Bayerische Staatsbibliothek

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Ein für Braun verfasstes Gedicht Paul Heyses in einer Abschrift Otto Brauns. (c) BSB München, Brauniana 16, München, 1848-1898.
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Vor dem Haupteingang der BSB: der Dichter Homer mit Lyra (c) Ansichtensammlung / Bayerische Staatsbibliothek
Ludwigstraße 16
80539 München

Leitung: Dr. Claudia Fabian [Leiterin Handschriftenabteilung]
Öffnungszeiten: Lesesaal für Handschriften und Alte Drucke: Mo.-Fr.: 9.00-17.00 Uhr.

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Otto Braun

1. Angaben zum Bestandsbildner:

Name: Otto Braun. *01.08.1824 in Kassel, †11.06.1900 in München.
Beruf: Schriftsteller, Journalist.
Otto Philipp Braun (1824–1900) war ein deutscher Journalist und Lyriker. In Kassel geboren, besuchte Braun zunächst das dortige Friedrichsgymnasium und studierte später in Bonn, Heidelberg und Magdeburg die Fächer Rechtswissenschaft, Geschichte, Neuere Sprachen und Schöne Wissenschaften. Während seiner Studienzeit war Braun in mehreren Studentenverbindungen aktiv, so 1846 im „Corps Rhenania Bonn“ und ab November 1847 im „Corps Teutonia Marburg“. 1850 ging er nach Paris, wo er Romanistik studierte. Ab 1857 gab Braun die Hessischen Jahrbücher und das Casseler Sonntagsblatt heraus. In Augsburg wurde er 1860 Redakteur der im Deutschen Bund hoch angesehenen Allgemeinen Zeitung, die von der Cotta’schen Buchhandlung verlegt wurde. 1869 verlegte die Cotta’sche Verlagsbuchhandlung die Allgemeine Zeitung nach München und machte Braun am 1. März 1869 zum leitenden Redakteur. Der Cotta-Verlag bestellte Braun 1891 als Herausgeber seines Musen-Almanachs in Stuttgart. Braun schrieb und übersetzte Gedichte und widmete sich besonders dem Feuilleton.
Der Nachlassbestand enthält eine kleine Abteilung mit biografischen Dokumenten Brauns; darüber hinaus sind auch Handschriftliches und Druckwerke enthalten (Notiz- und Tagebücher mit Prosa und Lyrik) sowie teils umfangreiche Korrespondenzen mit seinem Onkel und Carl von Cotta (1835–1888).

2. Bestandsumfang:

2 große Schachteln.

3. Erschließungsstand:

Der Bestand ist zur Benutzung erschlossen.

3.1. Katalogisierung:

Der Bestand wurd vollständig verzeichnet. Ein Repertorium in Form einer PDF-Datei kann unter dem Punkt „Externe Links“ abgerufen werden.

4. Bestand:

4.1. Werk:

- 2 Notizbücher mit Versen und Prosa, ausgewählt von Otto Braun, 1848 und später,
- Gedichte an Otto Braun in Abschrift von Braun mit Exlibris 1848–1898,
- 2 Tagebücher 1868–1869,
- Erinnerungen an den Staatsstreich von 1851 (Fragment, 2 Bl.),
- Konzept zu den Erinnerungen an Carl Schurz (6 Bl.),
- Konzept zur autobiografischen Novelle Dolores (Fragment, 13 Bl.),
- Konzept zu den Dankesworten 1885 (2 Bl.),
- Konzept zum Gedicht auf München 1888 (2 Bl.),
- Übersetzung aus dem Spanischen Die Kuhmagd (30 Bl.),
- 7 Bruchstücke vermischten Inhalts.

4.2 Korrespondenzen:

- Briefe von Otto Braun an:
  - Philipp otto Braun (Onkel), 2 Briefe v. 1851–1854 u. 1 Brieffragment [1854],
  - Carl von Cotta, 354 Briefe aus den Jahren v. 1877–1886,
  - Wilhelm Spemann, 1 Briefabschrift v. 11.12.1881,
  - Unbekannt, 1 Konzept.

4.3. Lebensdokumente:

- Auszeichnungen, Diplome, und Verträge (1845–1901), insgesamt 22 Nummern,
- Studentisches (3 Nummern),
- Liste der Erben und des Erbgutes von Otto Braun (7 Bl.),
- Ahnen von Otto Braun betreffend:
  - Gedruckte Verse zu Ahnenfeiern 1808, 1833
  - U. von friedrich Wilhelm III. 1770–1840 König von Preußen auf Ordensverleihung von Schultz, 02.10.1815,
- Stammbuch für Otto Braun 1848,
- Stammbuch für Isabella Dulcken, verheiratete Braun 1853-1863.

4.4. Sammlungen:

- Gedruckte Artikel und Gedichte 1848–1900 von Otto Braun (31 Nummern),
- Pressestimmen zum Musen-Almanach 1891–1898 (s. auch Briefe Adolf Kröners an O. Braun),
- Pressestimmen beim Ausscheiden Otto Brauns als Chefredakteur der Allgemeinen Zeitung 1891,
- Zum 25-jährigen Redaktionsjubiläum 1885 (64 Glückwünsche, 11 Telegramme, 15 Pressestimmen, Gedicht v. Georg Ch. Petzet; s. auch Korrespondenzen),
- Richard Weltrich: Nekrolog Otto Braun (4 Bl.).

5. Zugang:

Eine Benutzung ist für wissenschaftliche Zwecke gestattet.

6. Veröffentlichungen zum Nachlass:

- Bayerische Staatsbibliothek. Ein Selbstporträt. Hg. v. Cornelia Jahn, Hermann Leskien & Ulrich Montag. München 1997.
- Karl Dachs: Die schriftlichen Nachlässe in der Bayerischen Staatsbibliothek München. Wiesbaden 1970 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis. IX. 1).

7. Vermerk zur Erwerbung:

[leer]

8. Bemerkungen:

[leer]

Externe Links:

Kalliope – Verbundkatalog Nachlässe und Autographen

Repertorium des Nachlasses Otto Philipp Brauns

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