Info
16.02.2026
Schloss Blutenburg, Seldweg 15, München
Bis: 6.09.2026
Eintritt: 3.00 EUR; 2.00 EUR (erm.)

„AM GROSSEN STROM“ ~ Der Fluss in aktuellen Bilderbüchern aus aller Welt

Überall auf der Welt prägen Flüsse die Landschaft, die sie durchfließen: Von der Quelle bis zur Mündung strukturieren Amazonas, Donau, Mekong, Mississippi, Murray oder Nil die Kontinente, markieren Grenzen zwischen Ländern, sind Teil vieler Mythen und Legenden und eine Metapher für den Lauf des Lebens. Tiere und Pflanzen haben am und im Fluss ein Zuhause. Menschen baden und schwimmen darin, campieren an seinen Ufern, gehen auf Bootsfahrten, fischen und angeln, lauschen seinem Rauschen. Sie leben mit dem Fluss und prägen ihn wiederum: Der Fluss wird zum Transportweg, ist Schulweg, auf ihm finden schwimmende Märkte statt, mit seiner Wasserkraft wird der Fluss Energielieferant. Dafür staut der Mensch den Fluss, begradigt, überbaut und verschmutzt ihn und bedroht das natürliche Gleichgewicht des Flusses und seiner Bewohner.

Diese neue Ausstellung zeigt die große Vielfalt des Themas „Fluss“ anhand von Illustrationen aus der aktuellen internationalen Bilderbuchproduktion: Sie reicht von topografischen und naturkundlichen Darstellungen, die konkrete Flussläufe und deren Flora und Fauna verfolgen, über Illustrationen, die den Fluss als großartiges Naturerlebnis zeigen oder sich mit Umweltaspekten und der Nutzung des Flusses durch den Menschen auseinandersetzen, bis hin zum Fluss als Symbol des Lebensweges.

Flüsse müssen jedoch nicht immer konkret verortbar sein, sondern werden auch als ästhetische Gebilde begreifbar: als mäandernde Bänder, die sich durch die Landschaft legen, als natürliche Spiegelflächen oder in den verschiedenen Färbungen des Wassers.

Das Bilderbuch „Was ist ein Fluss?“ zeigt, dass der Fluss vieles sein kann: ein Faden, eine Reise, ein Zuhause, ein Treffpunkt, ein Ernährer, eine Erinnerung, ein Duft, ein Weg. Auch die für die Donau typische Fischart ‚Hausen‘ aus dem Bilderbuch „Donau – ein magischer Fluss“ bemerkt, wie wandelbar der Fluss ist, „Ich schwimme nie zweimal im selben Fluss“, so wird sie zitiert, und so begleitet der ‚Hausen‘ die Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung.



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