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Geb.: 6. 3.1766 in Elchingen an der Donau
Gest.: 3.10.1810 in Elchingen an der Donau

Robert Plersch

Robert Plersch tritt 1783 in den Benediktinerorden ein, legt am 15. August 1784 die Profess ab und wird am 8. Dezember 1789 zum Priester geweiht. 1801 wird er Prälat von Elchingen und damit letzter Abt des Klosters vor dessen Aufhebung.

Obwohl er eine Abneigung gegen die Franzosen hegt und durch den von Kaiser Napoleon bewirkten Umsturz der deutschen Reichsverfassung die Würde eines Reichsprälaten verliert, hinterlässt die Begegnung mit Napoleon, der 1805 in Elchingen bei ihm Quartier bezieht, einen derart tiefen Eindruck bei Robert Plersch, dass er auf eigene Kosten drei Bände Von dem Leben und den Heldenthaten Napoleons des Grossen im Selbstverlag in Druck gibt (1809/10).

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek

Sekundärliteratur:

Lindner, Pirmin (1880): Die Schriftsteller und die um Wissenschaft und Kunst verdienten Mitglieder des Benediktinerordens im heutigen Königreich Bayern vom Jahre 1750 bis zur Gegenwart. Bd. 2. Regensburg, S. 163.

Pörnbacher, Karl (2002): Schwäbische Literaturgeschichte. Tausend Jahre Literatur aus Bayerisch Schwaben. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, S. 182f.


Externe Links:

Literatur von Robert Plersch im BVB

Robert Plersch in der DDB

Robert Plersch in der Deutschen Biographie

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