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13.01.2016
18 Uhr
Raum B006, Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1, München
Eintritt: frei

Prof. Dr. Waldemar Fromm: »Topographie und Erinnerung. Die Maxvorstadt in autobiographischen Texten zwischen 1918 und 1933. Eine Einführung.«

In der Vorlesung soll nach Raum-Zeit-Bezügen, sog. Chronotopoi, gefragt werden, die am Beispiel der Maxvorstadt in Autobiographien manifest werden. Solche Chronotopoi stehen im Spannungsfeld zwischen kulturellem Gedächtnis (z.B. der Stadt) und individuellen Erinnerungsbewegungen und erscheinen als Einschreibungen in Selbstverständigungsprozesse. Ein Beispiel dafür wären Erkundungen des »Genius loci«, einer bestimmten geistigen Atmosphäre eines Ortes im Gegensatz zu allen anderen. Solchen Erkundungen soll an Beispielen aus Autobiographien nicht nur aus den 1920er Jahren nachgegangen werden.

In der Reihe »Maxvorstädter Vorlesungen« bieten Wissenschaftler Einblicke in neuere Arbeiten zur Geschichte, Kultur und Literatur in der Maxvorstadt. Die Vorträge finden jeweils mittwochs von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum B006, statt.



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Prof. Dr. Waldemar Fromm

 

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