Irina Korschunow
Irina Korschunow (1925-2013) ist eine vielfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautorin. Neben Glossen und Kritiken fürs Feuilleton stammen aus ihrer Feder auch Laienspiele, Familienromane sowie Fernsehdrehbücher.
Werdegang
Irina Korschunow wächst als Tochter eines russischen Vaters und einer aus Kiel stammenden deutschen Mutter auf. Nach dem Schulbesuch und verschiedenen Tätigkeiten in Landwirtschaft, Büro und Fabrik studiert sie von 1949 bis 1954 Germanistik, Anglistik und Soziologie in Göttingen und München. Korschunow arbeitet zunächst für Presse und Rundfunk, u.a. für das „Streiflicht“ der Süddeutschen Zeitung, entdeckt aber bald literarische Ambitionen. Seit den 50er Jahren schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, die hohe Auflagen erzielen und in mehr als fünfzehn Sprachen übersetzt werden. Irina Korschunow lebt abwechselnd in Grafrath und Gauting. Am 31. Dezember 2013, am Tag ihres Geburtstags, stirbt Irina Korschunow in München.
Wichtige Werke (Auswahl)
Ihr bekanntestes Buch ist Der Findefuchs von 1982, eine Geschichte über Hilfsbereitschaft und Vertrauen. Neben Glossen und Kritiken fürs Feuilleton stammen aus ihrer Feder auch Laienspiele sowie Fernsehdrehbücher. Seit 1981 schreibt Korschunow Familienromane – Romane, „die Nationalsozialismus, Krieg, Flucht und Neubeginn thematisieren (Malenka, 1987; Fallschirmseide, 1990; Das Luftkind, 2002), Beziehungen und Entwicklungen verfolgen (Der Eulenruf, 1985), hinter Fassaden blicken (Von Juni zu Juni, 1999) und immer wieder ein Bild der gesellschaftlichen Zwänge und Befindlichkeiten zeichnen“ (Brigitte Bothen).
Preise & Auszeichnungen
1987 wird ihr für ihre literarischen und sozialen Verdienste das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 1995 der Bayerische Verdienstorden verliehen. Ihre Werke werden unter anderem mit dem Hertha-König-Literaturpreis und dem Roswitha-Preis geehrt.
Mitgliedschaften
Irina Korschunow war Mitglied des P.E.N.-Clubs Deutschland.
Sekundärliteratur:
Borries, Mechthild (Hg.) (1988): Irina Korschunow (Pädagogische Verbindungsarbeit: Werkheft Literatur). Iudicium Verlag, München.
Bothen, Brigitte (2004): Irina Korschunow (*31.12.1925). Spuren legen. In: Schweiggert, Alfons; Macher, Hannes S. (Hg.): Autoren und Autorinnen in Bayern. 20. Jahrhundert. Bayerland Verlag, Dachau, S. 261-263.
Welt-Artikel zum Tod von Irina Korschunow, (07.01.2014).
Externe Links:
Literatur von Irina Korschunow im BVB
Literatur über Irina Korschunow im BVB
Irina Korschunow in der Wikipedia
Irina Korschunow (1925-2013) ist eine vielfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautorin. Neben Glossen und Kritiken fürs Feuilleton stammen aus ihrer Feder auch Laienspiele, Familienromane sowie Fernsehdrehbücher.
Werdegang
Irina Korschunow wächst als Tochter eines russischen Vaters und einer aus Kiel stammenden deutschen Mutter auf. Nach dem Schulbesuch und verschiedenen Tätigkeiten in Landwirtschaft, Büro und Fabrik studiert sie von 1949 bis 1954 Germanistik, Anglistik und Soziologie in Göttingen und München. Korschunow arbeitet zunächst für Presse und Rundfunk, u.a. für das „Streiflicht“ der Süddeutschen Zeitung, entdeckt aber bald literarische Ambitionen. Seit den 50er Jahren schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, die hohe Auflagen erzielen und in mehr als fünfzehn Sprachen übersetzt werden. Irina Korschunow lebt abwechselnd in Grafrath und Gauting. Am 31. Dezember 2013, am Tag ihres Geburtstags, stirbt Irina Korschunow in München.
Wichtige Werke (Auswahl)
Ihr bekanntestes Buch ist Der Findefuchs von 1982, eine Geschichte über Hilfsbereitschaft und Vertrauen. Neben Glossen und Kritiken fürs Feuilleton stammen aus ihrer Feder auch Laienspiele sowie Fernsehdrehbücher. Seit 1981 schreibt Korschunow Familienromane – Romane, „die Nationalsozialismus, Krieg, Flucht und Neubeginn thematisieren (Malenka, 1987; Fallschirmseide, 1990; Das Luftkind, 2002), Beziehungen und Entwicklungen verfolgen (Der Eulenruf, 1985), hinter Fassaden blicken (Von Juni zu Juni, 1999) und immer wieder ein Bild der gesellschaftlichen Zwänge und Befindlichkeiten zeichnen“ (Brigitte Bothen).
Preise & Auszeichnungen
1987 wird ihr für ihre literarischen und sozialen Verdienste das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 1995 der Bayerische Verdienstorden verliehen. Ihre Werke werden unter anderem mit dem Hertha-König-Literaturpreis und dem Roswitha-Preis geehrt.
Mitgliedschaften
Irina Korschunow war Mitglied des P.E.N.-Clubs Deutschland.
Borries, Mechthild (Hg.) (1988): Irina Korschunow (Pädagogische Verbindungsarbeit: Werkheft Literatur). Iudicium Verlag, München.
Bothen, Brigitte (2004): Irina Korschunow (*31.12.1925). Spuren legen. In: Schweiggert, Alfons; Macher, Hannes S. (Hg.): Autoren und Autorinnen in Bayern. 20. Jahrhundert. Bayerland Verlag, Dachau, S. 261-263.
Welt-Artikel zum Tod von Irina Korschunow, (07.01.2014).
