Info
Geb.: 27. 2.1727 in Donzdorf
Gest.: 8.10.1792 in Augsburg
Titel: Dr., Prof.
Namensvarianten: Aloys Merz

Alois Merz

Der 1727 im oberschwäbischen Donzdorf geborene Alois Merz studiert Theologie in München und Augsburg und tritt 1744 in den Jesuitenorden ein. In Ingolstadt setzt er sein Theologiestudium zwischen 1747-50 und 1753-57 fort und lehrt die Humaniora und Philosophie. 1763 bis 1785 wirkt er als Domprediger in Augsburg, wo er die Nachfolge von Franz Neumayr antritt und sich dort einen Namen als Redner, Kontroversprediger und Opponent der Aufklärung macht.

Merz gibt die in 40 Bänden erschienene Neueste Sammlung jener Schriften, die ... in Augsburg über verschiedene wichtige Gegenstände zur Steuer der Wahrheit um Drucke erschienen sind heraus (1783-88), in der auch seine eigenen Aufsätze erscheinen. Von ihm selbst stammen zahlreiche gedruckte Reden und Kontroverspredigten, die erst mit seinem Amtsabtritt und seiner Erblindung einer neuen Art zu predigen weichen. Seine Predigten beginnen wie schon bei Franz Neumayr meist mit dem Wort „Frag“, z.B. Frag, Warum Augsburg, ja ganz Deutschland nach so überzeugenden Streitreden noch nicht catholisch seye. Beantwortet in den drey heiligen Weihnachts-Feyertagen von P. Aloysio Merz [...] (1763).

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek

Sekundärliteratur:

Deutsches Literatur Lexikon (DLL). Biographisch-bibliographisches Handbuch. Begründet von Wilhelm Kosch, fortgeführt von Carl Ludwig Lang. 3., völlig neu bearb. Aufl. 1968ff. Ca. 33 Bde. und 6 Ergänzungsbde. Erg.-Bd. 6. Bern und Zürich, S. 116.

Pörnbacher, Karl (2002): Schwäbische Literaturgeschichte. Tausend Jahre Literatur aus Bayerisch Schwaben. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, S. 150.


Externe Links:

Literatur von Alois Merz im BVB

Literatur über Alois Merz im BVB

Alois Merz in der DDB

Alois Merz in der Deutschen Biographie

Alois Merz im Augsburger Stadtlexikon

Alois Merz in der Wikipedia

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