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Geb.: 17.11.1919 in Oberbeuren bei Kaufbeuren

Clara Rothärmel

Clara Rothärmel besucht das Mädchenlyzeum und wird zunächst Büroangestellte. Nach einer Weiterbildung am Abendseminar für Englisch ist sie dann als Fremdsprachenassistentin beim Sprachendienst der Deutschen Bundeswehr tätig.

Durch den Schriftsteller Alfred Weitnauer angeregt, schreibt sie bald eigene Texte in Mundart. Gedichte von ihr werden in Kaufbeurer Zeitungen sowie im Allgäuer Heimatkalender veröffentlicht. Bei einem Mundartwettbewerb des Bayerischen Rundfunks Herbst 1974 gewinnt sie mit ihrem Fasnachtsbrief einen Preis. Außerdem verfasst Clara Rothärmel ein Hirtenspiel, das in Kaufbeuren uraufgeführt wird.

Ein alle bisherigen Gedichte umfassendes Mundartbuch, Kaufbeurer Leckerle, erscheint 1975. Zwei weitere Werke Rothärmels kommen in den Folgejahren heraus: Bei eis dauhoi: ...z' Kaufbeura und drum rum (1986) und Alter schützt vor Clara nicht (2001).

Verfasser: Bayerische Staatsbibliothek / Dr. Peter Czoik

Sekundärliteratur:

Layer, Adolf (1977): Biera ond Zelta. Schwäbische Mundartgedichte aus zwei Jahrhunderten. Mit einem Geleitwort von Arthur Maximilian Miller (Beiträge zur Landeskunde von Schwaben, 4). Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, S. 435 u.ö.


Externe Links:

Literatur von Clara Rothärmel im BVB

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