Netzwerke um Annemarie Schwarzenbach. Briefe, Reisen, Arbeitsgemeinschaften
Annemarie Schwarzenbach (1908–1942), eine der bedeutendsten Schweizer Autor*innen des 20. Jahrhunderts, hat ein faszinierendes, aus literarischen Groß- und Kleinformen, journalistischen Arbeiten und Fotografien bestehendes Werk hinterlassen. Dieses Werk und die eng damit verbundene Briefkorrespondenz basieren auf Netzwerken, die Annemarie Schwarzenbach während ihrer Reisen in den 1930er und 1940er Jahren von Afghanistan bis in die USA knüpfte. Zentrale Figuren waren Erika und Klaus Mann, deren Nachlässe sich in der Monacensia im Hildebrandhaus befinden, aber auch Familienmitglieder, Freund*innen und Arbeitskolleg*innen in Berlin, Zürich, Teheran und New York – nicht wenige davon im Exil.
Wenn Annemarie Schwarzenbach in ihrem ersten Roman „Freunde um Bernhard“ (1931) ein fiktionales Beziehungsnetzwerk erzählte, um queere und künstlerische Daseinsbedingungen ihrer Zeit auszuloten, stellt die Tagung umgekehrt die Frage nach den faktualen Bedingungen für ihr Schaffen.
Programm:
Montag, 13.4.2026
- 14.00: Begrüßung durch Anke Buettner (Leiterin der Monacensia), Sabine Schneider und Christine Weder
- 14.15: Irmela von der Lühe: „Ohne Dich ginge es nicht“ – Annemarie Schwarzenbach im Briefgespräch mit Erika und Klaus Mann
- 15.45: Romano Mombelli: Auf beständiger Flucht - Die Beziehung von Erika Mann, Klaus Mann und Annemarie Schwarzenbach im Spiegel von textgenetischen Dokumenten
- 16.45: Peter Dängeli, Levyn Bürki, Elias Zimmermann: Präsentation der entstehenden Edition „Annemarie Schwarzenbach: Kleine Formen und Briefe“
- 19.00: Abendvortrag von Angela Steidele: Von Anne Lister zu Annemarie Schwarzenbach: Lesbische Ikonen unterwegs nach Persien
Dienstag, 14.4.2026
- 10.00: Alexis Schwarzenbach: „Viele Grüsse Dein Fritz“. Annemarie Schwarzenbachs Briefe an ihre Familie
- 11.00: Konrad Feilchenfeldt: Aus dem Leben meiner Mutter: Ihre Freundschaft mit Annemarie
- 12.15: Tanja Nusser: ‘Kindly use the following credit lines.’ Amerikanische Fotografien im Nachlass Annemarie Schwarzenbachs
- 14.30: Franziska Bergmann: Annemarie Schwarzbachs Netzwerke im Kontext ihrer USA-Reisen (1936-1938)
- 15.30: Padraig Rooney: Schwarzenbach‘s American Ephemera
- 17.00: Céline Hübscher: Zwischen Demokratie und Diktatur – Journalliterarische Vernetzungen: Annemarie Schwarzenbach, Sinclair Lewis und Dorothy Thompson
Mittwoch, 15.4.26
- 10.00: Jana Schräder-Grau: Schreiben als geschäftiger Müssiggang – Annemarie Schwarzenbach in den Kreisen der (Münchener) Bohème
- 11.00: Daniela Kohler: Figurationen weiblicher Bohème im Roman. Annemarie Schwarzenbach im Vergleich mit Ruth Landshoff-Yorck, Mopsa Sternheim und Hanna Kiel
Netzwerke um Annemarie Schwarzenbach. Briefe, Reisen, Arbeitsgemeinschaften
Annemarie Schwarzenbach (1908–1942), eine der bedeutendsten Schweizer Autor*innen des 20. Jahrhunderts, hat ein faszinierendes, aus literarischen Groß- und Kleinformen, journalistischen Arbeiten und Fotografien bestehendes Werk hinterlassen. Dieses Werk und die eng damit verbundene Briefkorrespondenz basieren auf Netzwerken, die Annemarie Schwarzenbach während ihrer Reisen in den 1930er und 1940er Jahren von Afghanistan bis in die USA knüpfte. Zentrale Figuren waren Erika und Klaus Mann, deren Nachlässe sich in der Monacensia im Hildebrandhaus befinden, aber auch Familienmitglieder, Freund*innen und Arbeitskolleg*innen in Berlin, Zürich, Teheran und New York – nicht wenige davon im Exil.
Wenn Annemarie Schwarzenbach in ihrem ersten Roman „Freunde um Bernhard“ (1931) ein fiktionales Beziehungsnetzwerk erzählte, um queere und künstlerische Daseinsbedingungen ihrer Zeit auszuloten, stellt die Tagung umgekehrt die Frage nach den faktualen Bedingungen für ihr Schaffen.
Programm:
Montag, 13.4.2026
- 14.00: Begrüßung durch Anke Buettner (Leiterin der Monacensia), Sabine Schneider und Christine Weder
- 14.15: Irmela von der Lühe: „Ohne Dich ginge es nicht“ – Annemarie Schwarzenbach im Briefgespräch mit Erika und Klaus Mann
- 15.45: Romano Mombelli: Auf beständiger Flucht - Die Beziehung von Erika Mann, Klaus Mann und Annemarie Schwarzenbach im Spiegel von textgenetischen Dokumenten
- 16.45: Peter Dängeli, Levyn Bürki, Elias Zimmermann: Präsentation der entstehenden Edition „Annemarie Schwarzenbach: Kleine Formen und Briefe“
- 19.00: Abendvortrag von Angela Steidele: Von Anne Lister zu Annemarie Schwarzenbach: Lesbische Ikonen unterwegs nach Persien
Dienstag, 14.4.2026
- 10.00: Alexis Schwarzenbach: „Viele Grüsse Dein Fritz“. Annemarie Schwarzenbachs Briefe an ihre Familie
- 11.00: Konrad Feilchenfeldt: Aus dem Leben meiner Mutter: Ihre Freundschaft mit Annemarie
- 12.15: Tanja Nusser: ‘Kindly use the following credit lines.’ Amerikanische Fotografien im Nachlass Annemarie Schwarzenbachs
- 14.30: Franziska Bergmann: Annemarie Schwarzbachs Netzwerke im Kontext ihrer USA-Reisen (1936-1938)
- 15.30: Padraig Rooney: Schwarzenbach‘s American Ephemera
- 17.00: Céline Hübscher: Zwischen Demokratie und Diktatur – Journalliterarische Vernetzungen: Annemarie Schwarzenbach, Sinclair Lewis und Dorothy Thompson
Mittwoch, 15.4.26
- 10.00: Jana Schräder-Grau: Schreiben als geschäftiger Müssiggang – Annemarie Schwarzenbach in den Kreisen der (Münchener) Bohème
- 11.00: Daniela Kohler: Figurationen weiblicher Bohème im Roman. Annemarie Schwarzenbach im Vergleich mit Ruth Landshoff-Yorck, Mopsa Sternheim und Hanna Kiel
