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Literaturpreis des Bezirks Schwaben 2026 ausgeschrieben

„Ins Ohr“ ist dieses Jahr das Thema des Literaturpreises. Der Bezirk Schwaben ruft Autorinnen und Autoren mit Bezug zu Schwaben auf, ihre Texte bis zum 1. März 2026 einzureichen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 6.600 Euro.

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Der Bezirk Schwaben schreibt den Schwäbischen Literaturpreis 2026 aus. Bewerberinnen und Bewerber können bis zum 1. März 2026 zum Thema „Ins Ohr“ ihre unveröffentlichten Prosatexte einsenden. Die Texte sollen maximal 30.000 Zeichen (mit Leerzeichen) umfassen. „Gute Literatur spricht die Sinne an. Sie lässt uns fühlen, die Welt mit anderen Augen sehen – und sie darf auch ins Ohr gehen“, sagt Bezirksheimatpfleger Christoph Lang. 

Teilnahmevoraussetzungen

Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren, die ihre Wurzeln im schwäbisch-alemannischen Kulturraum oder ihren Lebensmittelpunkt in der Region haben. Eine fachkundige Jury lobt drei Preisträger-/innen aus, deren Texte mit Preisgeldern in Höhe von 2.500, 2.000 und 1.500 Euro prämiert werden. Außerdem vergibt der Bezirk einen Nachwuchspreis an einen jungen Autor oder eine junge Autorin bis maximal 25 Jahre. Dieser ist mit 600 Euro dotiert und ermöglicht die kostenlose Teilnahme an der „Meisterklasse Literatur“ bei der Sommerakademie der Schönen Künste 2026 in der Schwabenakademie Irsee. Eine Auswahl der besten eingereichten Texte veröffentlicht die Bezirksheimatpflege in einer Anthologie.

Einsendeschluss und Anmeldebedingungen

Die öffentliche Preisverleihung findet im Herbst 2026 statt. Bewerber/-innen können bis zum 1. März 2026 ihre Prosatexte (maximal 30.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen) ohne Autorinnen- oder Autorennamen und Abbildungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. senden.

Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren mit Lebensmittelpunkt oder biografischen Wurzeln im schwäbisch-alemannischen Kulturraum. Wer außerhalb des schwäbisch-alemannischen Kulturraums lebt, ist dazu aufgerufen, die biografischen Wurzeln zum genannten Kulturraum zu erläutern.

  • Teilnehmende Autorinnen und Autoren können einen anonymisierten, unveröffentlichten Prosatext einreichen
  • Thema: „Ins Ohr“
  • Textumfang: maximal 30.000 Zeichen (einschließlich Leerstellen) ohne Abbildungen
  • Gattung: Prosa
  • Dateiformat: Textdatei im docx-Format
    zusammen mit der Textdatei sollte als separate Anlage die Anschrift des Autors/der Autorin, möglichst mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie mit der Angabe des Geburtsdatums eingereicht werden
  • Einsendung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
  • Einsendeschluss: 1. März 2026

Mit der Teilnahme erklären sich die Autorinnen und Autoren mit dem Wettbewerbsvorgaben einverstanden. Im Falle einer Prämierung durch die Jury sowie bei Veröffentlichung in der Anthologie sind die Abdruck- sowie Verwendungsrechte des Textes an den Bezirk Schwaben und die Heimatpflege abgegolten.

Preisgeld und Vergabe

1. Preis: 2.500 Euro, mit Veröffentlichung in der Anthologie
2. Preis: 2.000 Euro, mit Veröffentlichung in der Anthologie
3. Preis: 1.500 Euro, mit Veröffentlichung in der Anthologie

Sonderpreis für Junge Autoren (bis 25 Jahre): 600 Euro sowie eine Einladung zur Meisterklasse Literatur bei der Sommerakademie der Schönen Künste 2024 in der Schwabenakademie Irsee.

Die eingesandten Texte werden von einer unabhängigen Jury anonymisiert begutachtet. Sie wählt aus diesen die drei Preisträger sowie den Sonderpreis aus. Darüber hinaus empfiehlt die Jury weitere Texte, die ebenfalls in der Anthologie veröffentlicht werden.

Der Preis des Bezirks Schwaben 

Die Förderung der Literatur nimmt seit Beginn der Kulturarbeit des Bezirks Schwaben einen besonderen Stellenwert ein, denn literarische Texte geben einer Region ihr unverwechselbares Gesicht. In diesem Rahmen verleiht der Bezirk Schwaben seit dem Jahr 2005 den Literaturpreis.

Der Bezirk Schwaben ist einer von sieben bayerischen Bezirken und übernimmt als dritte kommunale Ebene Aufgaben, die über die Zuständigkeiten der Gemeinden (1. Ebene), Landkreise und kreisfreien Städte (2. Ebene) hinausgehen. Im Bereich Soziales unterstützt der Bezirk Menschen mit Behinderung im Alltag, leistet Hilfe zur Pflege und betreibt das eigenständige Kommunalunternehmen, die Bezirkskliniken Schwaben. Zu seinen weiteren Aufgaben zählen die Bereiche Kultur, Bildung, Europa und Umwelt. Das Verwaltungsgebiet des Bezirks ist identisch mit dem des Regierungsbezirks Schwaben. Die Regierung von Schwaben ist im Gegensatz zum Bezirk Schwaben eine staatliche Mittelbehörde und vollzieht staatliche Aufgaben. 

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