Lesung und Diskussion zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann
Ingeborg Bachmanns einjähriger Aufenthalt in München vom Herbst 1957 bis Herbst 1958 wird vergleichsweise wenig beachtet. Viel Raum in Biografien nimmt Bachmanns Wirken in Wien, Rom und Zürich ein. Sogar Neapel, Ischia, Berlin und natürlich Klagenfurt am Wörthersee werden im Zusammenhang mit der Lyrikerin und Schriftstellerin meist mehr beachtet als die Landeshauptstadt.
Aber an der Isar, im Englischen Garten und vor allem im Stadtteil Schwabing passiert viel: Es entstehen lebenslange Freundschaften, es werden alte Liebschaften neu entfacht, es wird hart gearbeitet für den Bayerischen Rundfunk und für Veröffentlichungen im Piper Verlag in der Georgenstraße.
Ingeborg Bachmanns Ruf als „Diva der Dichtkunst“ entsteht in ihrem Münchner Jahr, ihr Engagement für den Frieden manifestiert sich und ihre intensive Lektüre in der Franz-Joseph-Straße 9 von Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ wird ihr Schreiben beeinflussen. Auch nach 1958 bleibt München bedeutend für Ingeborg Bachmann. Dieses vermeintlich ungeliebte Jahr, wie es dazu kommt und wie es fortwirkt ist Thema des Abends.
Lesung & Gespräch mit Christiane Wyrwa und Matthias Klein (Kuno Raeber Werkbiograph*innen) und mit Nicola Bardola (Autor und Journalist)
Anmeldung erforderlich unter ![]()
Lesung und Diskussion zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann
Ingeborg Bachmanns einjähriger Aufenthalt in München vom Herbst 1957 bis Herbst 1958 wird vergleichsweise wenig beachtet. Viel Raum in Biografien nimmt Bachmanns Wirken in Wien, Rom und Zürich ein. Sogar Neapel, Ischia, Berlin und natürlich Klagenfurt am Wörthersee werden im Zusammenhang mit der Lyrikerin und Schriftstellerin meist mehr beachtet als die Landeshauptstadt.
Aber an der Isar, im Englischen Garten und vor allem im Stadtteil Schwabing passiert viel: Es entstehen lebenslange Freundschaften, es werden alte Liebschaften neu entfacht, es wird hart gearbeitet für den Bayerischen Rundfunk und für Veröffentlichungen im Piper Verlag in der Georgenstraße.
Ingeborg Bachmanns Ruf als „Diva der Dichtkunst“ entsteht in ihrem Münchner Jahr, ihr Engagement für den Frieden manifestiert sich und ihre intensive Lektüre in der Franz-Joseph-Straße 9 von Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ wird ihr Schreiben beeinflussen. Auch nach 1958 bleibt München bedeutend für Ingeborg Bachmann. Dieses vermeintlich ungeliebte Jahr, wie es dazu kommt und wie es fortwirkt ist Thema des Abends.
Lesung & Gespräch mit Christiane Wyrwa und Matthias Klein (Kuno Raeber Werkbiograph*innen) und mit Nicola Bardola (Autor und Journalist)
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