Ilka Scholz
Ilka Scholz, geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt heute als Dozentin im Ruhestand und freie Schriftstellerin in München. Über ihren Werdegang voller Umwege veröffentlicht sie mehrere autobiografische Erzählbände im Athena-Verlag.
Werdegang
Ilka Scholz wird 1951 in Oberhausen (Rheinland) geboren und wächst dort in einer Bergarbeitersiedlung auf. Nach der Schulzeit macht sie eine Ausbildung zur Arzthelferin. Sie verlässt achtzehnjährig ihr Elternhaus und kommt an ihrem neuen Arbeitsplatz in einer Allgäuer Krebsklinik mit Menschen zusammen, die wegweisend für ihr zukünftiges Leben sind. Ilka Scholz macht in München das Abitur, studiert zunächst Skandinavistik und wechselt nach längerer Familienpause zu Deutsch als Fremdsprache, Neuerer Geschichte und Germanistik. Ihre Magisterarbeit in Neuerer Deutscher Literatur zum Thema Verfolgung im Werk von Grete Weil betreut Prof. Wolfgang Frühwald. Nach dem Studium absolviert Ilka Scholz ein einjähriges Volontariat an der KZ-Gedenkstätte Dachau. Sie wird Dozentin u.a. an der VHS München in den Fächern Literatur und Deutsch als Fremdsprache. Ab 2000 arbeitet sie zunächst als Honorarkraft am Goethe-Institut in München, ab 2004 in Festanstellung im Bereich Fernlehre, wo sie schwerpunktmäßig für die Entwicklung von Fernkursen zuständig ist. Danach ist sie bis 2025 Dozentin für Kreatives Schreiben und Literatur an der Volkshochschule. Ilka Scholz lebt in München.
Werke
Viele Jahre schreibt sie fiktive Geschichten für die Schublade. Dann fängt sie an, sich intensiver mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen und darüber zu schreiben. 2024 erscheint der erste autobiografische Erzählband Warum ich keine Stewardess wurde. Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet der 1960er Jahre. 2025 erscheint mit Warum ich keine Skifahrerin wurde die Fortsetzung. Die Geschichten erzählen vom Erwachsenwerden und einschneidenden Erlebnissen als Arzthelferin in einer Krebsklinik im Allgäu. 2026 folgt Warum ich keine Gärtnerin wurde. Darin schildert die Autorin in episodischen Geschichten den herausfordernden Alltag einer sehr jungen Mutter, Ehefrau, Schülerin und Studentin seit 1971 in München. Der abschließende vierte Band Warum ich keine Bergsteigerin wurde ist in Planung.
Stil / Rezeption
Die kurze Form, gepaart mit einer klaren Sprache, scheint Ilka Scholz' Markenzeichen zu sein. Literarischer Anspruch und unterhaltsames Schreiben gehen eine Einheit ein.
Mitgliedschaften
Ilka Scholz ist mehrere Jahre Mitglied der Gesellschaft für Exilforschung und der Anna-Seghers-Gesellschaft.
Externe Links:
Ilka Scholz, geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt heute als Dozentin im Ruhestand und freie Schriftstellerin in München. Über ihren Werdegang voller Umwege veröffentlicht sie mehrere autobiografische Erzählbände im Athena-Verlag.
Werdegang
Ilka Scholz wird 1951 in Oberhausen (Rheinland) geboren und wächst dort in einer Bergarbeitersiedlung auf. Nach der Schulzeit macht sie eine Ausbildung zur Arzthelferin. Sie verlässt achtzehnjährig ihr Elternhaus und kommt an ihrem neuen Arbeitsplatz in einer Allgäuer Krebsklinik mit Menschen zusammen, die wegweisend für ihr zukünftiges Leben sind. Ilka Scholz macht in München das Abitur, studiert zunächst Skandinavistik und wechselt nach längerer Familienpause zu Deutsch als Fremdsprache, Neuerer Geschichte und Germanistik. Ihre Magisterarbeit in Neuerer Deutscher Literatur zum Thema Verfolgung im Werk von Grete Weil betreut Prof. Wolfgang Frühwald. Nach dem Studium absolviert Ilka Scholz ein einjähriges Volontariat an der KZ-Gedenkstätte Dachau. Sie wird Dozentin u.a. an der VHS München in den Fächern Literatur und Deutsch als Fremdsprache. Ab 2000 arbeitet sie zunächst als Honorarkraft am Goethe-Institut in München, ab 2004 in Festanstellung im Bereich Fernlehre, wo sie schwerpunktmäßig für die Entwicklung von Fernkursen zuständig ist. Danach ist sie bis 2025 Dozentin für Kreatives Schreiben und Literatur an der Volkshochschule. Ilka Scholz lebt in München.
Werke
Viele Jahre schreibt sie fiktive Geschichten für die Schublade. Dann fängt sie an, sich intensiver mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen und darüber zu schreiben. 2024 erscheint der erste autobiografische Erzählband Warum ich keine Stewardess wurde. Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet der 1960er Jahre. 2025 erscheint mit Warum ich keine Skifahrerin wurde die Fortsetzung. Die Geschichten erzählen vom Erwachsenwerden und einschneidenden Erlebnissen als Arzthelferin in einer Krebsklinik im Allgäu. 2026 folgt Warum ich keine Gärtnerin wurde. Darin schildert die Autorin in episodischen Geschichten den herausfordernden Alltag einer sehr jungen Mutter, Ehefrau, Schülerin und Studentin seit 1971 in München. Der abschließende vierte Band Warum ich keine Bergsteigerin wurde ist in Planung.
Stil / Rezeption
Die kurze Form, gepaart mit einer klaren Sprache, scheint Ilka Scholz' Markenzeichen zu sein. Literarischer Anspruch und unterhaltsames Schreiben gehen eine Einheit ein.
Mitgliedschaften
Ilka Scholz ist mehrere Jahre Mitglied der Gesellschaft für Exilforschung und der Anna-Seghers-Gesellschaft.
