Info
Einsendeschluss: 2022
Dotierung: zwei Preise zu je 1.000 Euro
Eigene Bewerbung: nein
Vergabe: alle zwei Jahre
Ort: Prag
Organisation: Institut pro studium literatury & Adalbert Stifter Verein

Otokar-Fischer-Preis

Mit dem Jahr 2020 ist der Adalbert Stifter Verein zum ersten Mal Partnerorganisation des Instituts für Literaturforschung in Prag (Institut pro studium literatury, abgekürzt: IPSL) bei der Verleihung des Otokar-Fischer-Preises, den dieses bereits seit 2017 vergibt. Dabei handelt es sich seit 2020 um die Auszeichnung von je einer herausragenden deutschsprachigen und tschechischsprachigen geisteswissenschaftlichen Arbeit zu germanobohemistischen Themen.  Ziel des Preises ist es, bedeutende deutschsprachige Arbeiten mit tschechischer Thematik und umgekehrt tschechischsprachige Arbeiten über deutschböhmische Themen im Bereich von Literatur und Kunst auszuzeichnen. Dies soll zu einer tieferen Kenntnis der Geschichte und Kultur der wechselseitigen Beziehungen zwischen tschechischer und deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern beitragen.
Der Preis ist nach dem bedeutenden Bohemisten, Germanisten und Förderer der sogenannten „Germanoslavica“ Otokar Fischer benannt und ist mit je 1.000 Euro für die beiden Preisträger*innen dotiert. Er wird alle zwei Jahre vergeben.

Mit einem undotierten Sonderpreis wurde 2020 Jiří Stromšík für die Herausgabe der germanobohemistischen Forschungen Kurt Krolops (1930–2016) geehrt. Die maßstabsetzenden Aufsätze des bedeutenden Germanisten und Germanobohemisten sind damit erstmals auch der tschechischsprachigen Öffentlichkeit zugänglich.

Die nominierten Titel und Preisträger*innen werden jeweils auf der Website des Adalbert Stifter Vereins veröffentlicht.

Vorschläge für die Jahre 2020 und 2021 können bis Anfang 2022 eingereicht werden.

Bisherige Preisträger*innen
2020: Neil Stewart, Ivo Habán und Anna Habánová, Jiří Stromšík
2018: Nora Schmidt
2017: Tilman Kasten