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Horst Bienek im Juli 1986 (© Bayerische Staatsbibliothek München / Fotoarchiv Timpe)
Dotierung: 10.000 Euro
Eigene Bewerbung: nein
Vergabe: alle zwei Jahre
Ort: München
Organisation: Bayerische Akademie der Schönen Künste
Kontakt:

Horst-Bienek-Preis für Lyrik

Der Horst-Bienek Preis wird seit 1991 von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste vergeben. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Nachlass des Dichters Horst Bienek (1930-1990), der mit der Auflage einer Stiftungsgründung der Akademie vermacht wurde.

Neben dem, mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis, wird meist auch ein Förderpreis vergeben, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Es können auch mehrere Hauptpreise pro Jahr vergeben werden.

Der Horst-Bienek-Preis ist ein international ausgerichteter Lyrikpreis: Es werden Lyrikerinnen und Lyriker aus aller Welt für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Die Auswahl trifft eine Jury. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

Der Preis wird rund um den 7. Dezember, den Todestag Bieneks, verliehen. Bis 2003 wird er im jährlichen Turnus vergeben, seitdem wird er aus finanziellen Gründen nur noch alle zwei Jahre verliehen. Bisher wurden unter anderem Kevin Perryman (1996), Urs Engeler (2002) und Alfred Kolleritsch (2005) ausgezeichnet. Im Jahr 2010 geht der Preis außerhalb des zweijährigen Turnus – da Horst Bienek in diesem Jahr seinen achtzigsten Geburtstag gefeiert hätte – an Friederike Mayröcker für ihr kreatives, vielseitiges und „in jeder Hinsicht signifikantes“ Gesamtwerk. 2012 wird Elisabeth Borchers ausgezeichnet. 2014 geht der Hauptpreis an den englischen Lyriker Geoffrey Hill. Außerdem werden zwei Förderpreise an Tadeusz Dąbrowski und Daniel Pietrek verliehen.



Externe Links:

Homepage der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Bisherige PreisträgerInnen (ebd.)

Rede von Albert von Schirnding anlässlich des 14. Todestags von Horst Bienek

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