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Stiftung Literatur c/o Kanzlei Kantenwein Zimmermann Fox Kröck & Partner Theatinerstr. 8
80333 München
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Stiftung Literatur

„Das Ziel ist: begabte junge Autoren zu fördern und alte unverschuldet in Not geratene Schriftstellerinnen und Schriftsteller abzusichern.“ Gemäß diesem Credo des Schriftstellers und Politikers Dieter Lattmann operiert die gemeinnützige Stiftung Literatur in ihrer Förderung von Autorinnen und Autoren, die sich literarisch mit dem Themengebiet Politik beschäftigen.

Geschichte

2017 wird die Stiftung ins Leben gerufen. Die Gründungsfeier findet am 6. Oktober 2017 im Münchner Künstlerhaus statt. Auch nach Lattmanns Tod besteht die Stiftung fort und ist ihm in ihrer Ausrichtung verpflichtet. Die Stiftung ist politisch unabhängig und überparteilich. Sie möchte einen lebendigen politischen Diskurs anregen, wobei besonderes Augenmerk auf sprachlich und stilistisch hochwertigen Texten liegt, „die sich von der Dutzendware der unzähligen fortlaufend geschriebenen und veröffentlichten Bücher abheben“. Verbunden ist die Stiftung Literatur mit der Dieter Lattmann Treuhand-Stiftung, die die Zwecke der Stiftung Literatur teilt.

Tätigkeitsfelder

Die Werke der geförderten Autorinnen und Autoren müssen deutschsprachig verfasst und episch (erzählend) sein. Unter den Themenkomplex Politik können zum Beispiel Texte fallen, die aktuelle Macht-, Herrschafts- und/oder Gesellschaftsverhältnisse darstellen, analysieren oder im Sinne von denkbaren positiven oder negativen Entwicklungen als Utopie bzw. Dystopie verdeutlichen. Auch Personen, die eine größere literarische Veranstaltung mit erkennbar politischer Ausrichtung planen, können gefördert werden – sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die unverschuldet Not leiden, sei es wegen Krankheit oder einer materiellen Krise.

Zu den Autorinnen und Autoren, die bisher von der Stiftung unterstützt wurden. gehören u.a. Jan Off, Robert Domes, Sonja Ruf und Leonhard F. Seidl.