Tom Schulz
Der Herausgeber, Autor und Dozent für Kreatives Schreiben Tom Schulz wird 1970 in Großröhrsdorf (Oberlausitz) geboren. Schulz schreibt Gedichte, Prosa, Kritiken und Glossen in diversen Zeitungen und Zeitschriften sowie eigenständigen Werken. Oft beschäftigt er sich dabei mit Themen der Natur, der Liebe und der Erinnerung.
Werdegang
Tom Schulz wächst in Ost-Berlin auf. Erste Gedichte veröffentlicht er 1989, im selben Jahr leistet er bis Sommer 1990 seinen Grundwehrdienst in der NVA. Von 1991 bis 2001 bekleidet er verschiedene Jobs in der Baubranche. Seit 2002 ist er freier Schriftsteller. 1996 ist Schulz erstmalig Gastpoet an der Universität Augsburg. Nach seinem Umzug nach Augsburg im Januar 2008 unterrichtet er „Kreatives Schreiben“ an der dortigen Universität. Er gibt Lyrik-Workshops und arbeitet als Redakteur der Literaturzeitschrift Lauter Niemand. Seit 2011 lebt Tom Schulz wieder in Berlin, seit 2018 lehrt er als Dozent an der Universität Köln.
Wichtige Werke (Auswahl)
Tom Schulz schreibt Gedichte, Prosa, Kritiken und Glossen in diversen Zeitungen und Zeitschriften, wie Konzepte, ndl, Kritische Ausgabe, Bella Triste, Manuskript, taz, Der Freitag, Titel-Magazin, satt.org. Neben seiner Herausgeberschaft, u.a. der Kneipenbuch-Reihe (2006-09, zusammen mit Björn Kuhligk), der Anthologie alles außer Tiernahrung – Neue Politische Gedichte (2009) sowie der Liebesgedichte von Nicolas Born (2011), macht Schulz sich einen Namen als Übersetzer spanischer, amerikanischer und niederländischer Lyrik. So übersetzt er Werke von German Carrasco, Damian Rios, Rocio Ceron, Anna Botero, Rafael Zayas, Diana Lichy, John Ashbery, Kenneth Koch und Jan Willem Anker, die in verschiedenen Anthologien und Einzelbänden veröffentlicht werden.
In seinem Gedichtband Innere Musik (2012) kehrt Tom Schulz sich von einer rein postmodernen Lyrik ab und verstärkt traditionellen Formen zu: In vier thematischen Abschnitten verschränkt er tierische, pflanzliche und menschliche Motive und durchschreitet geografische Erinnerungswelten, wobei er die Vergänglichkeit alles Irdischen als zentrales lyrisches Thema wiederaufgreift. Auch seine weiteren lyrischen Bände beschäftigen sich mit Themen der Natur, der Liebe und der Erinnerung: So beispielsweise Lichtveränderung (2015), Die Verlegung der Stolpersteine (2017), Reisewarnung für Länder Meere Eisberge (2019) und Die Erde hebt uns auf (2024). Zusammen mit der italienischen Dichterin Maria Borio veröffentlicht Schulz 2024 ebenfalls Briefe aus der Roten Wüste.
Preise & Auszeichnungen
1998 erhält er den zweiten Preis beim Jungautoren-Wettbewerb der Regensburger Schriftstellergruppe International. 2010 erhält er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern. 2012 ist er Stadtschreiber in Rheinsberg und Stipendiat des Künstlerhof Schreyahn der Samtgemeide Lüchow (Wendland) und des Landes Niedersachsen. 2019 ist er ebenfalls Stadtschreiber in Erfurt. Seine weiteren Preise & Auszeichnungen inkludieren u.a. den Alfred-Gruber-Preis im Rahmen des Meraner Lyrikpreises (2014), den Liechtenstein-Preis für Lyrik (2016) oder das Berline Senatsstipendium für Literatur (2024).
Sekundärliteratur:
http://www.poetenladen.de/tom-schulz.htm, (14.10.2011).
