Info
14.01.2020
20 Uhr
Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, München
Eintritt: € 12 / 8
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Ein Abend mit Eugen Ruge

»Intelligenz schützt nicht vor der Ideologisierung, weder gestern noch heute.« Die deutsche Kommunistin Charlotte ist der Verfolgung durch die Nationalsozialisten gerade noch entkommen. Sie reist als Mitarbeiterin des Nachrichtendienstes der Komintern unter dem Decknamen Lotte Germaine durchs  stalinistische Moskau, erlebt im »Großen Terror« der 30er Jahre Willkür, Verdächtigungen und Denunziationen. Mit »Metropol« (Rowohlt) kehrt Eugen Ruge zu seiner  Familie zurück, er erzählt die Vorgeschichte zu seinem preisgekrönten Debüt von 2011: »In Zeiten des abnehmenden Lichts«. Es ist ein Stück Zeitgeschichte, das hier  verbunden wird mit dem Leben einer facettenreichen Frau: der Kommunistin Charlotte, Ruges Großmutter.


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