Abend mit Renate Ahrens
1955 in Herford geboren, Studium der Anglistik und Romanistik in Marburg, Lille und Hamburg. Sie war einige Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie 1986 mit ihrem Mann nach Dublin übersiedelte und als freie Autorin zu arbeiten begann.
Ein großes Thema: Wie nicht bewältigte Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. In diesem Buch betrifft es Andrea und ihre Mutter Yvonne. Yvonne ließ sich 1942 von der mit Hitler zusammenarbeitenden Vichy-Regierung in Frankreich zur Arbeit in der deutschen Rüstungsindustrie in Berlin anwerben, um ihrer schwierigen Familiensituation zu entfliehen und die Familie gleichzeitig finanziell zu unterstützen. In Berlin erlebte sie Ausbeutung und Ungerechtigkeit, Halt gaben ihr nur Freundinnenfreundschaft und die Liebe zu einem deutschen Soldaten, der später Andreas Vater werden würde.
In Frankreich wurde sie nach Kriegsende von ihrer Familie und der Gesellschaft als Kollaborateurin verachtet. Yvonne hoffte, durch Verschweigen diese belastenden Erlebnisse vergessen zu können. Alles Französische wurde von ihr verbannt, sie neigte zu Depressionen und konnte Andrea keine Liebe geben. Als Andrea Marcel, einen Franzosen, liebt und ihren eigenen Widerstand gegen ein Familienleben mit ihm nicht versteht wird ihr bewusst, dass sie und ihre Mutter sich der Vergangenheit stellen müssen. Wir begleiten ihre Spurensuche und deren Auswirkungen auf alle Beteiligten.
Ein interessantes Kapitel deutsch-französischer Geschichte, das bisher kaum Beachtung fand und sich als Familien- und Beziehungsroman spannend liest, ähnlich den Romanen von Susanne Abel.
Abend mit Renate Ahrens
1955 in Herford geboren, Studium der Anglistik und Romanistik in Marburg, Lille und Hamburg. Sie war einige Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie 1986 mit ihrem Mann nach Dublin übersiedelte und als freie Autorin zu arbeiten begann.
Ein großes Thema: Wie nicht bewältigte Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. In diesem Buch betrifft es Andrea und ihre Mutter Yvonne. Yvonne ließ sich 1942 von der mit Hitler zusammenarbeitenden Vichy-Regierung in Frankreich zur Arbeit in der deutschen Rüstungsindustrie in Berlin anwerben, um ihrer schwierigen Familiensituation zu entfliehen und die Familie gleichzeitig finanziell zu unterstützen. In Berlin erlebte sie Ausbeutung und Ungerechtigkeit, Halt gaben ihr nur Freundinnenfreundschaft und die Liebe zu einem deutschen Soldaten, der später Andreas Vater werden würde.
In Frankreich wurde sie nach Kriegsende von ihrer Familie und der Gesellschaft als Kollaborateurin verachtet. Yvonne hoffte, durch Verschweigen diese belastenden Erlebnisse vergessen zu können. Alles Französische wurde von ihr verbannt, sie neigte zu Depressionen und konnte Andrea keine Liebe geben. Als Andrea Marcel, einen Franzosen, liebt und ihren eigenen Widerstand gegen ein Familienleben mit ihm nicht versteht wird ihr bewusst, dass sie und ihre Mutter sich der Vergangenheit stellen müssen. Wir begleiten ihre Spurensuche und deren Auswirkungen auf alle Beteiligten.
Ein interessantes Kapitel deutsch-französischer Geschichte, das bisher kaum Beachtung fand und sich als Familien- und Beziehungsroman spannend liest, ähnlich den Romanen von Susanne Abel.
