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Frequenz: Eingestellt. Erscheint 1980-1984. Insgesamt 7 Ausgaben
Auflage: 1980: 200 Exemplare; 1981/82: 300; 1983 (März): 400
Preis: 2,50 DM - 3,50 DM
Hg.: 1980/81 Amberger Künstler; 1982 - 1984: Stefan Voit
Verlag: Eigenverlag
Inhalt: Lyrik, Prosa, Fotografie, Zeichnungen

Das Windrad

Zeitschrift für Literatur und Kunst

Das Windrad ist eine Oberpfälzer Literaturzeitschrift, die von 1980 bis 1984 existiert und in 7 Ausgaben erscheint. Zunächst nur auf den Raum Amberg bezogen, erscheint das Heft zuletzt bundesweit und hat zahlreiche Abonnenten. Gegründet wird sie im Jahr 1980 von Amberger Künstlern. Mit dabei sind u.a. Achim Hüttner, Matthias Mulzer, Bernd Ott, Thomas Pfab und Erich Span.

Ausgabe Nummer 1 erscheint als hektographiertes Bändchen. Nummer 2 hat bereits eine professionelle Aufmachung, wird aber ebenfalls ausschließlich im Amberger Raum verkauft. Ab Nummer 3 (Februar 1982) wird die Redaktion nach Schwetzendorf verlegt und von Stefan Voit (Weiden) herausgegeben. Die Redakteure der Zeitschrift sind allesamt Studenten.

Im Windrad veröffentlichen regionale und überregionale Autoren und bildende Künstler. Dazu zählen u.a. Aranka Breznay, Ute Pfleghar, Stefan Voit, Achim Hüttner, Christian Trippner, Elisabeth Dorfner, Andreas Alkofer, Traute Bühler-Kistenberger, Ludwig Gebhardt, Wolfgang Herzer, Adi Rosenauer-Kölbl, Bruno Donus, Wolfgang Ettl, Reiner Kunze, Margarete Nolte, Karl Seemann, Alf Tondern, Josef Berlinger, Eckhard Henscheid, Stefan Wirner, Ludwig Bäuml, Werner Fritsch.

1984 wird ein Text von Ralf Succo als „Gedicht der Woche“ in der Illustrierten Stern veröffentlicht.

Cover der Ausgaben zwei bis sieben:

Kommentare

Bernhard M. Baron am 02.02.2014 um 08:43

Der junge, engagierte und kreative Weidener Editor der Literaturzeitschrift Das Windrad, Stefan Voit (*1960), hatte ebenfalls als Lyriker 1983 mit seinem Debütband ein steinleben lang für Aufsehen in der Medienlandschaft gesorgt. Nicht zu vergessen ist - zusammen mit seinem Lyrik-Kollegen Andreas Alkofer (1962-2006) - die Herausgabe des Weidener Lesebuchs (1983), das ebenfalls im Windrad-Verlag erschien und dem großartigen Weidener Dichter und Pädagogen Franz Joachim Behnisch (1920-1983) gewidmet ist. Das Weidener Lesebuch (u.a. mit Texten von Werner Fritsch, Peter Klewitz, Robert Dachs, Willy Mitterhuber, Hans Raithel, Stefan Wirner) war ein absolutes Novum in der Weidener Kulturszene - ein Pilotprojekt, das gleichzeitig als literarische Bestandsaufnahme und Ausblick der "Literaturstadt Weiden" zu verstehen ist. Heute ist der verdienstvolle Editor und Autor Kultur-Redakteur der Tageszeitung Der neue Tag und (seit 2008) auch spiritus rector der überregionalen "Weidener Literaturtage" und - das ist gut so! Weiterhin Glück auf! & Courage für weitere literarische Akzente und kulturelle Weichenstellungen in der "Max-Reger-Stadt" Weiden, wo das gegenwärtig kommunalpolitisch verordnete Einsparen und Streichen vor allem den Kultur-Etat betrifft. Warum eigentlich?



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