Lesung mit Marie Geissler
Die Illustratorin Marie Geissler erzählt das Leben des jungen Münchner Widerstandskämpfers gegen das NS-Regime Walter Klingenbeck in ihrer Graphic Novel.
Walter Klingenbeck gehört zu den lokalen Münchner Widerständlern gegen das NS-Regime. Als überzeugter Christ, der fest in der Pfarrjugend von St. Ludwig sozialisiert und verwurzelt war, stand er Hitlers Bewegung von Anfang an ablehnend gegenüber. Als Lehrling des Elektronikkonzerns Rode und Schwarz war Klingenbeck ab 1941 die treibende Kraft eines kleinen Freundeskreises, die gemeinsam Widerstandspläne entwickelten, etwa über die Verteilung von Flugblättern und den Aufbau eines Schwarzsenders. Als er den über die BBC verbreiteten Aufruf hörte, V-Zeichen zu verbreiten, malte er um die 40 Mal das Zeichen an Fassaden und Wände in München-Bogenhausen.
Mit 17 Jahren wurde er denunziert, verhaftet und nach zwei Jahren Haft 1943 von den Nazis ermordet. Nach dem Krieg wurde Klingenbeck zunächst vergessen, doch seit den 1990er-Jahren wird an seinen Widerstand in seiner Heimatpfarrei St. Ludwig wieder erinnert. Marie Geisslers Graphic Novel erinnert an sein mutiges Handeln und möchte auch zur Zivilcourage heute aufrufen.
Die ist eine Veranstaltung des Sankt Michaelsbunds in Kooperation mit der Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V..
Lesung mit Marie Geissler
Die Illustratorin Marie Geissler erzählt das Leben des jungen Münchner Widerstandskämpfers gegen das NS-Regime Walter Klingenbeck in ihrer Graphic Novel.
Walter Klingenbeck gehört zu den lokalen Münchner Widerständlern gegen das NS-Regime. Als überzeugter Christ, der fest in der Pfarrjugend von St. Ludwig sozialisiert und verwurzelt war, stand er Hitlers Bewegung von Anfang an ablehnend gegenüber. Als Lehrling des Elektronikkonzerns Rode und Schwarz war Klingenbeck ab 1941 die treibende Kraft eines kleinen Freundeskreises, die gemeinsam Widerstandspläne entwickelten, etwa über die Verteilung von Flugblättern und den Aufbau eines Schwarzsenders. Als er den über die BBC verbreiteten Aufruf hörte, V-Zeichen zu verbreiten, malte er um die 40 Mal das Zeichen an Fassaden und Wände in München-Bogenhausen.
Mit 17 Jahren wurde er denunziert, verhaftet und nach zwei Jahren Haft 1943 von den Nazis ermordet. Nach dem Krieg wurde Klingenbeck zunächst vergessen, doch seit den 1990er-Jahren wird an seinen Widerstand in seiner Heimatpfarrei St. Ludwig wieder erinnert. Marie Geisslers Graphic Novel erinnert an sein mutiges Handeln und möchte auch zur Zivilcourage heute aufrufen.
Die ist eine Veranstaltung des Sankt Michaelsbunds in Kooperation mit der Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V..
