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Geb.: 26. 8.1959 in Münchshofen
Foto: Hans Zitzler

Oskar Duschinger

Oskar Duschinger wird am 26. August 1959 in Münchshofen im Landkreis Schwandorf (Oberpfalz) geboren. Der Autor beschäftigt sich in seinen Büchern vorwiegend mit seiner bayerischen Heimat. Beim Schreiben seiner Bücher lässt er sich vom strukturellen und geschichtlichen Wandel in der Oberpfalz sowie seiner Heimatverbundenheit zur Region leiten. Mit dem Polit-Thriller unbestechlich über die Vorgänge um die WAA Wackersdorf sorgt der Autor bundesweit für Aufsehen.

Werdegang

An der Universität Regensburg absolviert Oskar Duschinger ein Studium für das Lehramt an Grundschulen mit dem Schwerpunktfach Geschichte. Gleichzeitig arbeitet er als freier Mitarbeiter für die Zeitschrift Lokal, wo er als Verfasser zahlreicher kritischer Berichte, aber auch heimatlicher Erzählungen hervortritt. Seine Interviews sorgen für Aufsehen. Seit 1995 lebt der Autor und Schulleiter einer großen Grundschule mit seiner Familie in Bruck in der Oberpfalz. 

Wichtige Werke (Auswahl)

In Im Fadenkreuz des Krieges (1999) schildert Oskar Duschinger in ergreifender Weise den verzweifelten Überlebenskampf eines Oberpfälzer Marinesoldaten im Zweiten Weltkrieg und in französischer Gefangenschaft.

„Es war eine harte, aber auch liebenswerte Zeit, die Schulzeit vor rund einem Jahrhundert. Ludwig Thoma hätte seine Freude an den Erzählungen des Schülers Karl gehabt“, so der Autor im Klappentext seines Buches Tatzenstock und Lausbubenstreiche (2007), in dessen Mittelpunkt der Schüler Karl steht.

Bei seinem Buch Hüttenwerk und Hammersee – Bodenwöhrer Erinnerungen (2011) tut sich Oskar Duschinger mit dem ältesten Drehorgelspieler Bayern, Georg Ellert, aus Bodenwöhr zusammen. Herauskommt ein faszinierendes Zeitdokument für die ganze Oberpfalz.

Mit dem Buch Hans Schuierer – Symbolfigur des friedlichen Widerstandes gegen die WAA (2018) schließt Duschinger an sein Erstlingswerk unbestechlich (1986) an. 30 Jahre nach dem Ende der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf (WAA) vollendet er den WAA-Themenkomplex. 

Mit dem Morsak-Verlag in Grafenau findet er einen traditionsreichen Verlag, der Sagenhafte Weihnachtszeit. Weihnachten – wie es früher war (2019) mit faszinierenden Geschichten in den Buchhandel bringt. Die Bilder stammen vom hundertjährigen Künstler Otto Rohleder.

Mit Maxhütte – Geschichte eines Werkes und einer Stadt (2020) knüpft der Autor an sein Buch Glanz und Elend der Maxhütte (1990) an und stellt die Frage: Was ist aus dem Werk und der einstigen Industriestadt geworden seit dem „Aus“ des einst königlichen Werkes?

Im Bodner-Verlag erscheint 2024 das Buch Die Höllohe über die „Perle der Oberpfalz“, den Freizeit- und Wildpark Höllohe bei Teublitz. Mit dabei als Autoren sind die ehemaligen Geschäftsführer der Höllohe Frank Pabst und Stefan Jahreiß. 

Stil / Rezeption

Duschingers Werke lassen sich am ehesten als heimatgeschichtliche, dokumentarische und biografische Prosa beschreiben.  

Preise & Auszeichnungen

Der Autor erhält 2010 den Förderpreis der Sparkassenstiftung im Landkreis Schwandorf für sein Buch Hüttenwerk und Hammersee – Bodenwöhrer Erinnerungen.

Tätigkeiten im literarischen Betrieb

Öffentliche Buchvorstellungen. Lesungen an Schulen, in Büchereien und Heimen.

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