner für Autorinnen und Autoren aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren wie Ingeborg von Rumohr, Hans Schütz, Franz Josef Körner, Peter Würl, Christa Scherl, Rolf Munz, Dieter Doschek, Ingrid Kahlert, Waltraud Kaufmann, Georg Keller, Manfred Glock, Trixini, Natalina Macri und Ursula Thamm. Er veröffentlicht Romane, Krimis und Gedichtbände in Mundart und Standardsprache. Seine Publikationen sind u.a. den folgenden Rubriken zuordnen: Kaufbeurer Schriftenreihen von Stadtarchiv, Stadtmuseum und Heimatverein Kaufbeuren, Kaufbeurer Stadtgeschichte, Bavarica (Allgäu, Lech, Augsburg, Oberbayern, Rothenburg, Memmingen, Wandern), Kinderbücher, Romane und Lyrik in Mundart und Standardsprache, Anthologien des Autorenkreis Allgäu.
Mit über 100 Kochbüchern zählt der Bauer-Verlag zudem zu den titelstärksten Unternehmen in diesem Bereich: Die Rezepte der Leibspeisen der örtlichen und regionalen Prominenz ergeben sehr individuelle Werke, mit denen Vereine, Schulen, Pfarreien, Verbände und Kommunen Geld für soziale oder vereinsinterne Zwecke erwirtschaften.
Sekundärliteratur:
Lerbs, Friederike (2009): Familientradition mit Druckerschwärze und Papier. In: Heimat Allgäu, Heft 4.
Der Bauer-Verlag kann sich in der schnelllebigen Verlagswelt als regionaler Verlag mit einem breiten Verlagsspektrum behaupten. Der Schwerpunkt seines Programms liegt auf Lernhilfen und Kochbüchern sowie Sachbüchern, Stadtführern, Kinderbüchern, Prosa und Lyrik aus dem süddeutschen Raum.
Geschichte
Anlass für die Gründung des Bauer-Verlags 1993 ist die Unzufriedenheit des Lehrerehepaars Bauer mit der Qualität der Übungshefte für den Realschul-Probeunterricht ihres Sohnes. Mit Lehrerkollegen entwickeln sie in der Folgezeit die Übungshefte Ziel Realschule. Weitere Lern- und Übungshefte für andere Schularten folgen. Die Hefte orientieren sich gemäß dem Grundsatz des Bauer-Verlags „Aus der Praxis für die Praxis“ an den Erfordernissen der jeweiligen Lehrpläne und gehen auf aktuelle Lehrplanänderungen ein. Mit 25.000 verkauften Heften pro Jahr wird der Verlag zum deutschen Marktführer: 2013 belegen die Ostallgäuer im Segment „Fächerübergreifendes Lernen“ die ersten acht Ränge der beliebtesten Lernhilfen.
Der Schülerrückgang und die gezielte Nutzung des Internets durch die jeweiligen Schulen haben in diesem Bereich allerdings zu einem deutlichen Rückgang des Umsatzes beim Bauer-Verlag geführt. Ab 1994 erweitert der Verlag sein Repertoire. 1994 erscheint Lisl Martin-Schwaigers Die Jachenauer und ihr Pfarrer; 2007 Franz-Josef Körners Roman Das Gänsespiel über das mittelalterliche Leben in Kaufbeuren.
Tätigkeitsfelder
Der Bauer-Verlag wird zu einem wichtigen Ansprechpartner für Autorinnen und Autoren aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren wie Ingeborg von Rumohr, Hans Schütz, Franz Josef Körner, Peter Würl, Christa Scherl, Rolf Munz, Dieter Doschek, Ingrid Kahlert, Waltraud Kaufmann, Georg Keller, Manfred Glock, Trixini, Natalina Macri und Ursula Thamm. Er veröffentlicht Romane, Krimis und Gedichtbände in Mundart und Standardsprache. Seine Publikationen sind u.a. den folgenden Rubriken zuordnen: Kaufbeurer Schriftenreihen von Stadtarchiv, Stadtmuseum und Heimatverein Kaufbeuren, Kaufbeurer Stadtgeschichte, Bavarica (Allgäu, Lech, Augsburg, Oberbayern, Rothenburg, Memmingen, Wandern), Kinderbücher, Romane und Lyrik in Mundart und Standardsprache, Anthologien des Autorenkreis Allgäu.
Mit über 100 Kochbüchern zählt der Bauer-Verlag zudem zu den titelstärksten Unternehmen in diesem Bereich: Die Rezepte der Leibspeisen der örtlichen und regionalen Prominenz ergeben sehr individuelle Werke, mit denen Vereine, Schulen, Pfarreien, Verbände und Kommunen Geld für soziale oder vereinsinterne Zwecke erwirtschaften.
Verfasst von: Digitaler Literaturatlas von Bayerisch Schwaben DigiLABS / Rosmarie Mair, M.A.Lerbs, Friederike (2009): Familientradition mit Druckerschwärze und Papier. In: Heimat Allgäu, Heft 4.
