Karnik Gregorian gestaltet Schreib-Residency 2026 in der Monacensia
Der Münchner Journalist, Autor und Regisseur Karnik Gregorian ist von Oktober bis Dezember 2026 Schreibresident in der Monacensia im Hildebrandhaus. In seinem Programm stellt er die Lebensgeschichten von Frauen der ersten und zweiten Generation der sogenannten „Gastarbeiter*innen“ ins Zentrum.
*
Ausgangspunkt ist Gregorians eigene Familienbiografie: die Migration seiner Eltern nach Deutschland, der frühe Tod seiner Mutter infolge einer Krebserkrankung sowie das Schweigen über Krankheit, Belastungen und familiäre Erfahrungen. Diese persönliche Geschichte öffnet den Blick auf strukturelle Fragen über Familien und weibliche Migrationserfahrungen.
„Ich möchte in meiner Residency das Leben von Frauen mit einer migrantischen Biografie sichtbar machen, die erst zum Arbeiten nach Deutschland gekommen sind und dann ihr ganzes Leben hier verbracht haben“, gibt Karnik Gregorian bekannt.
Sprechen statt Schweigen!
Auftakt war am 6. Oktober 2026 mit der Veranstaltung „Das geschenkte Schweigen“. Im Fokus steht die Erinnerung an die Mutter: Karnik Gregorian schaut und kommentiert mit seinen Schwestern Margrit und Karen Gregorian seinen Dokumentarfilm Die Gerichte meines Vaters (2003).
Die Frage wie man familiäres Schweigen brechen und mit Familienangehörigen ins Gespräch kommen kann, stand auch im Zentrum des Workshops „Familiengeschichten erfragen“ am 10. Oktober 2026, in dem Gregorian den Workshop-Teilnehmenden seine Erfahrungen und Interviewtechniken mit an die Hand gab.
Im zweiten Teil der Schreib-Residency widmet er sich den Erfahrungen der „Gastarbeiter*innen“. Am 24. November 2026 spricht Gregorian mit der Autorin Özlem Özgül Dündar über die titelgebende Frage „Wie lange bleibt man Gast?“ und über den Druck und die Verpflichtung, die Autorinnen und Autoren spüren, sich dem Thema Migration zu widmen, wenn das in der eigenen Biographie eine Rolle spielt.
Den Abschluss bildet die Veranstaltung „Fiktion und Zeitzeuginnenschaft: TEUTONISTAN im Gespräch mit Berrin Önler-Sayan“. Im Theaterstück TEUTONISTAN (R: Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian, Uraufführung 2025) verbinden sich Dokumentation und Fiktion.
#SchreibResi
Seit 2022 vergibt die Monacensia jährlich eine Schreib-Residency an Münchner Autorinnen und Autoren – als Raum für literarische Arbeit, Austausch und programmatische Mitgestaltung. Im Austausch mit den Residenzteilnehmenden wird die Residency kontinuierlich weiterentwickelt. Karnik Gregorian folgt auf Dana von Suffrin, das Turtle-Kollektiv, Annegret Liepold und Elvira Steppacher. Die #SchreibResi wird 2026 von der Richard Stury Stiftung gefördert.
Karnik Gregorian gestaltet Schreib-Residency 2026 in der Monacensia>
Der Münchner Journalist, Autor und Regisseur Karnik Gregorian ist von Oktober bis Dezember 2026 Schreibresident in der Monacensia im Hildebrandhaus. In seinem Programm stellt er die Lebensgeschichten von Frauen der ersten und zweiten Generation der sogenannten „Gastarbeiter*innen“ ins Zentrum.
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Ausgangspunkt ist Gregorians eigene Familienbiografie: die Migration seiner Eltern nach Deutschland, der frühe Tod seiner Mutter infolge einer Krebserkrankung sowie das Schweigen über Krankheit, Belastungen und familiäre Erfahrungen. Diese persönliche Geschichte öffnet den Blick auf strukturelle Fragen über Familien und weibliche Migrationserfahrungen.
„Ich möchte in meiner Residency das Leben von Frauen mit einer migrantischen Biografie sichtbar machen, die erst zum Arbeiten nach Deutschland gekommen sind und dann ihr ganzes Leben hier verbracht haben“, gibt Karnik Gregorian bekannt.
Sprechen statt Schweigen!
Auftakt war am 6. Oktober 2026 mit der Veranstaltung „Das geschenkte Schweigen“. Im Fokus steht die Erinnerung an die Mutter: Karnik Gregorian schaut und kommentiert mit seinen Schwestern Margrit und Karen Gregorian seinen Dokumentarfilm Die Gerichte meines Vaters (2003).
Die Frage wie man familiäres Schweigen brechen und mit Familienangehörigen ins Gespräch kommen kann, stand auch im Zentrum des Workshops „Familiengeschichten erfragen“ am 10. Oktober 2026, in dem Gregorian den Workshop-Teilnehmenden seine Erfahrungen und Interviewtechniken mit an die Hand gab.
Im zweiten Teil der Schreib-Residency widmet er sich den Erfahrungen der „Gastarbeiter*innen“. Am 24. November 2026 spricht Gregorian mit der Autorin Özlem Özgül Dündar über die titelgebende Frage „Wie lange bleibt man Gast?“ und über den Druck und die Verpflichtung, die Autorinnen und Autoren spüren, sich dem Thema Migration zu widmen, wenn das in der eigenen Biographie eine Rolle spielt.
Den Abschluss bildet die Veranstaltung „Fiktion und Zeitzeuginnenschaft: TEUTONISTAN im Gespräch mit Berrin Önler-Sayan“. Im Theaterstück TEUTONISTAN (R: Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian, Uraufführung 2025) verbinden sich Dokumentation und Fiktion.
#SchreibResi
Seit 2022 vergibt die Monacensia jährlich eine Schreib-Residency an Münchner Autorinnen und Autoren – als Raum für literarische Arbeit, Austausch und programmatische Mitgestaltung. Im Austausch mit den Residenzteilnehmenden wird die Residency kontinuierlich weiterentwickelt. Karnik Gregorian folgt auf Dana von Suffrin, das Turtle-Kollektiv, Annegret Liepold und Elvira Steppacher. Die #SchreibResi wird 2026 von der Richard Stury Stiftung gefördert.
