Bayerischer Rundfunk

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Viktor Schwarz

1. Angaben zum Bestandsbildner:

Name: Viktor Schwarz. *15.07.1894 in Teplitz/Böhmen [heute tschech.: Teplice], †24.04.1967 in Pfatter.
Beruf: Schriftsteller, Redakteur.
Viktor Schwarz wurde am 15. Juli 1894 in Teplitz geboren. Schwarz war bereits 1924 an der Gründung der Deutschen Stunde in Bayern beteiligt. Am 01. August 1924 übernahm er die Programmplanung und im September 1927 den Aufbau und die Leitung der „Wissenschaftlichen Vortragsabteilung“. Im Mai 1933 musste Viktor Schwarz den Sender aus politischen Gründen verlassen und wurde erst 1949, nach der Lizenzierung des Bayerischen Rundfunks, vom damaligen Intendanten Rudolf von Scholz zur erneuten Mitarbeit eingeladen. Als freier Mitarbeiter war er als interner Programmkritiker beschäftigt. 1953 wurde er Mitglied der Historischen Kommission der ARD. Am 29. April 1957 übernahm Viktor Schwarz bis zu seinem Ausscheiden beim BR am 31. Dezember 1960 die Schriftleitung von gehört–gelesen. Im Alter von 72 Jahren, am 24. April 1967, starb Viktor Schwarz in Pfatter an der Donau.

2. Bestandsumfang:

[leer]

3. Erschließungsstand:

Der Bestand ist zur Benutzung erschlossen.

3.1. Katalogisierung:

Der Bestand wurde vollständig verzeichnet. Ein Repertorium in Form einer PDF-Datei ist unter dem Punkt „Externe Links“ abrufbar.

4. Bestand:

4.1. Werk:

- Der Bestand enthält Hörspiel- und Verlagsmanuskripte.

4.2 Korrespondenzen:

- Der Bestand enthält Briefe.

4.3. Lebensdokumente:

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4.4. Sammlungen:

- Der Bestand enthält Studienmaterial und Quellen.

5. Zugang:

Eine Benutzung ist für wissenschaftliche Zwecke gestattet.

6. Veröffentlichungen zum Nachlass:

[leer]

7. Vermerk zur Erwerbung:

Menny Schwarz Gräfin Lerchenfeld übergab dem Historischen Archiv 1997 den Nachlass ihres Mannes.

8. Bemerkungen:

Größtenteils besteht der Nachlass aus Manuskripten, z.T. handschriftlich, und Notizen zur geplanten Dissertation von Viktor Schwarz. Eine Zusammenstellung von sieben Einzelmanuskripten war mehrmals in Kuverts mit der Aufschrift „Für Verleger“ im Nachlass, wurde jedoch aufgrund Doppelung bis auf eine Kopie kassiert. Der überwiegende Teil der Dokumente ist undatiert. Laut Auskunft der Witwe wurden die internen Programmkritiken an die Monacensia übergeben, die Unterlagen aus seiner Programmtätigkeit vor 1945 an das Deutsche Rundfunkarchiv in Frankfurt. Dort aber ist laut Auskunft von Herrn Halefeldt aus dem Jahr 1997 nichts aufzufinden. Weitere Bestände befinden sich in der Monacensia, Literaturarchiv der Stadt München. Sie wurden im Literaturportal in einem separaten Eintrag erfasst, bitte beachten Sie die rechtsseitige Verlinkung.

Externe Links:

Kalliope – Verbundkatalog Nachlässe und Autographen

Repertorium zum Nachlassbestand Schwarz

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