Preisverleihung an Kerstin Specht
Laudatio: Martin Hielscher
Musik: »FM Einheit«
»Meisterhaft verbindet ›Mittelberge‹ Sprache und Sujet«, so jubelt die diesjährige Tukan-Preis-Jury über den Debütroman (STROUX Edition) der Münchner Dramatikerin Kerstin Specht. Lakonisch beschreibt sie das karge dörfliche Aufwachsen eines Mädchens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und verdichtet individuelle Erfahrungen zu einer poetischen Darstellung von Armut, Arbeit und kleinen Fluchten des Glücks. Was kann, darf oder muss Literatur noch mehr leisten? »Ein Glück«, weiß die Jury, »gibt es Bücher, nach deren Lektüre diese Frage überflüssig scheint – wenn sie die im Schatten Stehenden ins Licht rücken, den Benachteiligten eine Sprache gibt und so die Spielräume des zu Zeiten je Menschenmöglichen ausloten.«
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.
Preisverleihung an Kerstin Specht
Laudatio: Martin Hielscher
Musik: »FM Einheit«
»Meisterhaft verbindet ›Mittelberge‹ Sprache und Sujet«, so jubelt die diesjährige Tukan-Preis-Jury über den Debütroman (STROUX Edition) der Münchner Dramatikerin Kerstin Specht. Lakonisch beschreibt sie das karge dörfliche Aufwachsen eines Mädchens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und verdichtet individuelle Erfahrungen zu einer poetischen Darstellung von Armut, Arbeit und kleinen Fluchten des Glücks. Was kann, darf oder muss Literatur noch mehr leisten? »Ein Glück«, weiß die Jury, »gibt es Bücher, nach deren Lektüre diese Frage überflüssig scheint – wenn sie die im Schatten Stehenden ins Licht rücken, den Benachteiligten eine Sprache gibt und so die Spielräume des zu Zeiten je Menschenmöglichen ausloten.«
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.
