blumenleere
Michael Johann Bauer, geboren 1979 in Schrobenhausen, wohnhaft in Augsburg, schreibt und veröffentlicht ausschließlich als literarische Persona „blumenleere“. Im Zentrum seines Schreibens steht der Erkenntnisgewinn mit und durch Sprache.
Werdegang
Michael Johann Bauer wird am 29. Juni 1979 in Schrobenhausen (Oberbayern) geboren und besucht das Gymnasium Schrobenhausen. Danach studiert er zwei Jahre lang Philosophie in Regensburg, bevor er sich umorientiert und in Weihenstephan (Freising) ein Studium der Forstwirtschaft mit Diplom abschließt. Ergänzend macht er eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher. Er begeistert sich früh für grenzauslotende Bücher und unternimmt ab dem 23. Lebensjahr erste ernsthafte Schreibversuche. Seit 1998 lebt er in Augsburg, wo er neben seiner literarischen Tätigkeit im Elementarbereich mit waldpädagogischem Schwerpunkt arbeitet.
Wichtige Werke (Auswahl)
Als blumenleere verfasst der Autor Lyrik und Kurzprosa, die in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht wird, u.a. in perspektive, Manuskripte, Das Narr, mosaik, Maulhure, Wandzeitung Ausreisser, Akzente und Ostragehege. Seine lyrischen, experimentellen und mit Illustrationen angereicherten Werke verzetteln (2021), infiltrating paradises (2022), der narr (2024) und vibrant (2024) erscheinen in verschiedenen unabhängigen Kleinverlagen. 2025 erscheint bei kul-ja der surrealistische Roman Fragmente einer Stadt über einen Streifzug durch eine Stadt, die dem Gemälde „Die ganze Stadt“ von Max Ernst nachempfunden ist.
Stil / Rezeption
Als „direkt, geheimnisvoll, unberechenbar“ beschreibt Walter Pobaschnig auf seinem Blog Literatur outdoors den narrativen Stil des Romans Fragmente einer Stadt. „[F]ilmgleich in großer Bildgewalt“ entführe er in die Gedankenwelt des namenlosen Ich-Erzählers. „Hier wird geschrieben, ohne innere und äußere Grenzen zu akzeptieren, ohne Rücksicht mit Inhalt und Form jongliert und Sprache so [...] zelebriert.“
Tatsächlich rückt blumenleere das Ausprobieren und Ausloten der Möglichkeiten von Sprache und Fiktion konsequent in den Vordergrund. Radikal prozessfokussiert, experimentiert der Autor etwa mit Endlosschleifen, also in sich selbst mündenden, interaktiven Texten. Sein Pseudonym versteht er als „ergebnisoffenen Schaffensspielraum“, in dem „das kompromisslose Erproben von Sprache als emergentes Erkenntnisinstrument“ erst möglich wird.
Preise & Auszeichnungen
2021 gewinnt blumenleere den Lyrikwettbewerb des Rückenwind-Pflegedienstes zum Thema „… jetzt braeuchten wir ’nen pflegedienst“. 2022 wird er gemeinsam mit A. K. Buchmann mit dem Kurzprosapreis der Zeitschrift introspektiv ausgezeichnet.
Tätigkeiten im literarischen Bereich
blumenleere ist Herausgeber der Literaturzeitschrift zur philosophie des schenkens, die so weit wie möglich im Alleingang händisch angefertigt wird. Der Umschlag eines jeden Exemplars wird individuell künstlerisch gestaltet. Die Zeitschrift wird komplett von blumenleere finanziert, produziert und ausschließlich verschenkt. Die Inhalte entstehen in Kooperation mit jeweils einer Kunst schaffenden oder literarisch tätigen Person.
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Michael Johann Bauer, geboren 1979 in Schrobenhausen, wohnhaft in Augsburg, schreibt und veröffentlicht ausschließlich als literarische Persona „blumenleere“. Im Zentrum seines Schreibens steht der Erkenntnisgewinn mit und durch Sprache.
Werdegang
Michael Johann Bauer wird am 29. Juni 1979 in Schrobenhausen (Oberbayern) geboren und besucht das Gymnasium Schrobenhausen. Danach studiert er zwei Jahre lang Philosophie in Regensburg, bevor er sich umorientiert und in Weihenstephan (Freising) ein Studium der Forstwirtschaft mit Diplom abschließt. Ergänzend macht er eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher. Er begeistert sich früh für grenzauslotende Bücher und unternimmt ab dem 23. Lebensjahr erste ernsthafte Schreibversuche. Seit 1998 lebt er in Augsburg, wo er neben seiner literarischen Tätigkeit im Elementarbereich mit waldpädagogischem Schwerpunkt arbeitet.
Wichtige Werke (Auswahl)
Als blumenleere verfasst der Autor Lyrik und Kurzprosa, die in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht wird, u.a. in perspektive, Manuskripte, Das Narr, mosaik, Maulhure, Wandzeitung Ausreisser, Akzente und Ostragehege. Seine lyrischen, experimentellen und mit Illustrationen angereicherten Werke verzetteln (2021), infiltrating paradises (2022), der narr (2024) und vibrant (2024) erscheinen in verschiedenen unabhängigen Kleinverlagen. 2025 erscheint bei kul-ja der surrealistische Roman Fragmente einer Stadt über einen Streifzug durch eine Stadt, die dem Gemälde „Die ganze Stadt“ von Max Ernst nachempfunden ist.
Stil / Rezeption
Als „direkt, geheimnisvoll, unberechenbar“ beschreibt Walter Pobaschnig auf seinem Blog Literatur outdoors den narrativen Stil des Romans Fragmente einer Stadt. „[F]ilmgleich in großer Bildgewalt“ entführe er in die Gedankenwelt des namenlosen Ich-Erzählers. „Hier wird geschrieben, ohne innere und äußere Grenzen zu akzeptieren, ohne Rücksicht mit Inhalt und Form jongliert und Sprache so [...] zelebriert.“
Tatsächlich rückt blumenleere das Ausprobieren und Ausloten der Möglichkeiten von Sprache und Fiktion konsequent in den Vordergrund. Radikal prozessfokussiert, experimentiert der Autor etwa mit Endlosschleifen, also in sich selbst mündenden, interaktiven Texten. Sein Pseudonym versteht er als „ergebnisoffenen Schaffensspielraum“, in dem „das kompromisslose Erproben von Sprache als emergentes Erkenntnisinstrument“ erst möglich wird.
Preise & Auszeichnungen
2021 gewinnt blumenleere den Lyrikwettbewerb des Rückenwind-Pflegedienstes zum Thema „… jetzt braeuchten wir ’nen pflegedienst“. 2022 wird er gemeinsam mit A. K. Buchmann mit dem Kurzprosapreis der Zeitschrift introspektiv ausgezeichnet.
Tätigkeiten im literarischen Bereich
blumenleere ist Herausgeber der Literaturzeitschrift zur philosophie des schenkens, die so weit wie möglich im Alleingang händisch angefertigt wird. Der Umschlag eines jeden Exemplars wird individuell künstlerisch gestaltet. Die Zeitschrift wird komplett von blumenleere finanziert, produziert und ausschließlich verschenkt. Die Inhalte entstehen in Kooperation mit jeweils einer Kunst schaffenden oder literarisch tätigen Person.
