Nadine Schneider
Nadine Schneider, geboren 1990 in Nürnberg, stammt aus einer rumäniendeutschen Familie. Sie verfasst Romane und wird für diese u.a. mit dem Literaturpreis der Stadt Fulda und dem Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpreises ausgezeichnet.
Werdegang
Nadine Schneider studiert bis 2018 Musikwissenschaft und Germanistik in Regensburg, Cremona und Berlin. Ihr Debütroman erscheint 2019 und wird mehrfach ausgezeichnet. 2021 liest sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Nadine Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Nürnberg.
Wichtige Werke (Auswahl)
Ihr erster Roman Drei Kilometer (2019) erzählt von den persönlichen Verstrickungen in einer Zeit vor dem politischen Umsturz im Rumänien des Jahres 1989. 2021 erscheint ihr zweiter Roman Wohin ich immer gehe – eine erneute Spurensuche in der Vergangenheit des rumänischen Kommunismus. Das gute Leben (2026) ist „eine große Mütter-Töchter-Geschichte über vier Generationen, ein Buch von Abschied, Neuanfang und der Arbeit des Lebens“ (Klappentext des Verlags).
Stil / Rezeption
„Nadine Schneiders neuer Roman [erzählt] sehr anschaulich vom Aufbrechen und Ankommen, vom sich fremd fühlen und langsam heimisch werden, von Freundschaft und Liebe, Verlust und Verrat und von schwer abschüttelbaren Familienbanden. Geschrieben in einer makellos-schönen, ruhig dahinfließenden Prosa.“, urteilt Dirk Kruse im Bayerischen Rundfunk über Wohin ich immer gehe.
Christoph Schröder schreibt in der Süddeutschen Zeitung: „Nadine Schneiders Texte entfalten ihre Wucht auf unspektakuläre Weise. […] Wie fein ihr Sensorium für untergründige Verstörungen ist, beweist Schneider nun auch in ihrem zweiten Roman.“
Preise & Auszeichnungen
Nadine Schneider wird für ihr Schreiben vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis des Vera-Doppelfeld-Preises, dem Literaturpreis der Stadt Fulda und dem Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpreises (alle: 2020). Sie erhält ebenfalls das Stipendium der Bayerischen Akademie des Schreibens (2017/18), das Arbeitsstipendium deutschsprachige Literatur für Berliner Autor*innen (2021), das Aufenthaltsstipendium im LCB (2022), das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für Schriftstellerinnen und Schriftsteller (2022) und das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds e.V. (2024). 2020 ist sie Finalistin beim 22. Irseer Pegasus und 2021 wird sie für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. 2023 nimmt sie am Lübecker Literaturtreffen teil.
Nadine Schneider, geboren 1990 in Nürnberg, stammt aus einer rumäniendeutschen Familie. Sie verfasst Romane und wird für diese u.a. mit dem Literaturpreis der Stadt Fulda und dem Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpreises ausgezeichnet.
Werdegang
Nadine Schneider studiert bis 2018 Musikwissenschaft und Germanistik in Regensburg, Cremona und Berlin. Ihr Debütroman erscheint 2019 und wird mehrfach ausgezeichnet. 2021 liest sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Nadine Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Nürnberg.
Wichtige Werke (Auswahl)
Ihr erster Roman Drei Kilometer (2019) erzählt von den persönlichen Verstrickungen in einer Zeit vor dem politischen Umsturz im Rumänien des Jahres 1989. 2021 erscheint ihr zweiter Roman Wohin ich immer gehe – eine erneute Spurensuche in der Vergangenheit des rumänischen Kommunismus. Das gute Leben (2026) ist „eine große Mütter-Töchter-Geschichte über vier Generationen, ein Buch von Abschied, Neuanfang und der Arbeit des Lebens“ (Klappentext des Verlags).
Stil / Rezeption
„Nadine Schneiders neuer Roman [erzählt] sehr anschaulich vom Aufbrechen und Ankommen, vom sich fremd fühlen und langsam heimisch werden, von Freundschaft und Liebe, Verlust und Verrat und von schwer abschüttelbaren Familienbanden. Geschrieben in einer makellos-schönen, ruhig dahinfließenden Prosa.“, urteilt Dirk Kruse im Bayerischen Rundfunk über Wohin ich immer gehe.
Christoph Schröder schreibt in der Süddeutschen Zeitung: „Nadine Schneiders Texte entfalten ihre Wucht auf unspektakuläre Weise. […] Wie fein ihr Sensorium für untergründige Verstörungen ist, beweist Schneider nun auch in ihrem zweiten Roman.“
Preise & Auszeichnungen
Nadine Schneider wird für ihr Schreiben vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis des Vera-Doppelfeld-Preises, dem Literaturpreis der Stadt Fulda und dem Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpreises (alle: 2020). Sie erhält ebenfalls das Stipendium der Bayerischen Akademie des Schreibens (2017/18), das Arbeitsstipendium deutschsprachige Literatur für Berliner Autor*innen (2021), das Aufenthaltsstipendium im LCB (2022), das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für Schriftstellerinnen und Schriftsteller (2022) und das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds e.V. (2024). 2020 ist sie Finalistin beim 22. Irseer Pegasus und 2021 wird sie für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. 2023 nimmt sie am Lübecker Literaturtreffen teil.