Externe Links:
Der Herausgeber, Autor und Dozent für Kreatives Schreiben Tom Schulz wird 1970 in Großröhrsdorf (Oberlausitz) geboren. Schulz schreibt Gedichte, Prosa, Kritiken und Glossen in diversen Zeitungen und Zeitschriften sowie eigenständigen Werken. Oft beschäftigt er sich dabei mit Themen der Natur, der Liebe und der Erinnerung.
Werdegang
Tom Schulz wächst in Ost-Berlin auf. Erste Gedichte veröffentlicht er 1989, im selben Jahr leistet er bis Sommer 1990 seinen Grundwehrdienst in der NVA. Von 1991 bis 2001 bekleidet er verschiedene Jobs in der Baubranche. Seit 2002 ist er freier Schriftsteller. 1996 ist Schulz erstmalig Gastpoet an der Universität Augsburg. Nach seinem Umzug nach Augsburg im Januar 2008 unterrichtet er „Kreatives Schreiben“ an der dortigen Universität. Er gibt Lyrik-Workshops und arbeitet als Redakteur der Literaturzeitschrift Lauter Niemand. Seit 2011 lebt Tom Schulz wieder in Berlin, seit 2018 lehrt er als Dozent an der Universität Köln.
Wichtige Werke (Auswahl)
Tom Schulz schreibt Gedichte, Prosa, Kritiken und Glossen in diversen Zeitungen und Zeitschriften, wie Konzepte, ndl, Kritische Ausgabe, Bella Triste, Manuskript, taz, Der Freitag, Titel-Magazin, satt.org. Neben seiner Herausgeberschaft, u.a. der Kneipenbuch-Reihe (2006-09, zusammen mit Björn Kuhligk), der Anthologie alles außer Tiernahrung – Neue Politische Gedichte (2009) sowie der Liebesgedichte von Nicolas Born (2011), macht Schulz sich einen Namen als Übersetzer spanischer, amerikanischer und niederländischer Lyrik. So übersetzt er Werke von German Carrasco, Damian Rios, Rocio Ceron, Anna Botero, Rafael Zayas, Diana Lichy, John Ashbery, Kenneth Koch und Jan Willem Anker, die in verschiedenen Anthologien und Einzelbänden veröffentlicht werden.
In seinem Gedichtband Innere Musik (2012) kehrt Tom Schulz sich von einer rein postmodernen Lyrik ab und verstärkt traditionellen Formen zu: In vier thematischen Abschnitten verschränkt er tierische, pflanzliche und menschliche Motive und durchschreitet geografische Erinnerungswelten, wobei er die Vergänglichkeit alles Irdischen als zentrales lyrisches Thema wiederaufgreift. Auch seine weiteren lyrischen Bände beschäftigen sich mit Themen der Natur, der Liebe und der Erinnerung: So beispielsweise Lichtveränderung (2015), Die Verlegung der Stolpersteine (2017), Reisewarnung für Länder Meere Eisberge (2019) und Die Erde hebt uns auf (2024). Zusammen mit der italienischen Dichterin Maria Borio veröffentlicht Schulz 2024 ebenfalls Briefe aus der Roten Wüste.
Preise & Auszeichnungen
1998 erhält er den zweiten Preis beim Jungautoren-Wettbewerb der Regensburger Schriftstellergruppe International. 2010 erhält er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern. 2012 ist er Stadtschreiber in Rheinsberg und Stipendiat des Künstlerhof Schreyahn der Samtgemeide Lüchow (Wendland) und des Landes Niedersachsen. 2019 ist er ebenfalls Stadtschreiber in Erfurt. Seine weiteren Preise & Auszeichnungen inkludieren u.a. den Alfred-Gruber-Preis im Rahmen des Meraner Lyrikpreises (2014), den Liechtenstein-Preis für Lyrik (2016) oder das Berline Senatsstipendium für Literatur (2024).
http://www.poetenladen.de/tom-schulz.htm, (14.10.2011).
