Szenische Lesung von Elisabeth Schinagl in Bogenhausen
Das Kunstforum Arabellapark lädt in Kooperation mit der der MVHS und NordOstKultur herzlich zur szenischen Lesung »Lehmbarone« von Elisabeth Schinagl in Bogenhausen ein. Am Donnerstag, den 16. April 2026 von 19:30 bis 21:00 Uhr erleben Sie ein spannendes Stück Münchner Stadtgeschichte. Die Autorin verbindet in ihrem Roman die Lebenswege der Ziegeleibesitzer Seidl-Selmayr mit der Entwicklung Bogenhausens zum vornehmen Villenviertel. Roland Krack von NordOstKultur e.V. und Winfried Eckardt, Stadtbereichsleiter MVHS Ost a.D., sprechen einleitende Worte. Der Eintritt beträgt 9 Euro.
Münchens Lehmbarone prägten die Stadt
Ob königliche Prachtstraßen, Palais oder Pinakotheken, ob herrschaftliche Villen oder Mietskasernen für die Armen: Die sogenannten Loambarone – hochdeutsch Lehmbarone – prägten buchstäblich das Gesicht der Stadt. Ihre lehmhaltigen Äcker lieferten den wertvollen Grundstoff für den enormen Bedarf an Ziegeln. Dadurch ermöglichten sie das rasante Wachstum Münchens im 19. Jahrhundert.
Diese unternehmerischen Bauern wurden zu Schlüsselfiguren der Stadtentwicklung. Ohne ihre Ziegeleien hätte München nicht seine charakteristische Architektur entwickeln können. Die Loambarone waren somit zentrale Akteure der urbanen Transformation.
Drei Generationen der Familiendynastie Seidl-Selmayr
Basierend auf historischen Begebenheiten erzählt die Autorin über drei Generationen hinweg die unglaublichen Lebenswege und dramatischen Schicksale der Familiendynastie Seidl-Selmayr. Aus Landwirten werden wohlhabende Unternehmer und einflussreiche Mitglieder des Großbürgertums.
Der Leser erlebt hautnah Erfolg, Tragödien, Lieben und Leiden der zu Reichtum gekommenen Bauern. Diese persönlichen Schicksale spiegeln die großen gesellschaftlichen Umwälzungen ihrer Zeit wider. Gleichzeitig taucht er ein in die einschneidenden technischen und gesellschaftlichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts. Der Aufstieg des einstigen Bauerndorfs Bogenhausen zum Nobelviertel wird dabei lebendig nachgezeichnet.
Von Bogenhausen zum Nobelviertel
Elisabeth Schinagl verbindet in ihrem Roman geschickt persönliche Familiengeschichten mit der Stadtentwicklung. Die Transformation Bogenhausens vom ländlichen Dorf zum exklusiven Wohnviertel wird anhand konkreter Lebensläufe greifbar. Dadurch entsteht ein lebendiges Bild dieser Epoche.
Eine sorgfältig recherchierte Zeitreise ins alte München
Das Buch bietet eine sorgfältig recherchierte und packend erzählte Zeitreise ins alte München. Elisabeth Schinagl hat historische Quellen studiert und mit literarischer Erzählkunst verbunden. Dadurch entsteht eine fesselnde Mischung aus Fakten und Fiktion.
Die Autorin erweckt Menschen und Orte zum Leben, die längst vergangen sind. Ihre Darstellung macht verständlich, wie München zu der Stadt wurde, die wir heute kennen. Die Loambarone waren dabei wichtige, aber oft übersehene Protagonisten.
Szenische Lesung von Elisabeth Schinagl in Bogenhausen
Das Kunstforum Arabellapark lädt in Kooperation mit der der MVHS und NordOstKultur herzlich zur szenischen Lesung »Lehmbarone« von Elisabeth Schinagl in Bogenhausen ein. Am Donnerstag, den 16. April 2026 von 19:30 bis 21:00 Uhr erleben Sie ein spannendes Stück Münchner Stadtgeschichte. Die Autorin verbindet in ihrem Roman die Lebenswege der Ziegeleibesitzer Seidl-Selmayr mit der Entwicklung Bogenhausens zum vornehmen Villenviertel. Roland Krack von NordOstKultur e.V. und Winfried Eckardt, Stadtbereichsleiter MVHS Ost a.D., sprechen einleitende Worte. Der Eintritt beträgt 9 Euro.
Münchens Lehmbarone prägten die Stadt
Ob königliche Prachtstraßen, Palais oder Pinakotheken, ob herrschaftliche Villen oder Mietskasernen für die Armen: Die sogenannten Loambarone – hochdeutsch Lehmbarone – prägten buchstäblich das Gesicht der Stadt. Ihre lehmhaltigen Äcker lieferten den wertvollen Grundstoff für den enormen Bedarf an Ziegeln. Dadurch ermöglichten sie das rasante Wachstum Münchens im 19. Jahrhundert.
Diese unternehmerischen Bauern wurden zu Schlüsselfiguren der Stadtentwicklung. Ohne ihre Ziegeleien hätte München nicht seine charakteristische Architektur entwickeln können. Die Loambarone waren somit zentrale Akteure der urbanen Transformation.
Drei Generationen der Familiendynastie Seidl-Selmayr
Basierend auf historischen Begebenheiten erzählt die Autorin über drei Generationen hinweg die unglaublichen Lebenswege und dramatischen Schicksale der Familiendynastie Seidl-Selmayr. Aus Landwirten werden wohlhabende Unternehmer und einflussreiche Mitglieder des Großbürgertums.
Der Leser erlebt hautnah Erfolg, Tragödien, Lieben und Leiden der zu Reichtum gekommenen Bauern. Diese persönlichen Schicksale spiegeln die großen gesellschaftlichen Umwälzungen ihrer Zeit wider. Gleichzeitig taucht er ein in die einschneidenden technischen und gesellschaftlichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts. Der Aufstieg des einstigen Bauerndorfs Bogenhausen zum Nobelviertel wird dabei lebendig nachgezeichnet.
Von Bogenhausen zum Nobelviertel
Elisabeth Schinagl verbindet in ihrem Roman geschickt persönliche Familiengeschichten mit der Stadtentwicklung. Die Transformation Bogenhausens vom ländlichen Dorf zum exklusiven Wohnviertel wird anhand konkreter Lebensläufe greifbar. Dadurch entsteht ein lebendiges Bild dieser Epoche.
Eine sorgfältig recherchierte Zeitreise ins alte München
Das Buch bietet eine sorgfältig recherchierte und packend erzählte Zeitreise ins alte München. Elisabeth Schinagl hat historische Quellen studiert und mit literarischer Erzählkunst verbunden. Dadurch entsteht eine fesselnde Mischung aus Fakten und Fiktion.
Die Autorin erweckt Menschen und Orte zum Leben, die längst vergangen sind. Ihre Darstellung macht verständlich, wie München zu der Stadt wurde, die wir heute kennen. Die Loambarone waren dabei wichtige, aber oft übersehene Protagonisten.
