Info
Geb.: 30. 5.1964 in Oberammergau
© Astrid Eckert/dtv Verlag

Rita Falk

Rita Falk wird 1964 in Oberammergau geboren. Bis zu ihrem achten Lebensjahr lebt sie in ihrem Geburtsort, als ihre Eltern beschließen, mit ihr für ein Jahr nach München und anschließend nach Landshut zu ziehen. In Landshut besucht Falk das humanistische Gymnasium. Bevor sie als Autorin tätig wird, arbeitet sie als Bürokauffrau.

Mit der Veröffentlichung des ersten Teils ihrer beliebten Provinzkrimi-Reihe gelingt Rita Falk der Durchbruch als Bestsellerautorin. Die Reihe um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer spielt in dem fiktiven Ort Niederkaltenkirchen, welcher laut Autorin von der Marktgemeinde Frontenhausen in Niederbayern am besten repräsentiert wird. Das Leben und Miteinander der Gemeinde im bayerischen Dorf bildet den Mittelpunkt des Geschehens. Falks Debütroman Winterkartoffelknödel (2010) schafft es bis auf Platz 6 der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie die Fortsetzung Dampfnudelblues und der dritte Teil Schweinskopf al dente (beide 2011). Mit dem fünften Teil der Reihe, Sauerkrautkoma (2013), gelingt Falk sogar der Sprung auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.

Seit 2010 sind zehn Titel der Franz Eberhofer-Reihe erschienen. Bereits sechs Bücher sind verfilmt worden, mit Sebastian Bezzel und Simon Schwarz in den Hauptrollen. 2021 erscheint der 11. Teil der Serie mit dem Titel Rehragout-Rendezvous.

Charakteristisch für Rita Falks Krimis sind kleine Extras und Rezepte im Anhang ihrer kulinarisch-assoziativen Bücher, wie z.B. in Zwetschgendatschikomplott (2015). Mittlerweile sind ein entsprechendes Kochbuch zur Krimiserie sowie eine weitere Erzählsammlung erschienen. Darüber hinaus schreibt die Autorin die Familienromane Hannes (2012) und Funkenflieger (2014).

Rita Falk schöpft ihre Geschichten und Ideen aus ihrer eigenen Biografie. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann, einem Polizisten, in München.

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek / Lea Wittig


Externe Links:

Literatur von Rita Falk im BVB

Rita Falk im dtv

Rita Falk in der Wikipedia