Online-Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Erika Rosenberg und Joachim A. Lang
Aus intensiven Gesprächen und über 70 Stunden Tonbandaufnahmen hat Erika Rosenberg die Biografie von Emilie Schindler geschrieben und unter dem Titel „Ich, Emilie Schindler“ veröffentlicht. Im Gespräch mit Regisseur Joachim A. Lang berichtet sie über diese zu Unrecht in Vergessenheit geratene Heldin.
Emilie Schindler – eine Heldin in Oskar Schindlers Schatten. Emilie Schindler, die genauso wie ihr Mann Oskar ihr Leben einsetzte, um über 1300 Juden während der Naziherrschaft vor dem sicheren Tod zu retten, lebte nach dem Krieg, jahrzehntelang fast völlig vergessen, in Argentinien. Nach einem Leben in großer Armut erhielt sie, erst sehr viel später als ihr Mann, finanzielle Unterstützung und offizielle Ehrungen besonders von israelischer und deutscher Seite. In ihren Erinnerungen, den Erinnerungen einer wichtigen Zeitzeugin des vergangenen Jahrhunderts, einer mutigen Frau, die ihre Integrität in einer barbarischen Zeit bewahrte, erfahren wir von der Schreckensherrschaft der Nazis aus ihrer Sicht. Es wird uns aber auch ganz unprätentiös die Heldin Emilie Schindler als Mensch nahe gebracht – eine Heldin, von der viele glauben, dass sie im Schatten ihres Mannes stand und damit ein nicht untypisches Frauenschicksal erlitt.
Online-Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Erika Rosenberg und Joachim A. Lang
30.01.2026
19 Uhr
Online (Zoom)
Eintritt:
frei
Beschreibung
Aus intensiven Gesprächen und über 70 Stunden Tonbandaufnahmen hat Erika Rosenberg die Biografie von Emilie Schindler geschrieben und unter dem Titel „Ich, Emilie Schindler“ veröffentlicht. Im Gespräch mit Regisseur Joachim A. Lang berichtet sie über diese zu Unrecht in Vergessenheit geratene Heldin.
Emilie Schindler – eine Heldin in Oskar Schindlers Schatten. Emilie Schindler, die genauso wie ihr Mann Oskar ihr Leben einsetzte, um über 1300 Juden während der Naziherrschaft vor dem sicheren Tod zu retten, lebte nach dem Krieg, jahrzehntelang fast völlig vergessen, in Argentinien. Nach einem Leben in großer Armut erhielt sie, erst sehr viel später als ihr Mann, finanzielle Unterstützung und offizielle Ehrungen besonders von israelischer und deutscher Seite. In ihren Erinnerungen, den Erinnerungen einer wichtigen Zeitzeugin des vergangenen Jahrhunderts, einer mutigen Frau, die ihre Integrität in einer barbarischen Zeit bewahrte, erfahren wir von der Schreckensherrschaft der Nazis aus ihrer Sicht. Es wird uns aber auch ganz unprätentiös die Heldin Emilie Schindler als Mensch nahe gebracht – eine Heldin, von der viele glauben, dass sie im Schatten ihres Mannes stand und damit ein nicht untypisches Frauenschicksal erlitt.
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