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Geb.: 31. 7.1713 in Weißenhorn
Gest.: 11.6.1778

Columban Luz

Der aus Weißenhorn gebürtige und als Waisenkind ins Kloster kommende P. Columban Luz legt am 8. September 1733 seine Profess in Elchingen ab. Durch erbauungsliterarische Werke (Leben und Leiden Jesu Christi, Günzburg 1776) sowie Ordensschriften (Regul S. Benedicti mit sittlicher Auslegung, Ulm 1749) tut er sich im Benediktinerreichsstift literarisch hervor. Daneben übersetzt er aus dem Französischen, z.B. die Trauer- und Klagereden des E. Flechier (Konstanz 1747).

Wie Joseph Linder, Ulrich Botzenhardt, Anselm Bauser, Meinrad Widmann, Robert Plersch und Benedikt Baader gehört er zu jenem Kreis Elchinger Ordensleute, die seit Mitte des 17. Jahrhunderts als Schriftsteller in Erscheinung treten.

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek

Sekundärliteratur:

Lindner, Pirmin (1880): Die Schriftsteller und die um Wissenschaft und Kunst verdienten Mitglieder des Benediktinerordens im heutigen Königreich Bayern vom Jahre 1750 bis zur Gegenwart. Bd. 2. Regensburg, S. 161f.

Pörnbacher, Karl (2002): Schwäbische Literaturgeschichte. Tausend Jahre Literatur aus Bayerisch Schwaben. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, S. 182.


Externe Links:

Literatur von Columban Luz im BVB

Literatur über Columban Luz im BVB

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